Im Tublà da Nives zeigt Egon Rusina vier seiner jüngsten Werkzyklen.
In seinen Zeichnungen setzt sich der Künstler mit der Beziehung zwischen Mensch und Natur sowie mit der Frage nach dem Platz des Menschen in der Welt auseinander.
Rusina tritt in einen gedanklichen Dialog mit Bäumen, Bergen und Wasserfällen und spürt den Geheimnissen der Natur nach. Mit Bleistift und Farbe bringt er das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt zu Papier. Eine Harmonie, die zunehmend verloren geht – in einer von Individualismus geprägten Gesellschaft, in der die Verbindung zur Natur immer mehr in den Hintergrund rückt.
Wer sind wir? Und wohin gehen wir?
In seinem inneren Dialog gelangt Egon Rusina zu einer Erkenntnis: Selbst die Dunkelheit der Nacht verliert ihren Schrecken, denn erst sie lässt uns das Licht erkennen.
L Tublà da Nives mostra cater di ultims zitli de lëur de Egon Rusina.
I dessënies spidlea la nrescida persunela dl artist, che se à ti ultims ani dat ju cun reflescions sun la relazion danter la persona y la natura y sun l'esistënza dla persona sul mond.
Rusina scota su i sucrëc plu ascundui de lëns, crëps, pisciadoies y partësc cun ëi i pensieres plu soc. Cun rispl y culëures reportel sun papier l balanz zite danter la sozietà d'aldidancuei y l ambient. N balanz che vën for plu y plu a mancë, te n mond urientà de viers dl individualism y te chël che la persona pierd for plu y plu si sensibltà per cie che suzed ntëurvia.
Chi sonsa? Y ulà jonsa?
L dialogh cun sé nstës porta Egon Rusina ala contlujion, che nianca l scur dla nuet ne possa ti fé tëma, ti dala pu la puscibltà de udëi la lum.