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Event-Informationen
MUSIKER DER GUSTAV MAHLER AKADEMIE Johann Sebastian Bach Sinfonien und Arien aus verschiedenen Kantaten Triosonate aus dem musikalischen Opfer BWV 1079 Gambensonate BWV 1029 Suite für Flöte, Streicher und Continue h-Moll BWV 1067 Freier Eintritt
Lorenz Delle Donne: trumpet
Valentin Gasser: sax
Gabriel Höller: trombone
Matthias Targa: python Tuba
Michael Marth: drums
Die Seltsamen Senfsamen sind eine Brass-Band mit einzigartigen Arrangements! So schräg der Name, so lässig der Sound: Die Grieser Brassband spielt Eigenkompositionen – mit Blechbläsern, Saxofon und Schlagzeug. Ihr Repertoire spannt einen weiten Bogen von modernen Popsongs über Rhythm 'n' Blues und Rock bis hin zu Jazz, Funk, Soul und energiegeladenen Disco-Hits.
Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner
Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar.
12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr.
Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
Im September 1872 macht der Bibliothekar der Wiener Gesellschaft der Musikfreunde, Carl Ferdinand Pohl, deren künstlerischen Leiter Johannes Brahms auf sechs Feldparthien für Blasinstrumente aufmerksam, die Haydn zugeschrieben werden. Im Sommer 1873 komponiert Brahms Variationen über einen Choral aus der sechsten Feldparthie und „trainiert“ damit die kontinuierliche Verwandlung und Fortentwicklung von Motivbausteinen und orchestralen Arrangements, die sein späteres sinfonisches Werk prägen werden. Mit seinem einzigen vollendeten Violinkonzert setzt Beethoven 1806 die Evolution einer Gattung fort, die bis zu diesem Zeitpunkt vom Concerto der italienischen Barockmeister bis zu Mozart führt. Das sinfonisch angelegte Werk mit dem schier endlosen Kopfsatz scheint den Violinkonzerten von Brahms, Tschaikowsky oder Sibelius näher zu stehen als den Vorgängern aus dem 18. Jahrhundert. Ein Schalk, von Anfang an: Am 12. Mai 1926 wird Schostakowitschs 1. Sinfonie – seine Abschlussarbeit am Leningrader Konservatorium – uraufgeführt und anschließend von Bruno Walter und Arturo Toscanini international bekannt gemacht. Einflüsse von Strawinsky, Prokofjew, Mahler oder Hindemith verschmelzen in der Partitur des 19-Jährigen zu einer originellen und eigensinnigen Tonsprache, mit ironischen und komischen Kunststücken, die man aus dem Zirkus oder dem Stummfilm kennt, aber – noch – nicht aus dem Konzertsaal.
Simone Graziano: piano
Francesco Ponticelli: bass
Marco Frattini: drums
Das Trio EMEM folgt einer gemeinsamen Idee: einen eigenen, klar umrissenen Klang zu entwickeln, der unmittelbar berührt. Die Musik bewegt sich zwischen schlichter, songhafter Form – manchmal fast radiotauglich – und tranceartigen, repetitiven Strukturen, wie man sie aus dem nordeuropäischen Minimalismus kennt.
Komposition und Improvisation fließen dabei ineinander, ohne Grenze, ohne Hierarchie. Die Energie entsteht im Moment und lädt die Hörer*innen ein, Teil dieses inneren Stroms zu werden.
Ein Sound voller Freiheit, nordischer Klarheit, dunkler Texturen und radikaler Eigenständigkeit.
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