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Stone Age Connections. Mobilität zu Ötzis Zeit - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Schon in der Kupferzeit waren die Menschen erstaunlich mobil. Sie handelten mit Feuerstein (Silex) und Kupfer und tauschten dabei nicht nur Handelswaren aus, auch neues Wissen und handwerkliche Fertigkeiten gingen mit auf die Reise.
Zu Fuß, auf Schneeschuhen über die Berge oder mit dem Einbaum übers Wasser, so legten die Menschen erstaunlich weite Strecken quer durch Europa zurück. Das Kupfer für Ötzis Beil stammt aus der heutigen Toskana, einige seiner Feuersteingeräte aus dem Gebiet rund um den Gardasee. Und so wie heute waren auch in der Kupferzeit Menschen unterwegs auf der Suche nach einem besseren Leben. Sie besiedelten neue Gebiete, trafen auf andere Gruppen, erste kriegerische Auseinandersetzungen um Ackerland, Bodenschätze und Siedlungsplätze fanden statt. Neue kulturelle Gruppen bildeten sich, religiöse Anschauungen fanden schneller Verbreitung.

Der Mobilität auf der Spur
DNA-Analysen helfen uns dabei Migrationsbewegungen nachzuzeichnen, Keramik erzählt vom Wissenstransfer und Rohstoffe lassen sich durch naturwissenschaftliche Analysen ihrem Ursprungsgebiet zuordnen. So versucht die Sonderausstellung anhand bedeutender Funde aus dem Alpenraum die Wege und Handelsbeziehungen im 4. und 3. Jahrtausend v.Chr. nachzuvollziehen.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 22 Nov. 2021 bis 07 Nov. 2022

Notizen über die Uhrzeiten :

In luglio, agosto, settembre e dicembre il museo è aperto anche i lunedì.
Im Juli, August, September und Dezember ist das Museum täglich geöffnet.

Veröffentlicht von :

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Die Ausstellung setzt sich fort mit Rauminstallationen, die Vaccaris Interesse an den Spuren menschlicher Gegenwart adressieren. Diese finden ihren Niederschlag in öffentlichen urbanen Räumen ebenso wie in den gesellschaftlichen Dynamiken temporärer Gemeinschaften. Neben dem 1972 auf der Biennale in Venedig vorgestellten, ikonischen Projekt Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio und dem hieraus entwickelten, ambitionierten Werk Photomatic d’Italia (1972–1975), das unter Einbeziehung von Fotoautomaten in öffentlichen Räumen in ganz Italien entstand, spüren auch die beiden Arbeiten Esposizione in tempo reale n. 21, Bar Code – Code Bar (1993) und Mini cinema (2003) Aspekten von sozialer Interaktion, kollektivem Verhalten und Momenten spontaner Begegnungen nach. Vaccaris Rauminstallationen werden in der Ausstellung nicht im Sinne statischer Rekonstruktionen präsentiert, sie bilden vielmehr reaktivierte Situationen, die den ursprünglichen Intentionen des Künstlers treu bleiben und zugleich auf das heutige Publikum reagieren. Die Sammlung des Museion umfasst etwa 20 Werke Franco Vaccaris, die überwiegend dem im Jahr 2020 dem Museum als Schenkung überlassenen Archivio di Nuova Scrittura angehören. Dieses Werkkompendium beinhaltet auch einige der frühen Text-Bild-Arbeiten des Künstlers, die seine Anfänge als visueller Dichter markieren und in denen bereits sein anhaltendes Interesse an Sprache, Spuren und menschlicher Präsenz hervortritt. Die Aufnahme einiger dieser Werke in die aktuelle Ausstellung zeigt Querverbindungen zwischen Vaccaris frühen künstlerischen Erkundungen und den Sammlungsbeständen des Museums auf. Franco Vaccari Franco Vaccari wurde am 18. Juni 1936 in Modena geboren und absolvierte zunächst eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Physik. Nach künstlerischen Anfängen als visueller Dichter gestaltete er 1969 seine erste Esposizione in tempo reale, in der er das für seine spätere künstlerische Praxis zentrale Konzept der „Ausstellung in Echtzeit“ einführte. Wenngleich sein Schaffen unterschiedliche Herangehensweisen umfasst, wird es doch häufig aus dem Blickwinkel des konzeptuellen Realismus betrachtet. Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio gehört zu seinen bekanntesten Arbeiten und war 1972 in einem eigenen Raum im Hauptpavillon der Biennale von Venedig zu sehen; in den Jahren 1980 und 1993 bespielte Vaccari dort erneut separate Räume. Neben seiner künstlerischen Arbeit begründete Vaccari ebenfalls eine einflussreiche theoretische Tätigkeit und publizierte wegweisende Texte wie Duchamp e l’occultamento del lavoro (1978) und Fotografia e inconscio tecnologico (1979). Seine Werke wurden international in bedeutenden Ausstellungen und Institutionen präsentiert, so etwa auf der Gwangju Biennale in Südkorea, in der Kunsthalle Basel, im Musée de l’Elysée in Lausanne, im Mostyn in Wales, in der Fondazione Morra Greco in Neapel und auf der Mailänder Triennale. Franco Vaccari verstarb 2025.

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