Nicole Johänntgen_saxophone/voice
Jon Hansen_tuba
David Stauffacher_percussion/drums
„Labyrinth II“ ist dynamisch, zärtlich, wuchtig und mit einer gehörigen Portion Groove versehen. Die drei Künstler liefern sich musikalische Spannungsfelder zwischen Poesie und Trance-Szenarien voller wilder Melodie-Eskapaden und weltlichen Rhythmen. Alles im Gefühl einer Begehung eines Labyrinths.
Sie wandeln dem Zentrum entgegen und bewegen sich wieder weg. Es ist ein Wechselspiel voller Emotionen. So steht das neue Album ganz unter dem Motto der Liebe.
Seilbahnticket ab 16:30h: 4,50 €
Immanuel Wilkins: saxophone
Micah Thomas: piano
Ryoma Takenaga: bass
Kayvon Gordon: drums
Immanuel Wilkins’ musikalischer Ansatz schafft es, die Aufmerksamkeit des fachkundigen Publikums mit dem Geschmack junger Hörer*innen in Einklang zu bringen. Seine Kommunikationsfähigkeit, die sich aus musikalischen Koordinaten speist, die tief mit Hard-Bop-Wurzeln der 1950er Jahre verbunden sind – allen voran Art Blakey und Horace Silver – und die sich emotional an spirituelle Instanzen anlehnt, von John Coltrane bis zu seiner Gattin Alice, findet breiten generationsübergreifenden Anklang.
Bezeichnend ist, dass die Kritiker Wilkins bei der Umfrage der renommierten US-Zeitschrift "Downbeat" vor zwei Jahren in drei Kategorien auf den ersten Platz setzten: bester Altsaxophonist, bester aufstrebender Komponist und beste aufstrebende Jazzband. Seine Vielseitigkeit am Altsaxophon – klar, lebhaft, intensiv – hat ihm oft die Zusammenarbeit mit anderen hervorragenden zeitgenössischen Musikern eröffnet, darunter Mary Halvorson und Meshell Ndegeocello. Mit seinem Quartett, das durch langjährige Zusammenarbeit perfekt eingespielt ist, hat er kürzlich ein dreiteiliges Album veröffentlicht, das live im berühmten Club Village Vanguard, einem der Tempel des modernen und zeitgenössischen Jazz, aufgenommen wurde.
Die führende italienische Fachzeitschrift "Musica Jazz" hat ihm im Mai 2026 ihre Titelstory gewidmet.
Kurt Rosenwinkel: guitar
Mark Turner: sax
Jeff “Tain” Watts: drums
Aaron Goldberg: keys
Joe Martin: bass
Kurt Rosenwinkel machte sich durch seine Zusammenarbeit mit der Electric Bebop Band des Schlagzeugers Paul Motian einen Namen und erlangte Anerkennung. Diese Zusammenarbeit begann 1992, als der Gitarrist gerade einmal 22 Jahre alt war, und dauerte bis zur Jahrtausendwende. Eine prägende Erfahrung, bei der er mit originellem Gespür ein Repertoire großer Klassiker von Bud Powell über Dizzy Gillespie und Charlie Parker bis hin zu Thelonious Monk auslotete. Nach weiteren Kooperationen an der Seite von Joe Henderson, Gary Burton, Brad Mehldau und Joshua Redman begann Rosenwinkel, eigene Projekte zu realisieren, und etablierte sich als einer der interessantesten Musiker der zeitgenössischen Szene, als Referenzgitarrist seiner Generation mit einem vielseitigen Stil, der auch Innovationen aus Rock und Hip-Hop berücksichtigt und sich durch einen starken melodischen Impuls sowie ein originelles harmonisches Temperament auszeichnet. Das aktuelle Quintett „The Remedy“ vereint einige Protagonisten der heutigen Szene, wie den Schlagzeuger Eric Harland, den wir in Meran mit dem „Prism Quartet“ von Dave Holland in Erinnerung haben, und den Saxophonisten Mark Turner.
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