Olivier Py “Birds of Paradise“
Olivier Py- sax
JP Morel - b
Franck Vaillant - dr
„Paradiesvögel“ nennt sich dieses Trio – und das ist natürlich kein Zufall. „Die Vögel haben alles erfunden, Chromatik, und Diatonik, Vierteltöne und sogar die kollektive Improvisation“, schrieb der französische Komponist Olivier Messiaen, der auf seinen Reisen weltweit Vogelrufe aufzeichnete und in Klavierstücken („Catalogue d’Oiseaux“, „La fauvette des Jardins“, „Petites Esquisses d’Oiseaux“) und Kompositionen für Orchester (wie etwa „Des Canyons aux Étoiles“) verwendete. Olivier Py hat sich von diesen Transkriptionen beeinflussen lassen und für diese Trioformation Stücke geschrieben, die – natürlich – die Namen von Vögeln tragen. Daraus ist ein vielseitiger zeitgenössischen Jazz geworden, der frei ist und zugleich dem anspruchsvollen und strengen Vokabular der musikalischen Vorlage folgt.