Pasquale Mirra: vibraphone & effects
Er ist einer der interessantesten Vibraphonisten des gesamten Musikpanoramas und hat im Laufe der letzten Jahre mit einer beeindruckenden Reihe internationaler Musiker zusammengearbeitet, wie Mulatu Astatkè, Michel Portal, Shabaka Hutchings, Rob Mazurek, Moor Mother, Trilok Gurtu, William Parker, Gerald Cleaver, Damon Locks, Fred Frith, Nicole Mitchell, Hank Roberts, Ernst Reijseger, Chad Taylor, Ballaké Sissoko, Jeff Parker, Tomeka Reid, Jaimie Branch, Jamie Saft, Tristan Honsinger, Butch Morris, James Brandon Lewis u.v.a.
Wie im Kubismus die Dinge in verschiedene geometrische Facetten zerlegt werden, entsteht auch in ‚Moderatamente Solo‘ ein vielschichtiges Hören. Kompositionen, die man nicht nur hört, sondern aus unterschiedlichen klanglichen Blickwinkeln wahrnimmt. Mirra spielt seine Stücke wie ein kubistisches Gemälde, um die traditionelle Wahrnehmung von Form und Raum herauszufordern.
Als der Norweger Johan Svendsen im Alter von 22 Jahren mitten im Winter mittellos in Lübeck strandet und beim schwedisch-norwegischen Konsul Carl Fredrik Leche ein Darlehen zum Bestreiten seines Lebensunterhaltes beantragt, ist dieser von seinem Violinspiel derart begeistert, dass er ihm ein Stipendium für das Konservatorium in Leipzig verschafft, wo auch Svendsens Landsmann Edvard Grieg studierte. Dessen Werke werden Welterfolge. Svendsens Musik ist im Konzertrepertoire des 20. Jahrhunderts – völlig zu Unrecht – kaum vertreten. Seine zweite Sinfonie wird 1876 in Kristiania (Oslo) uraufgeführt. Svendsen, dem Grieg „eine wahrhaft brillante Art, das Orchester zu behandeln” zuspricht, ist – zu diesem Zeitpunkt – ein anerkannter Dirigent und Komponist, der in seinen Arbeiten außerordentliche Klangeffekte erzielt. Mit seiner vierten Sinfonie lässt Brahms 1885 den „Riesen“ Beethoven hinter sich und stößt mit einer kaum zu überbietenden Verdichtung des musikalischen Grundmaterials, mit der Verklammerung der einzelnen Sätze und mit der Verbindung von archaischen und modernen Elementen an die Grenze dessen, was im 19. Jahrhundert möglich ist. Von seinen Kritikern lässt sich der Komponist auch nach Missfallenskundgebungen „neudeutscher“ Wagner-Anhänger bei der Uraufführung nicht beirren: „Was ich mir eingebrockt habe, werde ich aus ausessen. Die Schreier im Parterre sind mir Wurst“.
Nicola Fazzini: alto sax
Alessandro Fedrigo: bass
Saverio Tasca: vibrafone
Luca Colussi: drums
Die Mitglieder des Quartetts stellen sich gerne vor, dass ihre Musik von Jon Futuru inspiriert und komponiert wurde, einer fiktiven Figur, die in einem fernen Raum und einer fernen Zeit lebt: Die Elemente der Musiksprache werden aus ihrem historischen, geografischen und sozialen Kontext herausgelöst und in eine andere Dimension projiziert, die zu einer hypothetischen außerirdischen Zukunft wird.
Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner
Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar.
12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr.
Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
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