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Transart 21: ARCHITEKTUREN - Veröffentlicht von martin_inside

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Klanggesteinsbrocken aus dem Xenakismassiv

“Music is not a language. Every musical piece is like a complex rock, formed by ridges and designs engraved within and without, that can be interpreted in a thousand different ways without a single one being the best or the most true. By virtue of this multiple exegesis, music inspires all sorts of fantastic imaginings, like a Crystal catalyst” (Xenakis, 2006)

Räume öffnen, Räume begehen, Raum und Zeit ertasten, Konstellationen erfühlen, greifen, nicht begreifen – ergreifen, Texturen, Massen, Klang. Iannis Xenakis vermochte es, radikal neue Klangarchitekturen zu erschaffen, raumgreifend Klangmassen zu modellieren. Sein Ableben vor 20 Jahren ist uns Anlass, seine Architekturen zu betreten und zum Abschluss der diesjährigen Ausgabe von TRANSART das ehemalige Ex-Alumix – nunmehr Teil des NOI Techparks - in ein Klangterrain aus musikalischen Felsbrocken zu verwandeln. Einem Souterrain gleich mäandern die auf das minimalste reduzierten „nicht-existierenden Städte“ des russischen Komponisten Dmitri Kourliandski und bilden ein imaginäres Substrat für die daraus emporwachsenden Xenakis’schen Findlinge. Die Musiker*innen des Haydn-Orchesters von Bozen und Trient unter der Leitung von Finnegan Downie Dear, sowie die Solisten Luca Lavuri (Klavier) und conTakt Percussion-Group formen in Symbiose mit der künstlichen Intelligenz des N-Polytope von Chris Salter einen einmalig zu erlebenden dynamischen Raum.

I. Xenakis, Hiketides Suite (12’)
I. Xenakis, O-Mega (5’)
D. Kourliandski, Maps of non-existing cities.Stockholm (20’)
I. Xenakis, Herma (10’)
I. Xenakis, Okho (12’)
I. Xenakis, Psappha (10’)
Chris Salter, N-Polytope

Orchesta Haydn Orchester

Dirigent / direttore > Finnegan Downie Dear
Klavier / pianoforte > Luca Lavuri
Schlagwerk / percussioni > conTakt percussion group

Co-curated by Hannes Kerschbaumer

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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