Das Gesprächskonzert „Am Anfang die Klage“ stellt Klavierwerke vor, die in Bezug zu Gustav Mahlers erstem Orchesterwerk „Das klagende Lied“ entstanden sind. Pianistin Alexandra Segal interpretiert Kompositionen – allesamt Uraufführungen – von Francesco Fiorenzani, Yueya Li, Simon Stampfer und Stefan Hakenberg. Die Gesprächsbeiträge stammen von Dimitrios Katharopoulos und Alice Verti.
Alexandra Segal, in Kiew geboren, ist eine vielfach ausgezeichnete Pianistin und Gewinnerin des George Enescu International Piano Competition. Sie konzertiert europaweit und in den USA, tritt in renommierten Sälen und bei Festivals auf und arbeitet mit führenden Orchestern und Dirigenten zusammen.
Klavier: Alexandra Segal
Projektbetreuung: Stefan Hakenberg
Kuratiert von der Forschungsstelle Gustav Mahler, Toblach-Innsbruck
Das Gustav Mahler Jugendorchester kehrt mit Dirigent Philippe Jordan nach Toblach zurück und führt Bruckners Vierte Symphonie („Romantische“) gemeinsam mit Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta auf. In diesem farbenreichen Werk, dem eine besondere Spannung innewohnt, kommen die Wesenszüge des Komponisten Bartók besonders zur Geltung: der visionäre Architekt, der detailverliebte Polyphoniker und der leidenschaftliche Erforscher von Volksmusik. Der Musik Bartóks wie auch jener Bruckners ist zudem eine latente Bedrohlichkeit zu eigen. Obwohl 1874 entstanden, hat Bruckner seine Vierte bis 1889 mehrmals bearbeitet. Sie atmet den Geist der deutschen Romantik und vereint Naturempfinden mit dem sehnsuchtsvollen Blick auf das Mittelalter.
Dirigent: Philippe Jordan
Programm:
Béla Bartók
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 / Musica per archi, percussione e celesta, SZ 106
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 / Sinfonia n. 4 in mi bemolle maggiore WAB 104
Die talentiertesten angehenden Berufsmusiker der Alten Musik aus ganz Europa präsentieren unter der Leitung von Shunske Sato ein Programm, das den Gegensätzen Krieg und Frieden, Leid und Erneuerung gewidmet ist. Von der dramatischen Ausdruckskraft des Konzerts in d-Moll BWV 1052r von Johann Sebastian Bach mit der Kantate BWV 146 „Wir müssen durch viel Trübsal“ über die Kriegsschilderungen in der „Battalia“ von Heinrich Ignaz Franz Biber bis zu den eleganten Gegensätzen der Suite „La Bourse“ von Georg Philipp Telemann erkundet das Programm unterschiedliche musikalische Ausdrucksformen des Konflikts. Mit Werken von Wilhelm Friedemann Bach und der Suite Nr. 4 BWV 1069 von Johann Sebastian Bach, im Dialog mit der Kantate BWV 110, mündet das Programm in erneuerter Harmonie und Hoffnung.
Programm:
„Through Struggle to Light“ („Durch Leid zum Licht“)
Werke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Philipp Telemann e Wilhelm Friedemann Bach
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