Simone Graziano: piano
Francesco Ponticelli: bass
Marco Frattini: drums
Das Trio EMEM folgt einer gemeinsamen Idee: einen eigenen, klar umrissenen Klang zu entwickeln, der unmittelbar berührt. Die Musik bewegt sich zwischen schlichter, songhafter Form – manchmal fast radiotauglich – und tranceartigen, repetitiven Strukturen, wie man sie aus dem nordeuropäischen Minimalismus kennt.
Komposition und Improvisation fließen dabei ineinander, ohne Grenze, ohne Hierarchie. Die Energie entsteht im Moment und lädt die Hörer*innen ein, Teil dieses inneren Stroms zu werden.
Ein Sound voller Freiheit, nordischer Klarheit, dunkler Texturen und radikaler Eigenständigkeit.
„1949, als ich 26 Jahre alt war, erlernte ich das Aufzeichnen von Volksliedern nach Gehör, von Wachsrollen, am Folklore-Institut in Bukarest. Viele Melodien blieben in meinem Gedächtnis haften: Daraus entstand 1951 das „Rumänische Konzert”, erzählt György Ligeti. Die öffentliche Aufführung des Stücks, das den „schrägen” Sound der Dorfkapellen übernimmt, wird verboten, denn „in der stalinistischen Diktatur war selbst Folklore nur in politisch korrekter Form erlaubt”. Auf die Uraufführung von „Púrpura” für Bratsche und Orchester von Filippo Del Corno – einem Auftragswerk der Stiftung Haydn und des Orchestra I Pomeriggi Musicali – folgt ein revolutionäres Highlight der europäischen Musikgeschichte: „Hier ist England“: Im Juni 1941 ersetzt der Deutsche Dienst der BBC seine Erkennungsmelodie durch die Eingangssequenz aus Beethovens 5. Sinfonie. Im Morsealphabet stehen die Notenwerte des legendären Klopfmotivs – dreimal kurz, einmal lang – für den Buchstaben „V“ wie „Victory“ oder Sieg. Diese Sequenz bildet die Keimzelle des Orchesterstücks, das dramatisch in c-Moll beginnt und – triumphierend – in C-Dur endet. In Frankreich bezeichnet man die „Fünfte“ auch als „Chant de victoire“ – und das dürfte im Sinn des Komponisten sein, der sich hier vermutlich nicht so sehr von einem düsteren Schicksal als vielmehr von einer Hymne der französischen Revolution mit feierlichem Schwur auf die Republik inspirieren ließ.
Lou Marini: sax
Alessandro Chiappetta: guitar
Gianluca Di Ienno: organ
Enro Zirilli: drums
Mit seiner legendären Karriere hinterlässt er auch heute noch Spuren auf den Bühnen der ganzen Welt mit der Blues Brothers Band und dem James Taylor Quartet. Er spielt, komponiert, arrangiert und arbeitet weiterhin mit führenden Künstlern zusammen und verbindet Jazz, Blues, Rock und Soul mit einer zeitlosen Energie. Sein Projekt „Lou Marini & The Italian Groovers” ist er Protagonist einer neuen musikalischen Reise zwischen Blues-Klassikern und Originalkompositionen.
Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner
Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar.
12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr.
Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
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