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Event-Informationen
Christoph Poppen, Dirigent Alessandro Carbonare, Bassett-Klarinette Ferran Cruixent Uraufführung Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klarinette und Orchester in A-Dur, kv 622 Johannes Brahms Symphonie Nr. 3 in F-Dur, op. 90
Senior Jury Preisträger – 65. Busoni-Wettbewerb 2025
Lunch Concert
Franz Schubert
Fantasie C-Dur D.760, „Wanderer“
Franz Liszt
2 Konzertetüden, S.145: 1. Waldesrauschen. 2. Gnomenreigen
Franz Liszt
aus Années de pèlerinage. Deuxième Année. Italie:
Sonetto 104 del Petrarca, S.161 no.5
Sergei Bortkiewicz
Klaviersonate cis-Moll, op. 60
Toward Mahler
Johannes Brahms
Streichquartett c-Moll, Op. 51 Nr. 1
Johannes Brahms
Streichquartett a-Moll, Op. 51 Nr. 2
Die Streichquartette von Johannes Brahms gehören zu den jenen Werken der Kammermusik, die die Krönung dieser Gattung ausmachen, zu jenen Geschenken, die uns die Geschichte, man möchte fast sagen unverdient, macht, um unser Leben zu bereichern und ihm Sinn zu geben.
Die Musik Brahms’ geht aber auch Gustav Mahlers direkt voraus, und die Musiker, die Brahms kannten, mit ihm musizierten und seine Werke uraufführten, waren in vielen Fällen dieselben, die sich später für Mahlers Musik einsetzten.
Man kann sich keine idealeren Stücke als diese denken, um Stilforschung zu betreiben und zu verstehen, wie Musiker im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wien gespielt haben mögen. Gemeinsam mit den Quartettmusikern Volker Jacobsen (Artemis Quartett) und Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett), den beiden Cellisten-Dirigenten Bruno Weinmeister und Philipp von Steinaecker und dem Musikwissenschaftler Clive Brown, der seines Zeichens der führende Wissenschaftler auf diesem Gebiet der Aufführungspraxis bei Brahms ist, präsentieren die Studenten der Mahler Academy, auf Darmsaiten spielend, ihre stilistische Auseinandersetzung mit Brahms auf ihrem Weg zu Gustav Mahler.
Ergänzt werden die Brahms-Quartette durch Alexander von Zemlinskys wunderbare Humoreske für Bläserquintett. Zemlinsky war der Kompositionslehrer von Alma Mahler und wurde von Gustav Mahler sehr geschätzt und gefördert. Die Humoreske ist zwar erst 1939 im amerikanischen Exil entstanden, aber ihre ganze Anlage und Klangwelt sind tief im Geist der Jahrhundertwende verhaftet. Es mag daher zulässig, ja sogar sinnfällig sein, sie auf Mahlers Wiener Originalinstrumenten der Jahrhundertwende zu spielen.
Orchesterleitung
Ivor Bolton
Sopran
Francesca Aspromonte
Programm
Joseph Haydn: L'infedelta delusa Hob. XXVIII/5: Ouvertüre
Joseph Haydn: Miseri noi! Misera patria!
Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre in C-Dur op. 101 „Trompete“
Felix Mendelssohn Bartholdy: Infelice! / Unglücksel'ge!, MWV H 4 (1. Fassung, 1834)
Joseph Haydn: Come il vapor s'ascende (L'isola disabitata Hob. XXVIII:9)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 5 in D-Dur op. 107 „Reformation“
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