Mahlers Vierte verkörpert eine humoristische Vision des Menschen im Spannungsfeld zwischen Leben, Sterben und ewigem Leben. Für Mahler entsteht Humor aus dem Gegensatz zwischen dem Erhabenen und dem Alltäglichen und so bleibt die aus der Perspektive des Transzendentalen zwar klein und nichtig erscheinende Welt dennoch liebenswert.
Es spielen die 50 Teilnehmenden der Mahler Academy und 50 Profis aus europäischen Spitzenensembles unter Berücksichtigung damaliger Musizierkonventionen.
Die schwedische Sopranistin Johanna Wallroth wird im ersten Teil des Konzerts Lieder von Gustav Mahler singen. Die Begleitung spielt ein eigens dafür konstruierter Steinway-Flügel mithilfe von Welte-Mignon Klavierrollen, die Mahler selbst 1902 in Leipzig aufgenommen hat.
Dirigent: Philipp von Steinaecker
Sopran: Johanna Wallroth
Programm:
Gustav Mahler
„Das himmlische Leben“
„Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald“
„Ging heut morgen übers Feld“
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 4
Auf Originalinstrumenten
Eine Koproduktion der Busoni-Mahler-Stiftung Bozen und der Stiftung Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach
In Gustav Mahlers Neunter Symphonie, komponiert in Toblach, entfaltet sich ein Klangpanorama aus zarter Intimität, scharfer Ironie und eruptiver Energie. Tänzerische Episoden, groteske Verfremdungen und schwebende Klangräume wechseln sich ab und zeigen Mahlers Klangsprache in ihrer ganzen Vielfalt.
Dirigentin Ustina Dubitsky erhielt 2022 den Orchesterpreis der La Maestra Academy. Nach ihrer Zeit als Assistant Conductor beim Gürzenich-Orchester Köln, debütierte sie 2024 an der Bayerischen Staatsoper. Sie dirigierte unter anderem die Dresdner Philharmonie, das Orchestre de Paris und die Münchner Symphoniker.
Das Bayerische Landesjugendorchester zählt zu den führenden Jugendorchestern Deutschlands.
Dirigentin: Ustina Dubitsky
Programm:
Gustav Mahler
Symphonie Nr. 9 in D-Dur
In Zusammenarbeit mit Musik Leben Pustertal und dem Euregio Kulturzentrum Toblach
Béla Bartóks Streichquartett Nr. 5 fasziniert durch prägnante Rhythmik, reiche Klangfarben und kühne Einfälle mit volksmusikalischen Anklängen. Dem gegenüber steht César Francks Klavierquintett in f-Moll – ein Werk leidenschaftlicher Ausdruckskraft mit üppigen Harmonien, dramatischen Steigerungen und weitgespannten Melodien.
Das Korossy Quartett besteht seit 2018 und gewann 2019 den Leó-Weiner-Kammermusikwettbewerb der Liszt-Akademie. Beim Internationalen Bartók-Wettbewerb erhielt das Ensemble 2021 fünf Sonderpreise. Konzertauftritte führten es u. a. zum Heidelberger Frühling und Lockenhaus Kammermusikfest. 2025 erschien ein Album mit dem Pianisten Valentin Magyar.
1. Violine: Csongor Korossy-Khayll
2. Violine: Éva Osztrosits
Viola: András Kurgyis
Violoncello: Gergely Devich
Klavier: Valentin Magyar
Programm:
Béla Bartók
Streichquartett Nr. 5
César Franck
Klavierquintett in f-Moll
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