Das Gustav Mahler Jugendorchester kehrt mit Dirigent Philippe Jordan nach Toblach zurück und führt Bruckners Vierte Symphonie („Romantische“) gemeinsam mit Bartóks Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta auf. In diesem farbenreichen Werk, dem eine besondere Spannung innewohnt, kommen die Wesenszüge des Komponisten Bartók besonders zur Geltung: der visionäre Architekt, der detailverliebte Polyphoniker und der leidenschaftliche Erforscher von Volksmusik. Der Musik Bartóks wie auch jener Bruckners ist zudem eine latente Bedrohlichkeit zu eigen. Obwohl 1874 entstanden, hat Bruckner seine Vierte bis 1889 mehrmals bearbeitet. Sie atmet den Geist der deutschen Romantik und vereint Naturempfinden mit dem sehnsuchtsvollen Blick auf das Mittelalter.
Dirigent: Philippe Jordan
Programm:
Béla Bartók
Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta Sz 106 / Musica per archi, percussione e celesta, SZ 106
Anton Bruckner
Symphonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 / Sinfonia n. 4 in mi bemolle maggiore WAB 104
Wenn man Südtirol in Songs packen könnte, Max von Milland käme dem Sound ganz sicher am nächsten. Seine Musik verkörpert die Essenz der Region rund um Brixen – seiner Heimat. Der Singer-Songwriter packt die Sprache und das Lebensgefühl Südtirols in einen einzigartigen Stil, der zwar tief in seiner Heimat wurzelt, aber dennoch so kosmopolit wie Max selbst ist. Denn Max von Milland trägt die Welt im Herzen. Und seine Heimat auf der Zunge.
Nach der erfolgreichen HOI TOUR (2025) mit ausverkauften Shows in Bayern, Österreich und Südtirol geht der Brixner Musiker Max von Milland in 2026/2027 mit neuen Songs und mit frischer Bandformation erneut auf Tour.
Begleitet wird Max dabei von seiner neuen Live-Formation „Die Brennenden Herzen". Emily Ferri (Backings, Piano) und Simon Gamper (Multiinstrumentalist) waren bereits Teil der Trio-Version. Neu dabei für die Live-Tour sind Teresa Staffler (Backings, Synthesizer) und Roby Nogler (Drums).
Das Gesprächskonzert „Am Anfang die Klage“ stellt Klavierwerke vor, die in Bezug zu Gustav Mahlers erstem Orchesterwerk „Das klagende Lied“ entstanden sind. Pianistin Alexandra Segal interpretiert Kompositionen – allesamt Uraufführungen – von Francesco Fiorenzani, Yueya Li, Simon Stampfer und Stefan Hakenberg. Die Gesprächsbeiträge stammen von Dimitrios Katharopoulos und Alice Verti.
Alexandra Segal, in Kiew geboren, ist eine vielfach ausgezeichnete Pianistin und Gewinnerin des George Enescu International Piano Competition. Sie konzertiert europaweit und in den USA, tritt in renommierten Sälen und bei Festivals auf und arbeitet mit führenden Orchestern und Dirigenten zusammen.
Klavier: Alexandra Segal
Projektbetreuung: Stefan Hakenberg
Kuratiert von der Forschungsstelle Gustav Mahler, Toblach-Innsbruck
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