Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events
Event-Informationen
Fotoausstellung über die unglaublichen Landschaften Irlands, die schon immer auf der Leinwand und im Kino zu sehen waren. Eine unglaubliche Attraktion nicht nur für Kinofans.
Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Solo im Ensemble“ zeigen sieben Kunstgraphiker:innen ihre Arbeiten. Die unterschiedlichen Positionen werden unter dem Titel „Spitzfindigkeiten“ vereint.
Eine heterogene Gruppe von Individualisten:innen, die die Leidenschaft für grafisches Gestalten in Freundschaft verbindet, präsentiert ihre graphischen Arbeiten im SKB ARTES. Technisch wie auch gestalterisch wurde ein Großteil der teilnehmenden Künstler:innen von der unvergessenen Grafik-Künstlerin Rina Riva inspiriert, motiviert und unterrichtet, die Künstler:innen haben sich jedoch eigenständig weitergebildet und experimentierend weiterentwickelt.
Der Titel „Spitzfindigkeiten“ bezieht sich dabei auf zweierlei, zum einen auf ein Spezifikum sehr vieler künstlerischer Menschen. Die Eigenschaft setzt einen wachen Geist, scharfe Beobachtungsgabe, kritische Hinterfragung aber auch Sensibilität und ja auch vertiefte Reflexion voraus, die zu der persönlichen Auseinandersetzung mit Fakten, Zuständen und deren Wechselwirkungen führt.
Zum anderen mag es sein, dass es bei den spitzfindigen Autor:innen dieser Grafik-Ausstellung einen Zusammenhang mit den Werkzeugen dieser – wohlgemerkt analog arbeitenden Grafik-Künstler:innen gibt – so etwa die Bleistiftspitze, die Zeichenfeder, den Stahlstichel oder gut geschliffene Schneidemesser. Werkzeuge, mit denen sie im Gegensatz zum weichen Pinselstrich des Malers ihren Bildinhalten kompromisslos scharfe Konturen setzen und wie nebenbei manche Widersprüchlichkeiten unserer Spezies lustvoll aufspießen…
Monika Fiechter Rossi, Renate Hausbrandt, Hilde Kljun, Lucia Nardelli, Margaretha Pertoll, Anke Stampfer (†), Peter Verwunderlich
Im Oktober ist im Kunstforum Unterland die aus Hall in Tirol stammende und in Wien lebende Künstlerin Martina Tscherni zu Gast. JUST SWIM ist ihre zweite Einzelausstellung in Südtirol und der Titel ist Programm, denn Martina Tscherni ist nicht nur eine außergewöhnliche Zeichnerin, sondern auch eine herausragende Schwimmerin, die bereits die Straße von Gibraltar und den Ärmelkanal durchschwommen hat. Diese beiden scheinbar unterschiedlichen Leidenschaften verbindet sie auf eine bemerkenswerte Weise, indem sie aus jedem Schwimmzug schöpft und die damit verbundenen Wechselwirkungen und Ambivalenzen in ihre künstlerische Arbeit integriert. Ihr Mut, im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder ins kalte Wasser zu springen, kreiert ein Narrativ voller Sehnsüchte, Herausforderungen und Errungenschaften, die sie anschließend in ihrem Oeuvre verarbeitet. Martina Tscherni: „Man spürt das Wasser hautnah, hört den Atem, spürt die Kraft und das Müde werden in den Beinen und Armen. Zudem entstehen in der Monotonie des Langstreckenschwimmens andere Bilder im Kopf und diese ‚verschwommenen Bilder‘ beinhalten bereits eine Erzählung.“
JUST SWIM präsentiert Videoarbeiten und Zeichnungen von Mikroorganismen – zum Beispiel von Kieselalgen –, die für das Auge unzugänglich sind und erst in vielfacher Vergrößerung ihre kunstvolle Beschaffenheit offenbaren. Die Ausstellung lädt ein, geistig in unbekannte Gewässer einzutauchen und der weiten Dimension des Meeres nachzuspüren. Sie öffnet einen Raum für eine Vielzahl kulturhistorischer, künstlerischer, politischer und gegenwartsbezogener Fragestellungen, die durch die Werke und Schwimmerfahrungen Martina Tschernis auf eine tiefere Ebene der Reflexion gehoben werden. Bereits der antike Naturphilosoph Thales von Milet postulierte: „Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.“ Wasser ist demnach nicht nur die Quelle allen Lebens, sondern auch ein zentrales Symbol für zahllose Diskurse über Ressourcenverteilung, Verbindendes und Trennendes sowie zukunftsträchtige Visionen. Martina Tscherni schenkt Zuversicht, indem sie unter anderem zwischen zwei Kontinenten schwimmt und mit ihrem unermüdlichen Einsatz wie in einem performativen Akt Grenzen hinterfragt und auslotet.
Nataliya Zubans Ausstellung ist einem Prozess gewidmet, der die Zeit hemmt, zerstörerisch wirkt und sich selbst auslöscht. Die 1992 im ukrainischen Opischnja geborene Künstlerin stammt aus einer Region, deren tonreicher Boden das materielle Erbe einer über Generationen gewachsenen erzählerischen Skulpturtradition bewahrt. Mit ihren Maschinen verleiht Zuban dem Klang des heutigen Wartens, des Schutzsuchens, des Vermittelns und der schrillen Spannung der Erwartung Ausdruck.
Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!
Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.
Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo. Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446. Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..