Die talentiertesten angehenden Berufsmusiker der Alten Musik aus ganz Europa präsentieren unter der Leitung von Shunske Sato ein Programm, das den Gegensätzen Krieg und Frieden, Leid und Erneuerung gewidmet ist. Von der dramatischen Ausdruckskraft des Konzerts in d-Moll BWV 1052r von Johann Sebastian Bach mit der Kantate BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ über die Kriegsschilderungen in der „Battalia“ von Heinrich Ignaz Franz Biber bis zu den eleganten Gegensätzen der Suite „La Bourse“ von Georg Philipp Telemann erkundet das Programm unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen des Konflikts. Mit Werken von Wilhelm Friedemann Bach und der Suite Nr. 4 BWV 1069 von Johann Sebastian Bach, im Dialog mit der Kantate BWV 110, mündet das Programm in erneuerter Harmonie und Hoffnung.
Programm:
„Through Struggle to Light“ („Durch Leid zum Licht“)
Werke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Philipp Telemann e Wilhelm Friedemann Bach
Das Internationale Alta Pusteria Chorfestival ist eine nicht wettbewerbsorientierte Chorveranstaltung, die in einer der schönsten Gegenden des gesamten Alpenraums, am Fuße der Dolomiten an der Grenze zwischen Italien und Österreich, stattfindet.
Das Festival wurde im Jahr 1998 gegründet und verzeichnete in den achtundzwanzig Ausgaben über 1400 Chöre aus 52 Ländern.
Das Programm umfasst rund sechzig Auftritte, aufgeteilt in Konzerte, Revuen im Freien und Begegnungstage, bei denen jeder teilnehmende Chor sein Repertoire frei vorstellen kann.
Die Vielfalt der Veranstaltungsorte und das umfangreiche Repertoire machen das Festival nicht nur zu einem der spektakulärsten internationalen Chorveranstaltungen, sondern auch zu einem einzigartigen Moment der Begegnung zwischen verschiedenen Musikkulturen.
Virtuose Eleganz und poetische Klangwelten: Franz Liszts „Soirées de Vienne, Valse-Caprice Nr. 6“, lässt den Wiener Walzer in funkelnder Brillanz aufleben, während Franz Schuberts „6 Moments Musicaux“ op. 94 lyrische Miniaturen voller Innigkeit entfalten. „Liebesleid“ verbindet die Melancholie von Fritz Kreisler mit der pianistischen Farbenfülle Sergei Rachmaninows. Den Höhepunkt bildet Liszts monumentale Klaviersonate in h-Moll, ein Meisterwerk romantischer Klavierkunst.
Der junge ungarische Pianist Valentin Magyar spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Klavier. Er gewann früh zahlreiche Wettbewerbe und konzertierte schon in vielen Ländern Europas, tourte durch Brasilien und China und spielte für das Label Hungaroton Werke von Rachmaninow, Liszt und Schubert ein.
Klavier: Valentin Magyar
Programm:
Franz Liszt
„Soirées de Vienne“
Valse-Caprice nach Schubert S. 427 Nr. 6
Franz Schubert
„6 Moments Musicaux“ op. 94 (D 780)
Franz Liszt
Klaviersonate in h-Moll
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