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Event-Informationen
wie Kastanien, neuem Wein, Krapfen, Gegrilltem und musikalischer Unterhaltung mit JuHu (Jugendkapelle Unterinn), Jugendkapelle Lengmoos, Tanzlmusi Harz 6, Musikkapelle Unterinn.
Paggi/Grossi - Silent Movie Live Score
In Kooperation mit dem Bolzano Film Festival Bozen, das in diesem Jahr bereits einen Fokus auf Katalonien setzte, richtet sich der Blick auf diese bedeutende Sammlung der Filmoteca de Catalunya. Es geht um die Werke von Hobby-Regisseuren, die mit ihren Filmen jedoch eine wichtige Etappe der Filmgeschichte Kataloniens darstellen. Die Filme spiegeln den gesellschaftlichen Umbruch der Zwischenkriegszeit zwischen Ende der 20er und Anfang der 30er Jahre wider und bewegen sich zwischen Avantgarde, Dokumentation und experimenteller Erprobung. Matteo Paggi und Andrea Grossi erwecken diesen historischen Pioniergeist durch einen Soundtrack zwischen Jazz, Improvisation und Ambient neu zum Leben.
Artists
Matteo Paggi (IT) - trb, elec
Andrea Grossi (IT) - db, elec
Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
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