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La Divina Commedia - Purgatorio - Veröffentlicht von martin_inside

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  • Dominikanerplatz 18, Bozen, BZ
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Event-Informationen

Die Gruppe „Amici dell’Arte“ schließt mit der Ausstellung „.. tra la perduta gente.. – viaggio pittorico nell’Inferno di Dante“ („.. zum Volke der Verlorenen.. - malerische Reise durch die Dantes Hölle“) ein Projekt ab, das 2011 gestartet war. Jetzt werden die beiden anderen Gesänge, „Läuterungsberg“ und „Paradies“, thematisiert.

Titel der Ausstellung: „La Divina Commedia“ („Die Göttliche Komödie“).

Es handelt sich um eine Ausstellung, die 102 Werke umfasst, welche den einzelnen Gesängen gewidmet sind. Sie wird in der Bozner Stadtgalerie am Dominikanerplatz im März und April 2019 zu besichtigen sein.

Der verfügbare Platz erlaubt es nicht, dass alle Bilder gleichzeitig ausgestellt werden. Aus diesem Grund werden sie gesängebezogen gezeigt:

- LÄUTERUNGSBERG: vom 22. März 2019 bis 10. April 2019 – 33 Werke auf Leinwand, 70 x 50 cm

Maß und Form der Bilder wurden bewusst gewählt, um die Gesänge voneinander zu unterscheiden; die Zahl 7 hat darüber hinaus symbolischen Charakter: Sie steht für Göttlichkeit und Perfektion; sie bedeutet zudem den Übergang vom Bekannten ins Unbekannte und passt daher gut zum Thema.

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Gesellschaft „Dante Alighieri“ aus Bozen, welche das Projekt mit Begeisterung unterstützte.

2019 feiert das Bozner Komitee der Gesellschaft „Dante Alighieri“ ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass finden verschiedene Veranstaltungen statt, auch um die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen zu feiern. Frau Prof. Paola Mazzini referiert an drei Abenden in der Stadtgalerie über die mathematischen und physikalischen Kenntnisse Dantes. Zu Gast ist weiters Prof. Gregorio Vivaldelli, ein profunder Kenner von Dante und seinen Werken. In der Stadtgalerie finden auch Lesemarathons der „Göttlichen Komödie“ statt, an denen sich das Publikum beteiligen kann.

Die Gesellschaft „Dante Alighieri“ hat außerdem einen Wettbewerb für Schüler/-innen der Schulen in Bozen ausgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler sollen in Worten, mit Farben oder anderen Ausdrucksmitteln darlegen, was sie in der Ausstellung am meisten beeindruckt hat.

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Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 16 März 2019 bis 10 Apr. 2019

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Themensetzungen zu den Spuren, die Menschen hinterlassen, zum kollektiven Unbewussten und zur Bildung von Erinnerungen lenken den Blick auf die Werke und bestimmen die von Fosbury Architecture besorgte Ausstellungsgestaltung. Den Auftakt zur Ausstellung bilden Projektarbeiten, die auf die Dunkelheit fokussieren – als Möglichkeit einer Annäherung an die Welt des Unbewussten und des Traumes. Im übertragenen wie im wörtlichen Sinne sind die Besucher*innen eingeladen, in das eigene Innere „hinabzusteigen“. In gedimmter Umgebung verlangsamt sich die Wahrnehmung, und vertraute Sichtweisen treten in den Hintergrund, erlauben ein aufmerksameres Erleben über die Sinne. Rauminstallationen wie La Scultura Buia (1968), Esposizione in tempo reale n. 19, Codemondo (1980) und Esposizione in tempo reale n. 20, Ambiente grigio multiuso, scatola per sondare lo spazio vicino e lontano (1987) schaffen Situationen, in denen die persönliche Erfahrung Teil eines gemeinsamen Raumes wird. Die Ausstellung setzt sich fort mit Rauminstallationen, die Vaccaris Interesse an den Spuren menschlicher Gegenwart adressieren. Diese finden ihren Niederschlag in öffentlichen urbanen Räumen ebenso wie in den gesellschaftlichen Dynamiken temporärer Gemeinschaften. Neben dem 1972 auf der Biennale in Venedig vorgestellten, ikonischen Projekt Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio und dem hieraus entwickelten, ambitionierten Werk Photomatic d’Italia (1972–1975), das unter Einbeziehung von Fotoautomaten in öffentlichen Räumen in ganz Italien entstand, spüren auch die beiden Arbeiten Esposizione in tempo reale n. 21, Bar Code – Code Bar (1993) und Mini cinema (2003) Aspekten von sozialer Interaktion, kollektivem Verhalten und Momenten spontaner Begegnungen nach. Vaccaris Rauminstallationen werden in der Ausstellung nicht im Sinne statischer Rekonstruktionen präsentiert, sie bilden vielmehr reaktivierte Situationen, die den ursprünglichen Intentionen des Künstlers treu bleiben und zugleich auf das heutige Publikum reagieren. Die Sammlung des Museion umfasst etwa 20 Werke Franco Vaccaris, die überwiegend dem im Jahr 2020 dem Museum als Schenkung überlassenen Archivio di Nuova Scrittura angehören. Dieses Werkkompendium beinhaltet auch einige der frühen Text-Bild-Arbeiten des Künstlers, die seine Anfänge als visueller Dichter markieren und in denen bereits sein anhaltendes Interesse an Sprache, Spuren und menschlicher Präsenz hervortritt. Die Aufnahme einiger dieser Werke in die aktuelle Ausstellung zeigt Querverbindungen zwischen Vaccaris frühen künstlerischen Erkundungen und den Sammlungsbeständen des Museums auf. Franco Vaccari Franco Vaccari wurde am 18. Juni 1936 in Modena geboren und absolvierte zunächst eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Physik. Nach künstlerischen Anfängen als visueller Dichter gestaltete er 1969 seine erste Esposizione in tempo reale, in der er das für seine spätere künstlerische Praxis zentrale Konzept der „Ausstellung in Echtzeit“ einführte. Wenngleich sein Schaffen unterschiedliche Herangehensweisen umfasst, wird es doch häufig aus dem Blickwinkel des konzeptuellen Realismus betrachtet. Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio gehört zu seinen bekanntesten Arbeiten und war 1972 in einem eigenen Raum im Hauptpavillon der Biennale von Venedig zu sehen; in den Jahren 1980 und 1993 bespielte Vaccari dort erneut separate Räume. Neben seiner künstlerischen Arbeit begründete Vaccari ebenfalls eine einflussreiche theoretische Tätigkeit und publizierte wegweisende Texte wie Duchamp e l’occultamento del lavoro (1978) und Fotografia e inconscio tecnologico (1979). Seine Werke wurden international in bedeutenden Ausstellungen und Institutionen präsentiert, so etwa auf der Gwangju Biennale in Südkorea, in der Kunsthalle Basel, im Musée de l’Elysée in Lausanne, im Mostyn in Wales, in der Fondazione Morra Greco in Neapel und auf der Mailänder Triennale. Franco Vaccari verstarb 2025.

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