Einloggen

Einloggen

Linda Jasmin Mayer & Sebastian Kulbaka - Veröffentlicht von martin_inside

0
×

Achtung

Dieses Event ist vorbei, bleibe mit uns für weitere Events

Event-Informationen

L'avenir nous appartient L'avenir ne nous appartient pas

Die aus Meran stammende junge Künstlerin Linda Jasmin Mayer hat gemeinsam mit ihrem Partner Sebastian Kulbaka den Studienpreis zur Förderung junger Künstler*innen 2020 gewonnen. Der Preis wurde vom Südtiroler Künstlerbund gefördert von der Stiftung Südtiroler Sparkasse zum 2. Mal, mit dem Ziel junge lokale Kunstschaffende im Ausland zu fördern, ausgeschrieben. Der Preis beinhaltet einen 3-monatigen Aufenthalt in der renommierten Cité Internationale des Arts im Zentrum von Paris. Die Ergebnisse des Aufenthaltes werden jeweils im Folgejahr in einer Ausstellung in der Galerie Prisma vorgestellt.

“L'avenir nous appartient L'avenir ne nous appartient pas” ist der Titel der ersten gemeinsamen Ausstellung von Linda Jasmin Mayer und Sebastian Kulbaka. Das Preisträger Projekt des Auslandsstipendiums für einen Residenzplatz in der Cité Internationale des Arts in Paris des Südtiroler Künstlerbundes gefördert von der Stiftung Südtiroler Sparkasse, sieht eine Reihe von Arbeiten vor die nach der Ästhetik des Prozesses geschaffen wurden. Eine frühere Arbeit wurde wiederverwendet um eine endlose Serie von neuen Arbeiten zu schaffen.

Ein 50 Quadratmeter großer, in Bienenwachs getränkter Stoff, der 2019 die Installation “Enthüllen” bildete, die Linda Jasmin Mayer für die Ausstellung “Beauty Case” in der Hofburg in Brixen schuf, ist das Artefakt das verarbeitet wurde.

In der Ausstellung werden Werke präsentiert, die sich immer weiter verwandeln werden. Zuerst war es eine Installation, dann wurden es Kostüme und in Zukunft wird es etwas anderes sein.
“L'avenir nous appartient” (Die Zukunft ist unsere) und seine Negation “L'avenir ne nous appartient pas” (Die Zukunft ist nicht unsere) werden zum Grundkonzept der Ausstellung, das die Ambivalenz darstellt, in der wir uns befinden. Wir kennen die Zukunft nicht, aber irgendwie gehört sie zu uns und wir sind an sie gebunden.

Linda Jasmin Mayer (geb. 1986 in Meran, Italien) ist bildende Künstlerin.

Ihre künstlerische Praxis umfasst ein breites Spektrum an Strategien und Ausdrucksformen. Dazu gehören bewegte Bilder, Klangarbeiten, partizipatorische Kunst und skulpturale Erkundungen. Sie nutzt bewegte Bilder und Töne, um Räume in "alternative" Räume zu verwandeln und schafft im-mersive Installationen, die Raum zur Kontemplation bieten sollen.
Sie erhielt 2014 einen MFA des Studienprogramms für Zeit und Raum der Finnischen Academy of Fine Art, Helsinki, und studierte 2015 an der School of Media Arts der Royal Danish Academy of Fine Arts, Kopenhagen. Sie schloss 2010 mit einem BFA in Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti Brera, Mailand, ab. Im Jahr 2018 nahm sie am Unabhängigen Studienprogramm von Maumaus in Lissabon teil.
Ihre Werke wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in Italien, Spanien, Finnland, Dänemark, Österreich, Deutschland, Bulgarien, Sri Lanka, Ägypten und Russland gezeigt. Ihre Abschlussarbeit "How to Break the Ice" wurde 2013 mit dem Kuvataideakatemian Ystävät- Preis ausgezeichnet. Ihre Videoarbeit „Snowcats“ wurde mehrfach gezeigt, u.a. beim Filmfestival von Trento 2014 in einer vom MART kuratierten Vorführung. Im Jahr 2016 nahm sie an der Kunstbiennale Colombo in Sri Lanka teil.

Sebastian Kulbaka (geb. 1985 in Lodz, Polen) lebt und arbeitet in Meran. Kulbakas Arbeiten beschäftigen sich mit den Praktiken der Beziehungsästhetik und der medialen Verarbeitung von Schmerz und Erinnerung. Er schloss 2016 mit einem MFA im Fachbereich Malerei der Accademia di Belle Arti di Venezia ab und studierte von 2008-2010 Malerei an der Accademia di Belle Arti di Roma. Sebastian Kulbaka nahm an verschiedenen Ausstellungen und Projekten im öffentlichen Raum und im Bereich der Umweltkunst teil. Unter anderem wurde seine Arbeit Mundus, die in Zusammenarbeit mit Adriano Siesser entstand, 2016 in der 8. Ausgabe von "Sentieri nell'arte", in Caprino Veronese, Verona, gezeigt. 2015 erhielt er den zweiten Preis des nationalen Land Art Prize in der Villa Breda Di Padova.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 31 Juli 2021 bis 03 Sep. 2021

Notizen über die Uhrzeiten :

Di/mar - Fr/ven h. 15:00 - 19:00, Sa/sab h. 10:00 - 12:00

Veröffentlicht von :

Könnte dich auch interessieren :

  • Es gibt Termine vom 10 Sep. 2026 bis 14 Nov. 2026
    Nataliya Zubans Ausstellung ist einem Prozess gewidmet, der die Zeit hemmt, zerstörerisch wirkt und sich selbst auslöscht. Die 1992 im ukrainischen Opischnja geborene Künstlerin stammt aus einer Region, deren tonreicher Boden das materielle Erbe einer über Generationen gewachsenen erzählerischen Skulpturtradition bewahrt. Mit ihren Maschinen verleiht Zuban dem Klang des heutigen Wartens, des Schutzsuchens, des Vermittelns und der schrillen Spannung der Erwartung Ausdruck.
  • Es gibt Termine vom 03 Okt. 2026 bis 07 Nov. 2026
    Reclaiming the Body - Grete von Glashagen, Emanuel Crepaz, Ethan Edoardo Asper feat. Frida Orupabo Curated by Giulia Cordin and Eva Leitolf In collaboration with Studio Image/unibz, BAW, Galerie Nordenhake ­ Reclaiming the Body bringt feministische, queere und Schwarze künstlerische Positionen zusammen, die sich kritisch mit Darstellungen des Körpers, von Geschlecht und Sexualität in der zeitgenössischen visuellen Kultur auseinandersetzen. Die Ausstellung basiert auf dem Verständnis, dass Identität, Geschlechterrollen und Formen des Begehrens weder natürlich noch rein individuell sind, sondern historische und soziale Konstruktionen, die durch Machtverhältnisse, kulturelle Normen und Prozesse der Ausgrenzung geprägt werden. Durch unterschiedliche künstlerische Herangehensweisen und Perspektiven untersuchen die gezeigten Arbeiten, wie Bilder zur Hervorbringung, Legitimierung und Unterwanderung dieser Strukturen beitragen. Dabei machen sie jene Mechanismen sichtbar, die Körper disziplinieren und bestimmen, wer gesehen, begehrt, gehört oder dargestellt werden kann. Der Körper erscheint so als Ort von Konflikt und Aushandlung, an dem sich Fragen von Geschlecht, Race, Klasse, Sexualität und Zugehörigkeit überschneiden und entfalten. Die Ausstellung thematisiert unter anderem die Konstruktion von Geschlechterrollen, Körperpolitik, Selbstdarstellung, Queerness, Pornografie, die Performativität von Identität sowie die Kommerzialisierung des Begehrens. Mit Strategien, die von der Aneignung und Rückeroberung von Bildern über die Dekonstruktion von Stereotypen und autobiografische Erzählungen bis hin zur Kritik visueller Medien reichen, stellen die beteiligten Künstler*innen normative Modelle und dominante Vorstellungswelten infrage. In diesem Zusammenhang erscheint der Körper nicht nur als Objekt sozialer Kontrolle, Überwachung und Kategorisierung, sondern zugleich als Raum des Widerstands, der Selbstbestimmung und der politischen Transformation. Reclaiming the Body lädt dazu ein, darüber nachzudenken, wie Identitäten konstruiert und dargestellt werden und wie künstlerische Praktiken Räume für Sichtbarkeit, Emanzipation und kollektive Imagination schaffen können – indem sie den Körper als Territorium von Freiheit, Handlungsmacht und Möglichkeiten zurückgewinnen. In der Ausstellung werden neben den Arbeiten der beteiligten Künstler*innen auch Buchprojekte von Alixe Côté, Emanuel Crepaz, Alessia Formica, Maria Sole Gorni und Sophia Sacchelli gezeigt.
  • Es gibt Termine vom 20 Okt. 2026 bis 31 Okt. 2026
    Im Oktober ist im Kunstforum Unterland die aus Hall in Tirol stammende und in Wien lebende Künstlerin Martina Tscherni zu Gast. JUST SWIM ist ihre zweite Einzelausstellung in Südtirol und der Titel ist Programm, denn Martina Tscherni ist nicht nur eine außergewöhnliche Zeichnerin, sondern auch eine herausragende Schwimmerin, die bereits die Straße von Gibraltar und den Ärmelkanal durchschwommen hat. Diese beiden scheinbar unterschiedlichen Leidenschaften verbindet sie auf eine bemerkenswerte Weise, indem sie aus jedem Schwimmzug schöpft und die damit verbundenen Wechselwirkungen und Ambivalenzen in ihre künstlerische Arbeit integriert. Ihr Mut, im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder ins kalte Wasser zu springen, kreiert ein Narrativ voller Sehnsüchte, Herausforderungen und Errungenschaften, die sie anschließend in ihrem Oeuvre verarbeitet. Martina Tscherni: „Man spürt das Wasser hautnah, hört den Atem, spürt die Kraft und das Müde werden in den Beinen und Armen. Zudem entstehen in der Monotonie des Langstreckenschwimmens andere Bilder im Kopf und diese ‚verschwommenen Bilder‘ beinhalten bereits eine Erzählung.“ JUST SWIM präsentiert Videoarbeiten und Zeichnungen von Mikroorganismen – zum Beispiel von Kieselalgen –, die für das Auge unzugänglich sind und erst in vielfacher Vergrößerung ihre kunstvolle Beschaffenheit offenbaren. Die Ausstellung lädt ein, geistig in unbekannte Gewässer einzutauchen und der weiten Dimension des Meeres nachzuspüren. Sie öffnet einen Raum für eine Vielzahl kulturhistorischer, künstlerischer, politischer und gegenwartsbezogener Fragestellungen, die durch die Werke und Schwimmerfahrungen Martina Tschernis auf eine tiefere Ebene der Reflexion gehoben werden. Bereits der antike Naturphilosoph Thales von Milet postulierte: „Das Prinzip aller Dinge ist das Wasser, aus Wasser ist alles und ins Wasser kehrt alles zurück.“ Wasser ist demnach nicht nur die Quelle allen Lebens, sondern auch ein zentrales Symbol für zahllose Diskurse über Ressourcenverteilung, Verbindendes und Trennendes sowie zukunftsträchtige Visionen. Martina Tscherni schenkt Zuversicht, indem sie unter anderem zwischen zwei Kontinenten schwimmt und mit ihrem unermüdlichen Einsatz wie in einem performativen Akt Grenzen hinterfragt und auslotet.

Trag deine Veranstaltungen in den ersten und beliebtesten Veranstaltungskalender Südtirols ein!

BIST DU SCHON REGISTRIERT?

LOGGE DICH EIN

NOCH NICHT?

Verpasse nicht die besten Veranstaltungen in Südtirol!

ABONNIERE UNSEREN WÖCHENTLICHEN NEWSLETTER

Möchtest du deine Events in unserem Magazin veröffentlicht sehen?

ERHALTE EINEN MONATLICHEN HINWEIS ZUM REDAKTIONSSCHLUSS

Möchtest du deine Veranstaltungen oder dein Unternehmen bewerben? Wir sind dein idealer Partner und können maßgeschneiderte Lösungen und Pakete für alle deine Bedürfnisse anbieten.

GEHE ZUR WERBEBEREICH

KONTAKTIERE UNS DIREKT

INSIDE EVENTS & CULTURE

Magazine mensile gratuito di cultura, eventi e manifestazioni in Alto Adige-Südtirol, Trentino e Tirolo.
Testata iscritta al registro stampe del Tribunale di Bolzano al n. 25/2002 del 09.12.2002 | Iscrizione al R.O.C. al n. 12.446.
Editore: InSide Società Cooperativa Sociale ETS | Via Louis Braille, 4 | 39100 Bolzano | 0471 052121 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..