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Hinter den Bergen das Meer - Veröffentlicht von ale inside

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Event-Informationen

Frank Ahlgrimm, Elisabeth Altenburg, Hannes Egger, Clemens Kaletsch, Svätopluk Mikyta, Hans Pfrommer, Jakob Roepke, Philipp Schönborn, Julia Schrader, Stepanek&Maslin, Thomas Thiede
Die Kunsthalle Eurocenter Lana eröffnet die Ausstellungssaison 2016 mit der Schau „Hinter den Bergen das Meer“. Gezeigt werden 11 internationale Positionen, die von der Emmanuel Walderdorff Galerie aus Köln kuratiert werden. Die Galerie arbeitet in ganz Europa und sucht immer wieder neue Locations und Zusammenarbeiten um die eigenen Künstler_innen und Projekte zu präsentieren.
Vom Norddeich über das deutsche Mittelgebirge in Limburg und das voralpine München wanderte die Ausstellung in geographischer Hinsicht schließlich ganz gemäß der inhaltlichen Ausrichtung von der deutschen Nordsee bis in die Südtiroler Alpen und findet ihren Abschluss in der Kunsthalle Eurocenter Lana.
Als Projektionsflächen einer universellen Sehnsucht dienen die Berge und das Meer dem Menschen seit jeher in gleichen Maßen: Die Berge sind, ob schroff oder sanft, als Sinnbild des Charakters und des Unverrückbaren, die wohl urtümlichste Heimat des modernen Kitsches und - zwei Jahrhunderte zurückgedacht - auch schon Inspirationsquell seiner wesentlich angeseheneren Schwester - der Romantik. Auf der anderen Seite steht das Meer: Sinnbild der Unendlichkeit, und dank der Unbeugsamkeit seiner Gezeiten der einzig legitime Pate des Authentischen. Obwohl ihnen in der allgemeinen Wahrnehmung oft die Rolle eines Gegensatzpaares zugeordnet wird, sind Berge und Meer eigentlich einsame Angehörige ein und derselben Spezies - der übergeordneten Landschaftsideale. Wie es allerdings ihre Charakterisierung als Sehnsuchtsorte schon vorwegnimmt haben beide mindestens einen Haken: Wenn man das eine hat, dann wird einem naturgemäß das andere fehlen. Dass sich die bildenden Künste Berge und Meer seit Jahrhunderten in jeder erdenklichen Form und vor jedem erdenklichen geistigen Hintergrund als Motiv zueigen machten, liegt letztlich vielleicht in genau diesem Aspekt begründet. Denn was auch immer die Realität entbehrt, das ist der Imagination eine Lücke, die sie sich erschließen und in der sie fruchtbar werden kann.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 30 Apr. 2016 bis 07 Mai 2016

Notizen über die Uhrzeiten :

ore 17.00 - 20.00 Uhr

Veröffentlicht von :

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    Zum Abschluss des zweiten Jahres des kuratorischen Programms The Invention of Europe. A Tricontinental Narrative, das sich mit den Beziehungen zwischen Europa und Abya Yala beschäftigt, zeigt Kunst Meran die erste Retrospektive des kubanischen Künstlers René Francisco (* 1960 in Holguín, lebt und arbeitet in Madrid) in Italien. Als zentrale Figur der kubanischen und internationalen zeitgenössischen Kunst beschäftigt sich René Francisco mit den Wechselwirkungen zwischen Kunst, Gesellschaft und Pädagogik. Seine künstlerische Praxis formte sich in den 1990er-Jahren – einer für Kuba wegweisenden Phase. Diese war einerseits von einer schweren wirtschaftlichen Krise nach dem Zerfall der Sowjetunion geprägt, andererseits jedoch von einer bemerkenswerten kulturellen Aufbruchsstimmung getragen: durch die noch junge Biennale von Havanna und durch neue Formen des Austauschs zwischen den Kunstszenen des Globalen Südens.Die Ausstellung Cómplice, die sich über alle drei Etagen des Kunsthauses erstreckt, zeichnet den Werdegang des Künstlers über mehr als vier Jahrzehnte nach. Gezeigt werden großformatige Installationen, Filme, Zeichnungen, Gemälde und pädagogische Projekte. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Thema der Kompliz*innenschaft – jenes Gefühl tiefer emotionaler Verbundenheit –, das sowohl Franciscos kreatives Schaffen als auch seine sozialen Beziehungen in den Bereichen Pädagogik, Zusammenarbeit, Teilhabe, Freundschaft und politisches Engagement geprägt hat. Begleitend zur Schau wird der Künstler ein neues partizipatives Projekt in Meran realisieren und mit dem Festival Sonora einen Musikabend gestalten, der thematisch an die Ausstellung anknüpft.

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