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Südtirol Jazzfestival Alto Adige: Monika Roscher Bigband - Veröffentlicht von ale inside

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Wild Thing - Frecher und mitreißender Jazz aus Bayern
Eine „Bigband wie es sie noch nicht gegeben hat“, schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ über das bayerische Jazz-Orchester der jungen Bandleaderin Monika Roscher. Bei deren Diplomabschlusskonzert an der Musikhochschule München trat die aus Freunden und Mitstudenten zusammengesetzte Bigband zum ersten Mal öffentlich auf – und eilt seither von Erfolg zu Erfolg. Wer traditionellen Swing à la Count Basie und Duke Ellington erwartet, liegt hier allerdings falsch. Dieses Orchester, dessen Debut-Album „Failure in Wonderland“ 2012 beim Traditionslabel Enja erschienen ist, kreiert farbenreiche Klänge, die – unter anderem – von der Indie-Elektro-Szene und den schleppenden Rhythmen des Trip-Hop beeinflusst sind.

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  • Wolfgang Amadeus Mozart (Bearb. Ferruccio Busoni, 1922) Fantasie für eine Orgelwalze, KV 608 Robert Schumann (Bearb. Claude Debussy) 6 Studien in kanonischer Form, op. 56 Darius Milhaud Scaramouche, op. 165b Sergej Rachmaninov Sinfonische Tänze op. 45a Wenn Martha Argerich und Lilya Zilberstein gemeinsam auf der Bühne erscheinen, begegnen sich zwei Künstlerinnen, deren musikalische Biografien auf besondere Weise mit Bozen verbunden sind. Beide wurden mit dem 1. Preis des Internationalen Ferruccio Busoni Klavierwettbewerbs ausgezeichnet: Martha Argerich im Jahr 1957, Lilya Zilberstein drei Jahrzehnte später, 1987. Seither haben sich Argerich und Zilberstein als Solistinnen von Weltrang etabliert, die mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten zusammenarbeiten und zugleich eine intensive Leidenschaft für die Kammermusik pflegen, insbesondere Martha Argerich meidet Solorecitals und die „Einzelhaft“ am Klavier. Gemeinsam mit Lilya Zilberstein tritt sie seit Jahren regelmäßig gemeinsam auf. 2011 waren Argerich und Zilberstein gemeinsam Mitglieder der Jury des Busoni Wettbewerbs und damals im Rahmen eines restlos ausverkauften Galakonzertes das letzte Mal in dieser Konstellation in Bozen zu erleben. Dass sie heute als eingespieltes Duo an jenen Ort zurückkehren, der für beide Künstlerinnen ein prägendes Kapitel ihrer Laufbahn markiert, verleiht dieser Begegnung eine besondere Resonanz. In Bozen stehen Busonis Bearbeitung der Mozart-Fantasie, Schumanns Kanonische Etüden in der Fassung für zwei Klaviere von Claude Debussy sowie Werke von Milhaud und Rachmaninow auf dem Programm.
  • Orchesterleitung Timothy Brock Programm Timothy Allen Brock: Musik zu „The Immigrant“ (Regie: Charlie Chaplin, USA 1917) Timothy Allen Brock: Musik zu „One Week“ (Regie: Buster Keaton und Edward F. Cline, USA 1920) Timothy Allen Brock: Musik zu „Liberty“ (Regie: Leo McCarey, USA 1929)
  • Toward Mahler Johannes Brahms Streichquartett c-Moll, Op. 51 Nr. 1 Johannes Brahms Streichquartett a-Moll, Op. 51 Nr. 2 Die Streichquartette von Johannes Brahms gehören zu den jenen Werken der Kammermusik, die die Krönung dieser Gattung ausmachen, zu jenen Geschenken, die uns die Geschichte, man möchte fast sagen unverdient, macht, um unser Leben zu bereichern und ihm Sinn zu geben. Die Musik Brahms’ geht aber auch Gustav Mahlers direkt voraus, und die Musiker, die Brahms kannten, mit ihm musizierten und seine Werke uraufführten, waren in vielen Fällen dieselben, die sich später für Mahlers Musik einsetzten. Man kann sich keine idealeren Stücke als diese denken, um Stilforschung zu betreiben und zu verstehen, wie Musiker im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gespielt haben mögen. Gemeinsam mit den Quartettmusikern Volker Jacobsen (Artemis Quartett) und Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett), den beiden Cellisten-Dirigenten Bruno Weinmeister und Philipp von Steinaecker und dem Musikwissenschaftler Clive Brown, der seines Zeichens der führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet der Aufführungspraxis bei Brahms ist, präsentieren die Studenten der Mahler Academy, auf Darmsaiten spielend, ihre stilistische Auseinandersetzung mit Brahms auf ihrem Weg zu Gustav Mahler. Ergänzt werden die Brahms-Quartette durch Alexander von Zemlinskys wunderbare Humoreske für Bläserquintett. Zemlinsky war der Kompositionslehrer von Alma Mahler und wurde von Gustav Mahler sehr geschätzt und gefördert. Die Humoreske ist zwar erst 1939 im amerikanischen Exil entstanden, aber ihre ganze Anlage und Klangwelt sind tief im Geist der Jahrhundertwende verhaftet. Es mag daher zulässig, ja sogar sinnfällig sein, sie auf Mahlers Wiener Originalinstrumenten der Jahrhundertwende zu spielen.

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