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Tonspuren – Konzert des Chores Vox Laurenzi - Veröffentlicht von Voxlaurenzi

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Event-Informationen

10 Jahre Frauenchor Vox Laurenzi – 10 Jahre Chormusik rund um Pop, Gospel, Jazz, klassischer und moderner Kirchenmusik – das hinterlässt ein buntes Repertoire an musikalischen Spuren, eine Vielfalt an Tonspuren.

Anlässlich dieses Jubiläums begibt sich Vox Laurenzi unter der Leitung von Cornelia Oberrauch und in Begleitung von Dietmar Oberrauch und Max Castlunger auf eine kleine Weltreise. An zwei Konzertabenden in Bozen und einer Benefizveranstaltung für Südtiroler Ärzte für die Welt in Welschnofen werden Lieder und Chorarrangements aus Schweden, Griechenland, Lateinamerika und Afrika zum Besten gegeben.

„Hört die Klänge, fühlt die Klänge, öffnet eure Sinne“ – dieser Textauszug aus dem von Cornelia Oberrauch für den Chor komponierten Stück „Widmung“ gilt gleichzeitig als Einladung für das Publikum, sich mit auf diese abwechslungsreiche und bunte Reise zu begeben.

Der Chor Vox Laurenzi begibt sich auf eine musikalische Weltreise mit aus verschiedenen Erdteilen.

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  • Als der Norweger Johan Svendsen im Alter von 22 Jahren mitten im Winter mittellos in Lübeck strandet und beim schwedisch-norwegischen Konsul Carl Fredrik Leche ein Darlehen zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes beantragt, ist dieser von seinem Violinspiel derart begeistert, dass er ihm ein Stipendium für das Konservatorium in Leipzig verschafft, wo auch Svendsens Landsmann Edvard Grieg studierte. Dessen Werke werden Welterfolge. Svendsens Musik ist im Konzertrepertoire des 20. Jahrhunderts – völlig zu Unrecht – kaum vertreten. Seine zweite Sinfonie wird 1876 in Kristiania (Oslo) uraufgeführt. Svendsen, dem Grieg „eine wahrhaft brillante Art, das Orchester zu behandeln” zuspricht, ist – zu diesem Zeitpunkt – ein anerkannter Dirigent und Komponist, der in seinen Arbeiten außerordentliche Klangeffekte erzielt. Mit seiner vierten Sinfonie lässt Brahms 1885 den „Riesen“ Beethoven hinter sich und stößt mit einer kaum zu überbietenden Verdichtung des musikalischen Grundmaterials, mit der Verklammerung der einzelnen Sätze und mit der Verbindung von archaischen und modernen Elementen an die Grenze dessen, was im 19. Jahrhundert möglich ist. Von seinen Kritikern lässt sich der Komponist auch nach Missfallenskundgebungen „neudeutscher“ Wagner-Anhänger bei der Uraufführung nicht beirren: „Was ich mir eingebrockt habe, werde ich aus ausessen. Die Schreier im Parterre sind mir Wurst“.
  • Was macht ein dänischer Komponist in einem Arbeitsraum im Konservatorium in Athen? Er schaut aus dem Fenster und konzipiert eine Musik, die – wie der von Helios gesteuerte Sonnenwagen in der griechischen Mythologie – als orchestrales Crescendo dynamisch „aufbricht” und in der Dämmerung „untergehend” verstummt. „Stille und Dunkelheit – dann steigt die Sonne unter freudigem Lobgesang – wandert ihren goldenen Weg – senkt sich still ins Meer”, lautet Carl Nielsens Motto zu dem Werk, das er dem Konzertpublikum 1903 vorstellt. Der dänische Improvisator und Komponist Niels Viggo Bentzon schreibt neoklassische Sinfonik und Stücke für präpariertes und verstimmtes Klavier, arrangiert experimentelle Soundcollagen, organisiert Fluxus-Happenings, ruft die Metamorphose zur „Form unseres Zeitalters” aus und gehört mit einem Oeuvre, das 664 Opus-Nummern umfasst, zu den produktivsten europäischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. 1862, nach einigen Quellen sogar schon 1855, notiert Brahms die ersten Noten seiner ersten Sinfonie, aber erst 1868 „findet“ er in der Schweiz, in einem abgelauschten Alphornruf, die Melodie, die den Finalsatz prägen wird. Die Premiere wird 1876 zum Triumph, und Brahms avanciert zum Beethoven-Nachfolger. Auf die „merkwürdige Nähe“ des C-Dur-Themas im vierten Satz zum berühmten Freude-Hymnus in der neunten Sinfonie angesprochen, soll er später geantwortet haben: „Jawohl, und noch merkwürdiger ist, dass jeder Esel es gleich hört“.
  • Gianni Ghirardini: guitar
 Linder Markus: keys, voice
 Werner "Haifisch" Heidegger: bass
 Roland Egger: drums, lead vocals Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner Seit 1989 zelebrieren die vier Gentlemen Blueser aus Nord- und Südtirol in unveränderter Besetzung und ohne Unterbrechung ihren eleganten Blues. Damit gehört die grenzübergreifende Formation mit Kabarettist Markus Linder, Gianni Ghirardini, Werner „Haifisch“ Heidegger und Roland Egger zu den ältesten aktiven Bluesbands der Europaregion Südtirol-Tirol-Trentino. Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar. 12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr. Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570

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