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Kunstauktion - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

ZEIT FÜR BEGEGNUNGEN!


Liebe Kunstbegeisterte,

wir laden euch ein, …



Was 2008 als Experiment begann, ist heute ein fester Bestandteil unseres Programms. Bis 2019 fand die Auktion regelmäßig statt; Projekte wie Black Boxes, Chaircity, Perpetuum Mobile, Artist Plates und 24 Doors erweiterten klassische Auktionsformate um innovative Konzepte. In dieser 11. Ausgabe stehen erstmals die persönliche Begegnung und die gemeinsame Zeit im Mittelpunkt.

Meet the Artist

In dieser Auktion wird Kunst greifbar und persönlich, das Individuelle steht im Vordergrund: Es geht darum die Hintergründe, Gedanken und kreativen Prozesse von Kunstschaffenden zu entdecken und sich von der Welt der Künstlerinnen und Künstler inspirieren zu lassen. 37 Mitglieder des Südtiroler Künstlerbundes aus den Bereichen Bildende Kunst, Musikkomposition und Literatur laden Sie zu einem persönlichen Kennenzulernen ein, um gemeinsam in das künstlerische Schaffen einzutauchen. Zu dieser exklusiven Erfahrung erhält die/der Ersteigerer zusätzlich ein Kunstwerk des/der Künstlerin, das den Auktionswert widerspiegelt.

Schenke dir und/oder anderen Zeit mit einem/einer Künstler:in deiner Wahl und lass Dich auf diese einmalige Erfahrung ein, denn wer weiß, „In der Kunst wie im Leben ist es oft der Kontakt mit einem geistig freieren, schöpferischen Menschen, der uns zu ungeahnten Höhen führt.“ (Johann Wolfgang von Goethe).

Ein spezieller und herzlicher Dank geht an Mag. Walter Sonnberger Direktor im Dorotheum Salzburg für die Auktionsleitung und an Arno Dejaco für die Unterstützung und Mitarbeit.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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    Im Oktober ist im Kunstforum Unterland die aus Hall in Tirol stammende und in Wien lebende Künstlerin Martina Tscherni zu Gast. JUST SWIM ist ihre zweite Einzelausstellung in Südtirol und der Titel ist Programm, denn Martina Tscherni ist nicht nur eine außergewöhnliche Zeichnerin, sondern auch eine herausragende Schwimmerin, die bereits die Straße von Gibraltar und den Ärmelkanal durchschwommen hat. Diese beiden scheinbar unterschiedlichen Leidenschaften verbindet sie auf eine bemerkenswerte Weise, indem sie aus jedem Schwimmzug schöpft und die damit verbundenen Wechselwirkungen und Ambivalenzen in ihre künstlerische Arbeit integriert. Ihr Mut, im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder ins kalte Wasser zu springen, kreiert ein Narrativ voller Sehnsüchte, Herausforderungen und Errungenschaften, die sie anschließend in ihrem Oeuvre verarbeitet. Martina Tscherni: „Man spürt das Wasser hautnah, hört den Atem, spürt die Kraft und das Müde werden in den Beinen und Armen. Zudem entstehen in der Monotonie des Langstreckenschwimmens andere Bilder im Kopf und diese ‚verschwommenen Bilder‘ beinhalten bereits eine Erzählung.“ JUST SWIM präsentiert Videoarbeiten und Zeichnungen von Mikroorganismen – zum Beispiel von Kieselalgen –, die für das Auge unzugänglich sind und erst in vielfacher Vergrößerung ihre kunstvolle Beschaffenheit offenbaren. Die Ausstellung lädt ein, geistig in unbekannte Gewässer einzutauchen und der weiten Dimension des Meeres nachzuspüren. Sie öffnet einen Raum für eine Vielzahl kulturhistorischer, künstlerischer, politischer und gegenwartsbezogener Fragestellungen, die durch die Werke und Schwimmerfahrungen Martina Tschernis auf eine tiefere Ebene der Reflexion gehoben werden. Bereits der antike Naturphilosoph Thales von Milet postulierte: „Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.“ Wasser ist demnach nicht nur die Quelle allen Lebens, sondern auch ein zentrales Symbol für zahllose Diskurse über Ressourcenverteilung, Verbindendes und Trennendes sowie zukunftsträchtige Visionen. Martina Tscherni schenkt Zuversicht, indem sie unter anderem zwischen zwei Kontinenten schwimmt und mit ihrem unermüdlichen Einsatz wie in einem performativen Akt Grenzen hinterfragt und auslotet.
  • Es gibt Termine vom 17 Okt. 2026 bis 14 März 2027
    Kuratiert von Hugo Vitrani und Cédric Fauq Ausstellungsgestaltung von Pascal Rodriguez Ausstellung organisiert in Zusammenarbeit mit dem Palais de Tokyo (Paris) und dem Capc – Musée d’art contemporain de Bordeaux Das Museion präsentiert RAMM:ELL:ZEE TIME:LINE, das abschließende Kapitel der ersten umfassenden europäischen Retrospektive zu RAMMELLZEE (1960–2010). Nach Paris und Bordeaux ist die Ausstellung nun erstmals in Italien zu sehen. Die in Zusammenarbeit mit dem Palais de Tokyo in Paris und dem Capc Musée d’art contemporain in Bordeaux entwickelte Ausstellung erstreckt sich über zwei Museumsebenen und vereint mehr als 150 Werke, von denen viele erstmals in Italien gezeigt werden. Als Künstler, Theoretiker, Bildhauer, Performer und Master of Ceremonies gehörte RAMMELLZEE zu den einflussreichsten und zugleich geheimnisvollsten Persönlichkeiten der New Yorker Kulturszene der 1980er-Jahre. Er ließ sich keiner festen Kategorie zuordnen und verband Graffiti, Sprachtheorie, Performance, Musik, Science-Fiction und Skulptur zu einer ganz eigenen künstlerischen Welt. Im Zentrum seines Denkens standen die Theorien des „Gothic Futurism“ und des „Ikonoklast Panzerism“. Darin verstand er Sprache als umkämpften Raum und Buchstaben als lebendige Formen, die sich gegen Systeme der Kontrolle behaupten können. Als Zeitlinie angelegt, zeichnet die Ausstellung die historischen, kulturellen, technologischen und politischen Einflüsse nach, die RAMMELLZEEs Werk geprägt haben. Im Rundgang eröffnen sich unterschiedliche Perspektiven auf sein Schaffen und stellen es in größere Zusammenhänge: von der mittelalterlichen Handschriftenkultur über den italienischen Futurismus bis hin zu Hip-Hop, Technologien und zeitgenössischer Bildkultur. Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung im Museion liegt auf der Beziehung des Künstlers zu Italien. Anhand von Archivmaterialien, zentralen Werken und historischen Bezügen beleuchtet die Ausstellung eine weniger bekannte Seite seiner Biografie und künstlerischen Entwicklung: von seinen Kooperationen und Performances in Italien in den 1980er-Jahren bis zu seiner Beschäftigung mit italienischen Bildtraditionen. Bedeutende Leihgaben aus dem Kloster Neustift sowie Werke von Fortunato Depero eröffnen dabei überraschende Verbindungen zwischen illuminierten Handschriften, futuristischen Experimenten und RAMMELLZEEs radikaler Neuerfindung des Alphabets. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Gasholear, ein monumentales tragbares Exoskelett, das RAMMELLZEE zwischen 1987 und 1998 entwickelte und das er selbst als eines seiner ambitioniertesten Werke betrachtete. Rund um Gasholear werden zentrale Werkgruppen wie die Letter Racers, die Garbage Gods und die Monster Models gezeigt. Archivmaterialien, bislang unveröffentlichte Objekte, Fotografien, Filme und Dokumente ergänzen die Ausstellung und geben Einblick in die Vielfalt und den Umfang seines künstlerischen Denkens. Rammellzee © Mari Horiuchi. Courtesy of Red Bull Arts New York and Rammellzee Estate Darüber hinaus zeigt die Ausstellung Werke von Künstler*innen, die Teil seines kulturellen Umfelds waren und mit ihm in engem Austausch standen, darunter Jean-Michel Basquiat, Andy Warhol, Futura 2000, Phase 2, Dondi White, Lady Pink, Lee Quiñones, Martin Wong, David Hammons, Gordon Matta-Clark und Arthur Jafa. Fotografien und Filme von Henry Chalfant, Maripol, Gianni Pettena, Charlie Ahearn und Jim Jarmusch vermitteln einen lebendigen Eindruck von der vielschichtigen künstlerischen und sozialen Welt, in der RAMMELLZEEs Werk entstand. TIME:LINE ist mehr als eine Retrospektive: Die Ausstellung lädt dazu ein, in RAMMELLZEEs außergewöhnliche Gedankenwelt einzutauchen, eine Welt, in der Sprache zu Architektur wird, Buchstaben zu Waffen und Kunst zu einem Mittel, um andere Vorstellungen von Zukunft zu entwickeln.
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    Vierzig Jahre nach seinem Tod am 8. Dezember 1986 in Mailand ist Karl Plattner (Mals im Vinschgau, 1919 – Mailand, 1986) nach wie vor die bedeutendste Persönlichkeit figurativer Kunst Südtirols in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Während seiner Aufenthalte zwischen Florenz, Paris, Brasilien und schließlich Mailand entwickelt Karl Plattner eine ganz eigene, unverwechselbare Bildsprache, angesiedelt zwischen einer postkubistischen Sensibilität und Anklängen an den mitteleuropäischen Expressionismus. Vernissage: Donnerstag, 12. November, 18.00 Uhr Einführung von Eva Gratl Die Tochter von Karl Plattner wird anwesend sein

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