Jim Black: drums
Elias Stemeseder: piano
Thomas Morgan: bass
Wenn im Jazz ein Drummer, ein Bassist und ein Pianist zusammenkommen, spricht man meistens von einem Piano-Trio. In diesem Falle aber könnte von einem Schlagzeug-Trio die Rede sein. Denn Jim Black ist eine der wegweisenden Figuren im Jazz der letzten Jahrzehnte. So meinte z.B. die Neue Züricher Zeitung: „Wenn man zuschaute, wie er mit seinen Sticks und Besen, mit Händen oder mit einem Bogen nun seine Becken und Trommeln traktierte, strich und streichelte, schien er den Rhythmus gleichsam zu pinseln“. Und das Musikmagazin Rondo schreibt: „Jim Black klingt mitunter als sei der reife Paul Motian durch einen Jungbrunnen gegangen.“
Aus der Begegnung vom Jim Black mit dem österreichischen Pianisten Elias Stemeseder bei einem Jazz-Workshop in Salzburg vor ein paar Jahren wurde der Grundstein zu diesem Trio-Projekt gelegt. Stemeseder gilt als großes Talent. Mit nur 15 Jahren wurde er am Bruckner Konservatorium in Linz für den Studiengang Jazzpiano angenommen. 2008 erhielt sein Trio den angesehenen Joe Zawinul Preis. Der Bassist Thomas Morgan ergänzt das Trio kongenial und setzt harmonische Fixpunkte. Er hat bereits mit Künstlern wie John Abercrombie, David Binney, Joey Baron und Steve Coleman konzertiert.
Dieses Trio hat das besondere Gespür für Zwischentöne und differenzierte Nuancen. Vom ersten bis zum letzten, ausklingenden Ton spielt das Jim Black Trio auf höchstem Niveau.