Das Cello spielt im Jazz oftmals eine untergeordnete Rolle. Die Musiker, die ernsthaft versuchen, das Instrument zu etablieren, lassen sich an einer Hand abzählen. Einer von ihnen ist Erik Friedlander. Er gehört seit vielen Jahren zu den Produktivkräften der New Yorker Downtown-Szene, gemeinsam mit John Zohn, Dave Douglas, Marty Ehrlich und anderen Improvisationskünstlern. Der stilistischen Offenheit, die für die Jazzszene typisch ist, fügt Friedlander seit einigen Jahren eine weitere Facette hinzu: Als Solist befasst er sich mit der Folklore der USA, mit Bluegrass, Country und Blues. Allerdings werden diese Stilrichtungen bei Friedlander durch seine intelligenten Kompositionen und sein virtuoses Spiel neu in Szene gesetzt.
Zu Recht gilt Friedlander als einer der besten Cellisten weltweit!