Die Gruppe „Amici dell’Arte“ schließt mit der Ausstellung „.. tra la perduta gente.. – viaggio pittorico nell’Inferno di Dante“ („.. zum Volke der Verlorenen.. - malerische Reise durch die Dantes Hölle“) ein Projekt ab, das 2011 gestartet war. Jetzt werden die beiden anderen Gesänge, „Läuterungsberg“ und „Paradies“, thematisiert.
Titel der Ausstellung: „La Divina Commedia“ („Die Göttliche Komödie“).
Es handelt sich um eine Ausstellung, die 102 Werke umfasst, welche den einzelnen Gesängen gewidmet sind. Sie wird in der Bozner Stadtgalerie am Dominikanerplatz im März und April 2019 zu besichtigen sein.
Der verfügbare Platz erlaubt es nicht, dass alle Bilder gleichzeitig ausgestellt werden. Aus diesem Grund werden sie gesängebezogen gezeigt:
- HÖLLE: vom 4. bis 20. März 2019 – 36 Werke auf Leinwand, 70 x 70 cm
Maß und Form der Bilder wurden bewusst gewählt, um die Gesänge voneinander zu unterscheiden; die Zahl 7 hat darüber hinaus symbolischen Charakter: Sie steht für Göttlichkeit und Perfektion; sie bedeutet zudem den Übergang vom Bekannten ins Unbekannte und passt daher gut zum Thema.
Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Gesellschaft „Dante Alighieri“ aus Bozen, welche das Projekt mit Begeisterung unterstützte.
2019 feiert das Bozner Komitee der Gesellschaft „Dante Alighieri“ ihr 100-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass finden verschiedene Veranstaltungen statt, auch um die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Vereinen zu feiern. Frau Prof. Paola Mazzini referiert an drei Abenden in der Stadtgalerie über die mathematischen und physikalischen Kenntnisse Dantes. Zu Gast ist weiters Prof. Gregorio Vivaldelli, ein profunder Kenner von Dante und seinen Werken. In der Stadtgalerie finden auch Lesemarathons der „Göttlichen Komödie“ statt, an denen sich das Publikum beteiligen kann.
Die Gesellschaft „Dante Alighieri“ hat außerdem einen Wettbewerb für Schüler/-innen der Schulen in Bozen ausgeschrieben. Die Schülerinnen und Schüler sollen in Worten, mit Farben oder anderen Ausdrucksmitteln darlegen, was sie in der Ausstellung am meisten beeindruckt hat.