Johann Sebastian Bach – Ferruccio Busoni
Chaconne D-Moll, BWV 1004
Johannes Brahms – Ferruccio Busoni
6 Choral-Vorspiele, op. 122
Fryderyk Chopin – Ferruccio Busoni
Zehn Variationen über ein Präludium von Chopin, K 213a
Johannes Brahms
Auswahl aus den Klavierstücken op. 76, 116, 118, 119
Johannes Brahms
Klaviersonate Nr. 1 C-dur, op. 1
BAROQUE ARABESQUE
ÖZLEM BULUT Stimme
ALENKA BRECELJ Barockvioline
AVIN AHAMDI Oud
DESIREÈ WÖHRER Viola da gamba, Blockflöte
MARINKA BRECELJ Cembalo, Leitung
Baroque Arabesque verbindet ein vielfältiges Mosaik aus europäischer Barockmusik, orientalischer Musik und sephardischen Liedern und schafft so eine fesselnde und abwechslungsreiche musikalische Erfahrung.
Aus dieser Perspektive entdeckt das Ensemble völlig neue Möglichkeiten, Barockmusik zu interpretieren. Mit reichlich Vorstellungskraft und Vitalität nimmt sich das Ensemble dieser Aufgabe mit Frische, Kreativität und Hingabe an. Das Ensemble Baroque Arabesque wurde 2021 in Wien von der italienischen Cembalistin Marinka Brecelj gegründet. Es kann eine herausragende Gruppe von talentierten Musikern vorweisen, darunter die außergewöhnliche türkisch-kurdische Sängerin Özlem Bulut, deren fesselnder Gesang eine einzigartige Dimension zu den Aufführungen des Ensembles hinzufügt.
Franz Schubert
Klaviersonate Nr. 19 c-Moll, D 958
Ferruccio Busoni
Fantasie nach J.S. Bach, BV 253
Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, op. 57 “Appassionata”
Kaum ein Pianist wird – zumindest im deutschsprachigen Raum – so nachhaltig über das reine Musikerdasein hinaus wahrgenommen wie Igor Levit. Der in Russland geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstler ist nicht nur ein Ausnahmeinterpret, sondern auch eine markante Stimme im öffentlichen Diskurs. Levit äußert sich engagiert zu gesellschaftlichen und politischen Fragen, bezieht klar Stellung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus und scheut die Kontroverse nicht. Nicht zuletzt, dadurch ist er zu einem Medienstar geworden, der weit über die klassische Musikszene hinaus wahrgenommen wird.
Auch für Busoni hat sich Levit stets stark gemacht. Wenn er sich selbst als „Bürger, Europäer und Pianist“ beschreibt, steht er damit in direkter Nachfolge von Busonis transnationalem Identitätsverständnis und seinem intellektuellen Erbe. Zugleich repräsentiert er Werte, über die sich auch die Busoni-Mahler-Stiftung definiert.
So scheint es nur folgerichtig, dass Levit für sein Bozener Debüt sein Tourneeprogramm variiert und ein Werk Busonis zwischen zwei Gipfelwerke der Klavierliteratur setzt: Zwischen Schuberts Sonate A-Dur D 959 und Beethovens „Appassionata“ erklingt Busonis Fantasia nach J. S. Bach BV 253.
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