Lorenzo de Finti: piano
Stefano Dall’Ora: double bass
Marco Castiglioni: drums
Alberto Mandarini: trumpet and flugelhorn
Der Titel spiegelt die Stimmung wider, die unsere Zeit prägt. Wir leben in einer Epoche, in der Unsicherheit die einzige Gewissheit ist: Die sozialen, politischen und persönlichen Szenarien ändern sich ständig, und dem Künstler bleibt die Aufgabe, diesem fragilen Gleichgewicht eine Stimme und Bedeutung zu geben. Das Quartett liefert keine Antworten, sondern schafft Klanglandschaften, die diese Fragen in Musik verwandeln.
Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner
Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar.
12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr.
Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
Diego Ruvidotti: trumpet, flugelhorn, compositions
Angelo Lazzeri: guitar
Guido Zorn: bass
Paolo Corsi: drums
Der aus Bozen stammende Trompeter stellt sein neues Projekt „Fly Poop Project“ wie folgt vor: Wenn ich ein Stück komponiere, schreibe ich in den meisten Fällen die Melodie des Themas, die Akkordbezeichnungen und eine grundlegende Basslinie, und die Musiker können frei interpretieren, ergänzen oder weglassen, was sie für überflüssig halten. Letztendlich sind Noten, wie Mozart zu sagen pflegte, „nur Fliegenkot auf dem Notenblatt“, eine abstrakte Spur, der man folgen muss, um echte Musik zu schaffen.
Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner
Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar.
12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr.
Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
Ende 1946 vertont Richard Strauss das Gedicht „Im Abendrot“ von Joseph von Eichendorff. 1948 liest er Lyrik von Hermann Hesse und wenige Monate später hat der 84-Jährige drei Lieder mit dessen Gedichten vollendet. Nach seinem Tod im September 1949 fasst der Verleger Ernst Roth die Orchesterwerke unter dem Titel „Vier letzte Lieder“ zusammen - ein grandioser Nachruf auf das romantische Kunstlied, in dem der Komponist auch seine 60 Jahre zuvor entstandene Tondichtung „Tod und Verklärung“ zitiert. Kein „originelles Fühlen‘“ oder das „erste wirkliche musikalische Ereignis im 20. Jahrhundert“? Gustav Mahlers 1899 und 1900 ursprünglich als sinfonische Humoreske konzipierte vierte Sinfonie befremdet das Publikum. Das Werk verzichtet auf romantisches Pathos, der Orchesterapparat ist reduziert, ein Programm ist – auf den ersten Blick – nicht erkennbar. Auf den skurrilen Totentanz im zweiten Satz folgt im Finale – dem Kern des Werks, auf den alles zuläuft – das Lied „Der Himmel hängt voller Geigen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. „Wir tanzen und springen“, jubeln die Engel im Paradies, während sich die Musik dem kindlich-naiven Humor „ersterbend“ zu widersetzen scheint. Mahler hat die von ihm abgebildete „verkehrte“ Welt beschrieben: „Es ist alles auf den Kopf gestellt, die Kausalität hat ganz und gar keine Gültigkeit! Es ist, wie wenn du plötzlich auf jene uns abgewandte Seite des Mondes blicktest.“
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