Tangokonzert und anschliessend Milonga mit DJ
mit Thomas Reif - Violine-Violino, Karel Bredenhorst - Violoncello, Andreas Rokseth - Bandoneon, Martin Klett - Klavier-pianoforte
In Zusammenarbeit mit Soireen Tirolo und Verein Tango 23
Der vierte Abend der Don-Bosco-Sommersaison 2026 bringt den Tango zurück in den Semirurali-Park. Zu Gast ist das Cuarteto SolTango, ein Ensemble, das 2008 gegründet wurde und den traditionellen argentinischen Tango mit europäischer Kammermusik verbindet. Die Besetzung mit Violine, Violoncello, Bandoneon und Klavier ermöglicht einen charakteristischen Klang, der sowohl die Ausdruckskraft des Tangos als auch die Feinheit klassischer Kammermusik vereint.
Das Ensemble interpretiert Werke der großen Meister des klassischen Tangos und des Tango Nuevo und zeichnet sich durch einen intensiven und zugleich raffinierten Orchesterklang aus. Das Quartett ist bei renommierten internationalen Festivals und in bedeutenden Konzertsälen aufgetreten und hat mit den Alben „Tango Extreme“, „Cristal“ und „Sin Palabras“ sowohl bei der klassischen Musikkritik als auch bei Tango-Liebhaberinnen und -Liebhabern große Anerkennung gefunden.
Mit dem Programm „Ecos de Buenos Aires“ entführt das Cuarteto SolTango sein Publikum in die Atmosphäre der argentinischen Hauptstadt. Die Musik erzählt von Melancholie, Leidenschaft und Lebensfreude und lässt den unverwechselbaren Klang der traditionellen Tango-Orchester wiederaufleben. So entsteht eine musikalische Reise in die authentische Welt der Milongas und der reichen Tangokultur von Buenos Aires.
Mit der Teilnahme von Volontarius mit “einem Essen anstatt des Eintritts”
Bei Regen: Pascoli Schule - Deledda Str. 4, Bozen
Orchesterleitung
Giulio Cilona
Programm
Claude Debussy: Danse L. 69 (Orch. M. Ravel)
Arnold Schönberg: Verklärte Nacht op. 4 (Fassung für Streichorchester, 1943)
Maurice Ravel: Ma mère l'oye M. 62 (Komplettes Ballett)
Toward Mahler
Johannes Brahms
Streichquartett c-Moll, Op. 51 Nr. 1
Johannes Brahms
Streichquartett a-Moll, Op. 51 Nr. 2
Die Streichquartette von Johannes Brahms gehören zu den jenen Werken der Kammermusik, die die Krönung dieser Gattung ausmachen, zu jenen Geschenken, die uns die Geschichte, man möchte fast sagen unverdient, macht, um unser Leben zu bereichern und ihm Sinn zu geben.
Die Musik Brahms’ geht aber auch Gustav Mahlers direkt voraus, und die Musiker, die Brahms kannten, mit ihm musizierten und seine Werke uraufführten, waren in vielen Fällen dieselben, die sich später für Mahlers Musik einsetzten.
Man kann sich keine idealeren Stücke als diese denken, um Stilforschung zu betreiben und zu verstehen, wie Musiker im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gespielt haben mögen. Gemeinsam mit den Quartettmusikern Volker Jacobsen (Artemis Quartett) und Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett), den beiden Cellisten-Dirigenten Bruno Weinmeister und Philipp von Steinaecker und dem Musikwissenschaftler Clive Brown, der seines Zeichens der führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet der Aufführungspraxis bei Brahms ist, präsentieren die Studenten der Mahler Academy, auf Darmsaiten spielend, ihre stilistische Auseinandersetzung mit Brahms auf ihrem Weg zu Gustav Mahler.
Ergänzt werden die Brahms-Quartette durch Alexander von Zemlinskys wunderbare Humoreske für Bläserquintett. Zemlinsky war der Kompositionslehrer von Alma Mahler und wurde von Gustav Mahler sehr geschätzt und gefördert. Die Humoreske ist zwar erst 1939 im amerikanischen Exil entstanden, aber ihre ganze Anlage und Klangwelt sind tief im Geist der Jahrhundertwende verhaftet. Es mag daher zulässig, ja sogar sinnfällig sein, sie auf Mahlers Wiener Originalinstrumenten der Jahrhundertwende zu spielen.
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