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Südtirol Jazz Festival - Stefan Pasborg Solo - Veröffentlicht von cristina inside

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Event-Informationen

Stefan Pasborg sei „einer der interessantesten Musiker Europas” schreibt das britische „Jazz Journal“ über den „Hans Christian Andersen des zeitgenössischen Jazz“ und dürfte damit richtig liegen. Als Gründungsmitglied des Musikerkollektivs und CD-Labels ILK Music trug Pasborg dazu bei, dass die Jazzszene in Kopenhagen zu einem „melting pot“ gewachsen ist. Im Alter von drei Jahren setzte er sich zum ersten Mal ans Schlagzeug, das ihm ein Freund der Familie – der Rock- und Jazzdrummer Alex Riel – geschenkt hatte. Seitdem lässt ihn dieses Instrument nicht mehr los: 2003 erschien sein Debütalbum „Toxikum“, das als „Entdeckung des Jahres“ gefeiert wurde. 2004 erhielt er als „Newcomer des Jahres“ seinen ersten dänischen Musikpreis. Seitdem sind neun CD's in unterschiedlichen Besetzungen gefolgt.


ARTISTS
Stefan Pasborg (DK) - dr

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  • Als der Norweger Johan Svendsen im Alter von 22 Jahren mitten im Winter mittellos in Lübeck strandet und beim schwedisch-norwegischen Konsul Carl Fredrik Leche ein Darlehen zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes beantragt, ist dieser von seinem Violinspiel derart begeistert, dass er ihm ein Stipendium für das Konservatorium in Leipzig verschafft, wo auch Svendsens Landsmann Edvard Grieg studierte. Dessen Werke werden Welterfolge. Svendsens Musik ist im Konzertrepertoire des 20. Jahrhunderts – völlig zu Unrecht – kaum vertreten. Seine zweite Sinfonie wird 1876 in Kristiania (Oslo) uraufgeführt. Svendsen, dem Grieg „eine wahrhaft brillante Art, das Orchester zu behandeln” zuspricht, ist – zu diesem Zeitpunkt – ein anerkannter Dirigent und Komponist, der in seinen Arbeiten außerordentliche Klangeffekte erzielt. Mit seiner vierten Sinfonie lässt Brahms 1885 den „Riesen“ Beethoven hinter sich und stößt mit einer kaum zu überbietenden Verdichtung des musikalischen Grundmaterials, mit der Verklammerung der einzelnen Sätze und mit der Verbindung von archaischen und modernen Elementen an die Grenze dessen, was im 19. Jahrhundert möglich ist. Von seinen Kritikern lässt sich der Komponist auch nach Missfallenskundgebungen „neudeutscher“ Wagner-Anhänger bei der Uraufführung nicht beirren: „Was ich mir eingebrockt habe, werde ich aus ausessen. Die Schreier im Parterre sind mir Wurst“.
  • Ende 1946 vertont Richard Strauss das Gedicht „Im Abendrot“ von Joseph von Eichendorff. 1948 liest er Lyrik von Hermann Hesse und wenige Monate später hat der 84-Jährige drei Lieder mit dessen Gedichten vollendet. Nach seinem Tod im September 1949 fasst der Verleger Ernst Roth die Orchesterwerke unter dem Titel „Vier letzte Lieder“ zusammen - ein grandioser Nachruf auf das romantische Kunstlied, in dem der Komponist auch seine 60 Jahre zuvor entstandene Tondichtung „Tod und Verklärung“ zitiert. Kein „originelles Fühlen‘“ oder das „erste wirkliche musikalische Ereignis im 20. Jahrhundert“? Gustav Mahlers 1899 und 1900 ursprünglich als sinfonische Humoreske konzipierte vierte Sinfonie befremdet das Publikum. Das Werk verzichtet auf romantisches Pathos, der Orchesterapparat ist reduziert, ein Programm ist – auf den ersten Blick – nicht erkennbar. Auf den skurrilen Totentanz im zweiten Satz folgt im Finale – dem Kern des Werks, auf den alles zuläuft – das Lied „Der Himmel hängt voller Geigen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“. „Wir tanzen und springen“, jubeln die Engel im Paradies, während sich die Musik dem kindlich-naiven Humor „ersterbend“ zu widersetzen scheint. Mahler hat die von ihm abgebildete „verkehrte“ Welt beschrieben: „Es ist alles auf den Kopf gestellt, die Kausalität hat ganz und gar keine Gültigkeit! Es ist, wie wenn du plötzlich auf jene uns abgewandte Seite des Mondes blicktest.“
  • con Temporary Band Arriva a Bolzano il progetto dedicato a Pino Daniele con la direzione artistica del Parioli Theatre Club e curato dalla Temporary Band. Una band di eccellenze celebrerà il cantautore che, con la sua arte, ha portato l'animo di Napoli in giro per il mondo, segnando la storia della musica italiana con le sue sonorità soul e i suoi testi delicati.

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