Der ladinische Aufruf „Vives“ bedeutet schlicht: „Du sollst leben!“ Er wird oft genutzt, um in geselliger Runde anzustoßen. Doch für die ladinische Band Ganes ist „Vives“ weit mehr als nur ein Trinkspruch. Er ist Ausdruck des Lebenswillens, eine lebendige Hymne an das Leben selbst – und Titel ihres achten Studioalbums: Dieses nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die lebendige ladinische Kultur und die malerische Alpenlandschaft. Es ist ein leidenschaftlicher Aufruf, das Leben in seiner vollen Pracht zu feiern. Und es ist reine Lebensfreude, wo Alltägliches zu einer wundervollen Übertreibung und die Übertreibung fast schon zum Dogma wird.
Vocals, Geige, Gitarren: Marlene Schuen
Vocals, Geige, Mandoline: Elisabeth Schuen
Gitarren, Vocals: Raffael Holzhauser
Bass, Vocals: Natalie Plöger
MUSIK & LITERATUR
Samstag, 21. März 2026 I 18 Uhr I Gustav-Mahler-Saal
GLEIßEND KLINGENDES 1913
Geschichten von A wie Alma bis Z wie Zemlinsky
Windsbraut Quartett
Elisa Bösch, Violine
Emanuele Zanforlin, Violine
Elia Seiffert, Viola
Milena Umiglia, Violoncello
Christian Sutter, Lesung (in deutscher Sprache)
Ein literarisch-musikalisches Konzert über das explosive Jahr 1913: Christian Sutter und das «Windsbraut Quartett» verweben Zemlinskys hochexpressives Quartett mit Texten aus Florian Illies’ Bestseller. 1913 zeigt sich als Jahr höchster Blüte wie des drohenden Verfalls: Skandale von Strawinsky bis Schönberg, leidenschaftliche Affären in Kunst und Literatur, blankliegende Künstler-Seelen, Kafka und Hesse auf Sinnsuche, Klimt und Schiele an moralischen Grenzen, Malewitsch malt ein schwarzes Quadrat, Kokoschka sein Meisterwerk – und mitten drin: Alma Mahler.
«Gleißend klingendes 1913»: ein packender, berührender und aufwühlender Musik-literarischer Abend, eine einmalige Gelegenheit mit Haut und Haar in die (Klang-)Welt des Jahres 1913 einzutauchen.
Alexander Zemlinsky
Streichquartett Nr. 2 Op. 15 (1913)
Florian Illies
1913 – Der Sommer des Jahrhunderts»
Lesung in deutscher Sprache
SOLO REZITAL JAZZ
Freitag, 27. März 2026 I 20 Uhr I Gustav-Mahler-Saal
Wolfgang Muthspiel, Gitarre
ETUDES / QUIETUDES
Mit dem Soloprogramm «Etudes/Quietudes» feiert der österreichische Gitarrist Wolfgang Muthspiel die akustische Gitarre. Im Zentrum des Programms stehen hoch virtuose und funkelnd poetische eigene Konzertetüden, ergänzt durch weitere Werke, darunter eine innige Hommage an Bill Evans sowie eine Sarabande von Johann Sebastian Bach.
Muthspiel spannt den Bogen zwischen musikalischen Polen, die sein Leben geprägt haben: Klassische Gitarre und Kunst der Improvisation. Der Komponist und Gitarrist sieht im Wesen von Etüden Parallelen zu Meditation und Sport und betont die Schönheit der wiederholten Übung als erdendes Ritual und Quell von Kreativität.
Begleiten wir den Meister auf der Reflexion seiner Reise vom Violinisten zum klassischen Gitarristen und schließlich zum Jazzmusiker.
Etüden
1 (Tremolo) - 4 (Pedal) - 5 (Chords) - 6 (Triplets) - 7 (Brahms Minor) -
8 (Melting Chords) - 9 (Schildlehen) - 10 (Sixths) - 11 (Vamp) - 12 (Furtner) - 13 (Arpeggio)
Sarabande (J.S. Bach: Lautensuite / Suite per liuto, BWV 995)
Between Two Sarabandes
Sarabande (Reprise)
Abacus (Theme by Paul Motian)
For Bill Evans
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