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Mitsommer-Gala - Veröffentlicht von melanie inside

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Aperitif & Galadinner mit musikalischer Umrahmung & Tanz

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  • „Ich gehe alle Sonntage um 12 Uhr zum Baron von Suiten", schreibt Mozart im April 1782 an seinen Vater. Gottfried van Swieten verfügt in Wien über ein umfangreiches Notenarchiv mit Werken von Händel und Bach. Mozart leiht sich die Drucke und Handschriften gerne aus, studiert die Kompositionstechniken und wendet diese 1783 in einer Fuge virtuos an. Fünf Jahre später verknüpft er die „Fingerübung” mit einer neuen Adagio-Einleitung. Werke von Haydn stehen von 1777 bis 1790 in den Pariser „Concerts Spirituels” mit 256 Aufführungen unangefochten an der Spitze. 1785 beliefert er das Orchester des Concert de la Loge Olympique mit sechs „Pariser” Sinfonien, und auch die Sinfonie Nr. 92 geht 1789 erst einmal in die französische Hauptstadt, bevor sie 1791 – anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Haydn – in Oxford gespielt wird. „Hier tändelt, neckt, scherzt alles”, kommentiert die „Allgemeine Musikalische Zeitung” den zweiten Satz von Beethovens 8. Sinfonie, die 1812 entsteht und laut dem Pianisten Carl Czerny „viel besser” sei als die berühmtere „Siebte”. Überlässt sich der Komponist „harmlosen Freuden” oder ist er etwa verliebt? Während er an der Sinfonie feilt, schickt er Liebesgrüße an eine anonyme Adressatin: „Schon im Bette drängen sich die Ideen zu Dir, meine unsterbliche Geliebte, erst freudig, dann wieder traurig, vom Schicksale abwartend, ob es uns erhört. Leben kann ich nur mit Dir oder gar nicht.”
  • WORLD-MUSIC-FESTIVAL - David Frank Ensemble mit Magdalena Oberstaller und Marc Perin (BZ): „VENOSTA“ David Frank: styrian harmonica Magdalena Oberstaller: violin Marc Perin: fingerstyle-guitar Die Musik von David Frank hat ihren ganz eigenen Klang, geboren zwischen Südtiroler Gipfeln und weit in die Welt hinaus geträumt. Vertraute alpine Klänge verschmelzen mit Blues und erzählen von Freiheit, Heimat und weitem Horizont. Die Eigenkompositionen spiegeln eine Bandbreite von heimischen Stilrichtungen wider und stoßen zugleich auf freie Improvisationen und mitreißende Melodien. Mit dem David Frank Ensemble wird eine faszinierende Fusion aus Steirischer Harmonika, Violine und Gitarre geboten. In ihrem Zusammenspiel entstehen Klanglandschaften, die die Vielfalt der drei Instrumente in enger Interaktion zueinander zeigen. Freuen Sie sich auf eine musikalische Reise, die sich von Blues, Jazz und Folk bis hin zu traditioneller Volksmusik erstreckt.
  • Sonntag, 8. März – 11:00 Uhr Jazz-Matinée & ab 10:00 Uhr Frühschoppen mit dem Damiana Dellantonio Quartet (Italien) Damiana Dellantonio – Gesang Federico Bosio – Gitarre Giulio Corini – Kontrabass Enrico Tommasini – Schlagzeug Damiana Dellantonio wurde 1994 in Cavalese (Provinz Trient) geboren. Als Tochter einer Musikerfamilie begann sie bereits in sehr jungen Jahren, in lokalen Kontexten aufzutreten. Im Laufe der Jahre gründete sie feste Formationen, mit denen sie ein Repertoire pflegt, das von Jazzstandards bis hin zu Coverversionen großer Klassiker aus Funk, Acid Jazz und Soul reicht. Ihre Konzerttätigkeit dehnte sie über das Talgebiet hinaus aus und nahm an Musikfestivals wie Dolomiti Ski Jazz, Valsugana Jazz Tour, The 1000 Streets’ Orchestra (Triest), Grotte D’Estate (Castellana Grotte), ArtCity (Rom, Vittoriano) und Rovereto Jazz teil. Sie entschied sich für eine Spezialisierung im Jazzrepertoire und studierte am Konservatorium F. Bonporti in Trient bei den Dozentinnen Barbara Raimondi und Elisabetta Antonini. Sie erlangte den akademischen Abschluss erster Stufe in Jazzgesang – ein Studiengang, der sich der Vertiefung der Gesangstechnik in der Popularmusik, der Improvisation sowie den Arrangiertechniken widmet. Als Ergänzungsinstrument zur Stimme wählte sie das Klavier. Parallel zu ihrem Studium am Konservatorium vertiefte Damiana die Auseinandersetzung mit Neo-Soul- und elektronischem Repertoire sowie mit der Komposition eigener Musik und Texte am Saint Louis College of Music in Rom bei der Dozentin Serena Brancale, mit der sie neben dem Ausbildungsweg auch eine künstlerische Zusammenarbeit begann. Das Konzert bietet eine Auswahl internationaler Songs in einem Repertoire, das genre- und kulturübergreifend ist und Melodien sowie Rhythmen aus verschiedenen Teilen der Welt vereint. Die talentierte Sängerin aus dem Fleimstal wird dabei von herausragenden Jazzmusikern aus Brescia begleitet.

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