Künstler*innen: Barbara Bertagnolli, Christoph Blum, Henri Chopin, Arnold M. Dall’O, Jakob de Chirico, Walter Erckert, Ulrich Egger, Peter Fellin, Anton Frühauf, Eduard Habicher , Toni Hanny, Siegfried Höllrigl, Elisabeth Hölzl , Hansgeorg Hölzl, Georg Jappe, Marcello Jori, Margit Klammer, Milan Knizak, Linda Ladurner, Konrad Laimer, Peter Lloyd, Ivo Mahlknecht, Antonio Manfredi, Manfred Alois Mayr, Vito Mazzotta, Carmen Müller, Hermann Nitsch, Oswald Oberhuber, Franz Pichler , Rafael Montanez Ortíz, Elisabeth Oberrauch, Alessandra Pucci, Rina Riva, Mili Schmalzl, Matthias Schönweger, Luis Stefan Stecher, Rudolf Stingel, Paul Thuile, Regina Klaber Thusek, Hans Tischler, Peppi Tischler, Karl Vonmetz, Willy Wiemann
Im Rückspiegel der Geschichte betrachtet, ist Meran in den Jahren zwischen 1965 und 1990 in vielfacher Hinsicht ein überaus bedeutendes kulturelles Zentrum mitten in Europa. Diese Behauptung ist keineswegs überheblich, sondern Ergebnis einer Vielzahl von Erkenntnissen nach einer mehrjährigen Recherche über 25 Jahre politisches, kulturelles und gesellschaftliches Leben in der kleinen zweisprachigen Stadt an der Passer.
In der Publikation mit 36 Aufsätzen und anhand von rund 700 – zu einem großen Teil bisher nicht publizierten – Abbildungen machen die Autor*innen von „Kultur in Bewegung: Meran 1965-1990“ – allen voran Prof. Markus Neuwirth – deutlich, wie viele internationale und lokale Fäden kulturellen Geschehens hier zusammenlaufen.
Als künstlerisches Kondensat wird die gleichnamige Ausstellung „Kultur in Bewegung: Meran 1965-1990“ anhand von rund 100 signifikanten Werken Einblick in die Kunst jener Jahre gewähren. Während das Buch einen breiten kulturhistorischen Ansatz verfolgt, konzentriert sich die Ausstellung auf Kunstwerke und lässt diese in einen neuen, bisweilen unerwarteten Dialog miteinander treten.