Als der Norweger Johan Svendsen im Alter von 22 Jahren mitten im Winter mittellos in Lübeck strandet und beim schwedisch-norwegischen Konsul Carl Fredrik Leche ein Darlehen zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes beantragt, ist dieser von seinem Violinspiel derart begeistert, dass er ihm ein Stipendium für das Konservatorium in Leipzig verschafft, wo auch Svendsens Landsmann Edvard Grieg studierte. Dessen Werke werden Welterfolge. Svendsens Musik ist im Konzertrepertoire des 20. Jahrhunderts – völlig zu Unrecht – kaum vertreten. Seine zweite Sinfonie wird 1876 in Kristiania (Oslo) uraufgeführt. Svendsen, dem Grieg „eine wahrhaft brillante Art, das Orchester zu behandeln” zuspricht, ist – zu diesem Zeitpunkt – ein anerkannter Dirigent und Komponist, der in seinen Arbeiten außerordentliche Klangeffekte erzielt. Mit seiner vierten Sinfonie lässt Brahms 1885 den „Riesen“ Beethoven hinter sich und stößt mit einer kaum zu überbietenden Verdichtung des musikalischen Grundmaterials, mit der Verklammerung der einzelnen Sätze und mit der Verbindung von archaischen und modernen Elementen an die Grenze dessen, was im 19. Jahrhundert möglich ist. Von seinen Kritikern lässt sich der Komponist auch nach Missfallenskundgebungen „neudeutscher“ Wagner-Anhänger bei der Uraufführung nicht beirren: „Was ich mir eingebrockt habe, werde ich aus ausessen. Die Schreier im Parterre sind mir Wurst“.
Jonah Parzen-Johnson: baritone sax
Lau Nau: sound artist
„A Few We Remember“ ist das Debütalbum eines besonderen neuen Duos: der finnischen Komponistin Lau Nau (Laura Naukkarinen) und des amerikanischen Baritonsaxophonisten Jonah Parzen-Johnson.
Ihre Musik bewegt sich zwischen rauer Atmosphäre, zarten Melodien und spielerischer Leichtigkeit. Im Zentrum steht das Erzählen von Geschichten – nicht als Handlung, sondern als Gefühl. Erinnerungen, flüchtige Begegnungen und intime Momente werden zu Klang.
Zwei eigenständige Künstler mit gemeinsam 22 Alben im Rücken finden hier zu einer neuen, überraschenden Klangsprache. Ein stilles, intensives Hörerlebnis, das weniger erklärt als spürbar macht.
Guests
Andy J. Forest
Ginger Brew
Jörg Danielssen
Roberto Luti
Nina Duschek
Evi Mair
Ago & Friends Homeband
Agostino Accarino & Lukas Insam
Nico Aldegani
Gege Munini
Thiago Accarino
Andrea Filidei
Marco Baccaro
Nancy Travaglini
Tiziana Battisti
AFTERPARTY IM FOYER
INA PROSS & LASLO GOTTARDI
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An beiden Abenden gibt es dasselbe Programm.
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