Dan Kinzelman, Mirco Rubegni, Manuele Morbidini, Rossano Emili: various instruments.
Dieses Blas- und Perkussionsquartett lässt sich in keine Schublade stecken. Dan Kinzelman’s Ghost vermischt ganz ungeniert Kammermusik, zeitgenössische Musik, Free Jazz und afrikanische Rhythmen mit verschiedenen Elementen ethnischer Musik aus der ganzen Welt. Das Ergebnis ist ein überraschend komplexer und vielschichtiger Klangteppich. Wesentliches und bestimmendes Merkmal dieses Projekts ist die Suche nach Kontrasten und gegensätzlichen Elementen: eine obsessive Treue zu musikalischen Details wird gepaart mit einer Neigung, plötzlich ins Unerwartete zu driften; eine Kombination von Klang und Stille wird überzeichnet, sodass daraus autonome Musiksequenzen enstehen u.ä. Eine weitere Besonderheit dieses Konzerts ist die Positionierung der Musiker und des Publikums. Dan Kinzelman’s Ghost spielt nämlich vorzugsweise in Locations, wo die übliche Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum aufgehoben werden kann. So findet sich das Publikum auf der Bühne wieder und die Musiker spielen inmitten des Raums. Die üblichen Barrieren werden aufgehoben und es wird ein bewusstes, hautnahes Zuschauen und -hören ermöglicht. Freuen Sie sich auf diese Panoptikum-Erfahrung in der Carambolage!