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Eduard Habicher, Antonello Viola - Veröffentlicht von martin_inside

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Event-Informationen

Eduard Habicher wurde 1956 in Mals im Vinschgau geboren und studierte an der Accademia di Belle Arti in Florenz. Derzeit lebt und arbeitet er in Riffian bei Meran.

Die Skulpturen Habichers sind ein anderes Beispiel für die dynamische Behandlung eines schweren Materials, das auf die Leichtigkeit verweist, indem es zu in die Luft geworfenen Zeichen wird, die von der regelmäßigen Begegnung mit dem Raum bleiben, den sie ständig durchbrechen, erweitern und neu gestalten. Mithilfe erstaunlicher und gewundener Spannungen.… Seine Skulpturen sind häufig von beachtlicher Größe, manche von ihnen sind feuerrot lackiert, sie treten in Dialog mit den Baukörpern, um die sie sich winden: eine offene Auseinandersetzung zwischen festen, dauerhaften Materialien und Formen und beweglichen, gewundenen, in die Luft verknoteten und geschraubten Strukturen, mit denen sie sich kombinieren. Im Unterschied zum plastischen Objekt der traditionellen Bildhauerei, wie auch zur Monumentalskulptur, oder zu den knappen und nüchternen Formen der Minimal Art, dehnen sich Habichers Skulpturen aus und überschreiten gewissermaßen den zulässigen plastischen Raum. Sie definieren die Voraussetzungen neu, in Übereinstimmung mit den zeitgenössischen Tendenzen, die eine neue Bildhauerkunst anstreben, die bewohnbar und installativ wird, und sie befinden sich im Einklang oder im dynamischen Ungleichgewicht mit dem Raum, den sie interpretieren.… ¹ E.Vanzo, Universi paralleli, Centro Arte Contemporanea Cavalese, 2016

Auf seine erste Einzelausstellung 1982 in Bari folgen weitere Ausstellungen in Privatgalerien in Bozen, Mailand, Florenz und Bologna und in öffentlichen Räume wie der Galleria Civica in Modena, im Frankfurter Kunstverein, in der Galleria Civica d'Arte Contemporanea in Trient und in der Galleria Civica di Arte Moderna in Arezzo.

1986 wird eine seiner Arbeiten vom Padiglione d’Arte Contemporanea in Mailand angekauft. 2006 installiert er auf der mittelalterlichen Festung Sigmundskron, die Reinhold Messner zu einem Bergmuseum umgestaltet hat, drei große Skulpturen aus Edelstahl und rot lackiertem Stahlträger. Aus dem Jahr 2010 stammt die permanente Skulptur im Thermenpark Meran, im selben Jahr wird eine große Skulptur im See der Fundacion Atchugarry in Uruguay installiert.Weitere Werke von ihm finden sich in der Sammlung Museion Bozen, in den Zeichnungssammlungen in Salò und Modena, im Landhaus und im Museum Ferdinandeum in Innsbruck, im Museo della Scultura Contemporanea in Matera und in zahlreichen Privatsammlungen. 2017 gestaltete er das Grabmal und die Gedenktafel für den Antifaschisten J. Mayr Nusser im Dom von Bozen. Ebenfalls 2017 gewinnt er einen Wettbewerb für eine großformatige Skulptur für die Piazza Castello im Palazzo Ducale in Mantua – diese Arbeit wird im Mai 2018 vorgestellt.


Antonello Viola wurde 1966 in Rom geboren. 1989 erwarb er sein Diplom für Malerei an der Kunstakademie in Rom. Seit 1995 unterrichtet er Farbwissenschaften und Farbtechnik an der Kunstakademie in Bologna. Er lebt und arbeitet in Rom.

In seinen Werken, seien es Gemälde, Zeichnungen oder Glasmalereien, erzeugt Antonello Viola einen farblichen Rahmen, in dem die Malerei zum Ort für die Besinnung wird, für die Suche nach dem Absoluten, und zwar durch Zusammenballung, Schichtung, Ablagerung. Indem er Farblasierungen übereinander legt und dann entfernt, abkratzt, löscht, verwandelt der Künstler das Unsichtbare in Sichtbares. In die ruhige Oberfläche des Werkes bricht das Chaos ein und legt sich wie ein Zischen, wobei es die reiche und bebende Tiefe offenbart, deren Ergebnis die malerische Materie ist. In der Schichtung ist die Erinnerung der im künstlerischen Prozess geistig verarbeiteten Seherfahrungen eingelagert, und sie wird durch die Farbschichten sublimiert. In der leicht plastischen Dichte seiner Werke bringt Viola eine neue Beziehung mit dem Raum ins Spiel, einen neuen Dialog zwischen der inneren Dimension des Werkes und seinem Umfeld, in dem der Künstler nicht instinktiv oder empirisch vorgeht, sondern er geht von einem genauen Projekt aus. Durch die Begrenzung eines Raumes, der die schwierige Aufgabe hat, die Farbe in der „Umzäunung“ zurückzuhalten, die von den unermüdlichen Schwingungen der Malerei durchdrungen und andauernd erschüttert wird, etabliert Viola eine neue Beziehung mit der modernen Tradition des Monochromen, bei der die Reduzierung der Bildelemente einer „konstruktiven“ Sicht der Welt und der Wahrnehmung entspricht, die in der Farbe die Kraft für ihre Wiedergeburt findet. Seine letzten Arbeiten sind durch die Verwendung unterschiedlicher Materialien gekennzeichnet: japanisches Papier, Glas, Blattgold und Ölpigmente; Einzel- und Mehrfachformate, die in sorgfältigen Kompositionen präsentiert werden.

Nach den ersten Ausstellungen an der Fakultät der Schönen Künste der Universität La Laguna in Spanien, wo er ein Forschungsdoktorat erwirbt, folgen zahlreiche Einzelausstellungen. Darunter 1998 Un’attesa in der Galerie Fidia Arte Contemporanea in Rom; 1999 Bravo Caffè in der Galerie Studio G7 in Bologna; 2000 Opere recenti in der Galerie Spazio Blu in Rom; 2001 Fragile rosso in der Galerie Image, Italienisches Kulturinstitut Wien; 2002 wird die Ausstellung Recent Paintings by Antonello Viola in der Magnet Gallery in New York und in der Galerie Peter Bauschke in Frankfurt gezeigt; 2003 stellt er erneut in Frankfurt aus, und zwar Antonello Viola – Icone Mediterranee in der Galerie Carloni SpazioArte; 2004 Lavori recenti in der Galerie Officina 14 in Rom; 2005 Rosso e viola in der Galerie L’Affiche in Mailand; 2006, gemeinsam mit Francesco Bocchini, Planetarisch in der Galerie Goethe 2 in Bozen; 2007 Licht in der Zeit in der Galerie Carloni SpazioArte in Frankfurt; 2009 Helio in der Galerie Il Segno in Roma; 2010 MONOcromalia, wiederum in der Galerie Goethe 2 in Bozen; 2013 Aperto con fine in der Galerie Il Segno in Rom; 2015 In Versi, Guendalina Salini Antonello Viola in der Galerie Francesca Antonini in Rom; 2016 Ab – Antonello Viola im SF studio in Rom; 2017 Opere su carta im Civico Museo d’Arte Moderna e Contemporanea di Anticoli Corrado, Rom.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 11 Mai 2018 bis 30 Juni 2018

Notizen über die Uhrzeiten :

Mo/lun – Fr/ven h. 10:00–12:30 · 15:00–19:00
Sa/sab h. 10:00–12:30

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