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MutterNacht 2021 - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Wenn Mami oder Papi krank ist: auf der Suche nach neuer Sicherheit

Zum siebten Mal organisiert das Rittner Bildungszentrum Haus der Familie in der Woche vor dem Muttertag in Zusammenarbeit mit 25 Südtiroler Organisationen die Sensibilisierungskampagne MutterNacht.
Wie ein Wirbelsturm bricht eine schwere Krankheit – auf körperlicher oder psychischer Ebene – plötzlich über Familien herein. Alle Mitglieder sind betroffen, im Familiensystem tun sich Lücken auf, Rollen verändern sich. Es gilt, den Alltag zu organisieren, während die Sorge um das erkrankte Elternteil omnipräsent ist. Kinder leiden besonders darunter. Die Aktionswoche MutterNacht 2021 besteht aus dieser Kunstinstallation, aus einem Buch mit 15 Geschichten von Betroffenen, aus zwei Podiumsdiskussionen und einem 9-teiligen Podcast auf Facebook.


Irrgarten-Kunstinstallation
Idee und Konzept: Astrid Gärber, Künstlerin
Graffitis: umgesetzt mit Jugendlichen des Jugendzentrums Fly in Leifers, begleitet von Petra Wörndle und Paul Löwe. Die Jugendlichen haben sich vor allem von Covid-19 berühren lassen und das auf den Bildern sichtbar gemacht.
24 Sätze von Kindern: Sie erzählen in deutscher und italienischer Sprache von ihren Ängsten und Hoffnungen, als ein Elternteil erkrankte.

Einladung
· Gehen Sie durch die Kunstinstallation durch.
· Lauschen Sie den Kinderstimmen.
· Betrachten Sie die Bilder.
· Halten Sie inne.
· Setzen Sie sich hin.
· Lassen Sie die gesamte Installation auf sich wirken.
· Sprechen Sie mit uns, wenn Sie es möchten.
· Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen: Was hat Sie im Krankheitsfall unterstützt, was war besonders schwierig?

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 07 Mai 2021 bis 08 Mai 2021

Veröffentlicht von :

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    Eröffnung 21. November, 19:00 Uhr Tanzperformance von Susanna Recchia für Okwui Enwezor 20:00 Uhr Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Francesca Recchia (*1975, Avezzano, Italien) mit Emma Snædis Recchia (*2020, Morges, Schweiz) Mit Arbeiten von Stefano Graziani (*1971, Bologna, Italien), Lorenzo Tugnoli (*1979, Lugo, Italien), Aziz Hazara (*1992, Wardak, Afghanistan) Videogespräche: Francesca Recchia mit Aufnahmen von Sandi Hilal (*1973, Beit Sahour, Palästina) und Alessandro Petti (*1973, Pescara, Italien), [Gründer von Decolonising Architecture Art Research, 2007]; Ram Bhat (*1981, Neu-Delhi, Indien), Ekta Mittal (*1978, Indien), [Gründer von Maara, 2008]; Sanjay Kak (*1958, Pune, Indien); Amanullah Mojadidi (*1971, Jacksonville, USA); Jayaraj Sundaresan (*1972, Thrissur, Indien) Bemalte Steine und Muscheln: Emma Snædis Recchia (*2020, Morges, Schweiz) Taktiles Buch: Norwegian Afghanistan Committee (*2025, Kabul) Aufkleber: Anonymous Witness (Afghanistan) Das Programm von Ar/Ge Kunst wird kuratiert von Zasha Colah und Francesca Verga. Die Ausstellung Das Land des Übermorgen erkundet die Möglichkeit, sich Zukünfte vorzustellen, die nicht unmittelbar bevorstehen, und tut dies an der Seite von jenen, die ihre Protagonist*innen sein werden. In der kuratorischen Vision Francesca Recchias wird sie zu einem Spielfeld von Beziehungen, zu einer politischen und menschlichen Praxis mit langem Atem, zu einem Geflecht aus Zuneigung und Verantwortung, das sich mit der Zeit weiterentwickelt, ähnlich wie ein Gewebe, das still, aber stetig wächst. Den Titel verfasste Recchia zusammen mit ihrer vierjährigen Nichte Emma Snædis Recchia, die die Ausstellung ko-kuratiert hat. Er spielt auf eine andere Zeit an, weder auf die Gegenwart noch auf eine utopische Zukunft, sondern auf den Zeitraum des „Übermorgen“: einen Horizont, in dem Verantwortung gegenüber anderen kultiviert wird wie ein in der Erde ruhendes Samenkorn, das unsichtbar ist und doch lebendig.
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