Gianni Iorio in Concert with Fiorenzo Zeni, Matteo & Marco Facchin (I/BZ)
Gianni Iorio: bandoneon
Marco Facchin: piano
Matteo Facchin: accordion
Fiorenzo Zeni: sax
Ein besonderer Abend rund um die Magie des Tango und seine musikalischen Grenzgänge: Im Mittelpunkt steht Gianni Iorio – Pianist, Komponist und einer der bedeutendsten Bandoneon-Spieler Europas. International gefeiert, hat er auf den großen Bühnen der Welt gespielt und das Bandoneon weit über seine traditionellen Grenzen hinausgeführt.
Begleitet von drei vielseitigen Musikern entführt Iorio das Publikum auf eine Reise durch Tango-Welten und schlägt klangvolle Brücken zur Klassik – von Astor Piazzolla bis hin zu Vivaldi, voller Leidenschaft, Improvisation und Eleganz.
Luca Aquino: trumpet
Leonardo Dalla Cort: piano
Stefano Senni: bass
Alessandro Paternesi: drums
Luca Aquino zählt zu den international meistgeschätzten italienischen Jazzmusikern und hat zehn Alben als Bandleader und fast hundert Aufnahmen vorzuweisen. In diesem neuen Quartett erkundet er neue Aspekte berühmter amerikanischer Standards und raffinierte Originalkompositionen.
Art Directors: Michael Lösch & Helga Plankensteiner
Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr in der Laurin Bar.
12 Euro Aufpreis auf das erste Getränk ab 21:00 Uhr.
Info und Tischreservierungen: Laurin Bar, T 0471 311 570
Die argentinische Pampa sei „nicht nur eine physische Umgebung, sondern eine Lebensform”, stellt der Philosoph Carlos Astrada 1948 in seinem Buch „El mito Gaucho” fest. In zwei Werken für Violoncello und Klavier (Pampanea Nr. 1 und Nr. 2) und in einer sinfonischen Pastorale (Pampanea Nr. 3) setzt sich – fast zeitgleich – auch der argentinische Komponist Alberto Ginastero mit dem Leben in der baumlosen Graslandschaft auseinander. 1941 beauftragt ihn der Impresario Lincoln Kirstein mit der Komposition eines Ballett-Einakters in fünf Szenen für seine Compagnie „American Ballet Caravan“, die sich allerdings schon ein Jahr später auflöst. Dennoch wird Ginestras 1943 im Teatro Colón in Buenos Aires uraufgeführte und eng mit dem Gaucho-Alltag verbundene Musik – als viersätzige Suite für den Konzertsaal – ein Welterfolg. Von der „spirituellen” Pampa zum „Sturm und Drang” des europäischen 18. Jahrhunderts: Das Divertimento K 136 komponiert der 16-jährige Mozart im Frühjahr 1772 für den Salzburger Fürsterzbischof. Mit seiner galanten 29. Sinfonie entfernt er sich zwei Jahre später, mit der Überwindung des Dekorativen durch eine „kammermusikalische Feinheit“, die alles Konventionelle und Abgegriffene scheut, von italienischen Vorbildern, bemerkt der Mozartforscher Albert Einstein. Vieles klingt hier frisch und neu. Ein junges Genie macht sich auf den Weg zu seinem einzigartigen Stil.
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