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Without Interiors - Diplorama2020 - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Diplorama: Abschlussarbeiten des Design- und Kunststudiums im virtuellem Museumsraum

Diplorama2020 zeigt erstmals die Diplomarbeiten der Studierenden zur Gänze online. Transmedial angelegt, sind die Arbeiten vom 11. bis 16. Dezember über ein virtuelles Museum zugänglich.
Alljährlich bündelt die Diplorama die spannendsten Arbeiten eines Studienjahres und präsentiert sie in einer einzigen Ausstellung. Dabei werden Arbeiten aus Kunst und Design des Studiengangs Design und Künste sowie viele konzeptionelle Arbeiten aus dem Masterstudiengang Eco-Social Design präsentiert. Der übergreifende Titel „Without Interiors" zeigt die diesjährigen Werke vom 11. bis 16. Dezember der vierten Ausgabe von Diplorama.

Kuratiert wurde die Ausstellung von den Dozenten Giulia Cordin und Davide Tommaso Ferrando in Zusammenarbeit mit den Studierenden Luisa Heindl und Andrea Maffei. „Without Interiors" wurde als kreative und experimentelle Antwort auf die gegenwärtigen Bedingungen der sozialen Distanz konzipiert und nimmt Bezug auf den Umstand, dass eine traditionelle Ausstellung in den Räumen der Fakultät nicht möglich ist, da diese Corona-bedingt seit Monaten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.

Vor diesem Hintergrund überdachten die Kuratoren grundsätzlich das Format der Diplorama und konzipierten für die Ausgabe 2020 ein „Diploramium", ein virtuelles Museum. Dieses wurde in Zusammenarbeit mit dem Atelier Hund erarbeitet. Die Ausstellung umfasst zudem eine Reihe von Plakaten, die im Zentrum von Bozen vom 2. bis 16. Dezember ausgehängt sind. Diese kündigen einerseits die Eröffnung an, andererseits sind sie integraler Bestandteil der Ausstellung selbst. So wurde zumindest ein Teil des klassischen Ausstellungsrundgangs unter freien Himmel in die Straßen der Stadt übertragen.

„Die Plakate sind für die Ausstellungen unerlässlich, denn sie führen in die kollektive Vorstellung ein und machen sie der Öffentlichkeit zugänglich“, erläutern die Kuratoren. „Daher haben wir für diese Ausgabe der Diplorama beschlossen, die Rolle der Plakate hervorzuheben, auch weil der städtische Raum heute der einzige Raum ist, den die Bürger besuchen können.“

Ergänzend zu diesem Ausstellungsrundgang durch die Plakate wurde das Diploramium als eine imaginäre Erweiterung des Gebäudekomplexes der Freien Universität Bozen konzipiert: in geschwungenen Formen ruht das architektonische Meisterstück über den Dächern der Fakultät für Design und Künste und beherbergt 53 Projekte der Ausstellung „Ohne Innenräume". Gruppiert wurden die Projekte in drei Themenbereiche: „Erzählen", „Machen" und „Aktivieren" (Telling-Making-Activating). Somit heben sie wiederkehrende Themen der Lehre an der Fakultät hervor.

„Das Diploramium ist ein Museum mit unbegrenztem Ausstellungsraum“, so die Kuratoren, „und erinnert damit an das vom Architekten Le Corbusier in den 1930er Jahren entworfene Museum. Im Gegensatz zu diesem benötigt es aber keinen spiralförmigen Plan, um eine wachsende Sammlung unterzubringen". Denn das „Diploramium“ wird am 11. Dezember um 18.30 Uhr eröffnet, endet aber nicht strikt am 16. Dezember mit der Entfernung der Plakate, sondern wird zum ständigen digitalen Sitz dieser und künftiger Ausgaben der Diplorama.

Wie in allen Museen wird es auch im „Diploramium" eine Buchhandlung geben, in welcher der Ausstellungskatalog heruntergeladen werden kann. Dieser wurde als interaktives Dokument konzipiert, das jeder Besucher nach seinen Vorlieben zusammenstellen kann, um es dann als pdf herunterzuladen und eventuell auszudrucken. „Der Katalog der Diplorama 2020 lässt es zu, den kuratorischen Ansatz aus den Angeln zu heben und so die gezeigten Ausstellungsstücke nach Belieben auszuwählen und neu zu ordnen. Damit lässt er dem Besucher die Freiheit, autonom Grenzen zu setzen und eigene Erfahrungen mit der Ausstellung zu machen, was ihn zu einem zweiten Kurator werden lässt", so die Kuratoren Giulia Cordin und Davide Tommaso Ferrando.

Vom 11. bis 16. Dezember wird das Fakultätsgebäude zudem durch eine Reihe von Videoprojektionen bereichert, welche vom Universitätsplatz aus sichtbar sind: die Geschichte der Diplorama erzählt anhand von Bildern.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 12 Dez. 2020 bis 16 Dez. 2020

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La sua creazione artistica trae ispirazione non solo dagli studi artistici ma anche dalla filosofia, dalla cosmologia e dalla spiritualità. Da tempo si occupa dell’interpretazione del paesaggio e della cartografia, del corpo e dell’impronta umana nel paesaggio, nonché del concetto di animale e della trasformazione in esso. Il suo tema principale è la scoperta come processo, la ricerca dell’orientamento umano nello spazio e nel tempo reali. Collabora con Miroslava Hájek dal 2008. www.kasalova.eu Miroslava Hájek (*1947, Brno) è una storica dell'arte e curatrice ceca che si focalizza sull'arte moderna e contemporanea. Vive in Italia dal 1969, dove ha fondato la galleria "UXA". Attraverso il suo lavoro in Italia, promuove l'arte contemporanea mondiale (Bruno Munari, Franco Vaccari, Gianni Colombo, Jean Tinguely, Joseph Beuys), ma soprattutto artisti cechi (Jiří Kolář, Milan Knížák, Václav Boštík, Dalibor Chatrný, Adriena Šimotová, Běla Kolářová). www.munariarchive.org
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    Gallmetzer gehört zu jenen Künstlern, die ihre Arbeiten nicht mit langen Erklärungen begleiten. Seine Skulpturen, Bilder und Zeichnungen sollen für sich sprechen. Sie können irritieren, Fragen aufwerfen, rätselhaft bleiben und zum kritischen Nachdenken anregen. Der Betrachter wird dabei nicht mit einer vorgegebenen Interpretation entlassen, sondern ist eingeladen, eine eigene Beziehung zum Werk zu entwickeln. Der Titel „INVENTUR“ ist bewusst gewählt: Inventur bedeutet Bestandsaufnahme – ein Erfassen dessen, was vorhanden ist, was geblieben ist, was sich verändert hat und vielleicht auch dessen, was fehlt. Im Zusammenhang mit Kunst erhält der Begriff eine offene und vielschichtige Bedeutung. Die Ausstellung lädt dazu ein, nicht nur die gezeigten Werke zu betrachten, sondern auch die eigenen Wahrnehmungen und Gedanken einer persönlichen „Inventur“ zu unterziehen. „INVENTUR“ möchte keine fertigen Antworten liefern, sondern setzt auf die Begegnung zwischen Werk und Betrachter – auf den Moment des Innehaltens, des Fragens und vielleicht auch des Nichtverstehens. Eric Gallmetzer ist mit seinen Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Südtirol und darüber hinaus präsent. Seine Werke sind zudem im öffentlichen Raum an verschiedenen Orten zu finden und begleiten Menschen in ihrem Alltag.

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