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Magnesium am Abend von Fabian Feichter - Veröffentlicht von melanie inside

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Event-Informationen

Fabian Feichter geht sein Werk so an wie ein Wrestler in den Ring steigt: sehr ausdrucksbetont aber ständig auf den Kern der Sache konzentriert – es geht um den Kampf. Im Mittelpunkt steht unsere Beziehung, nicht nur mit den anderen, vor allem mit uns selbst. Wie weit akzeptieren wir das Bild, das sich andere von uns machen? Mit welcher Ordnung von Ideen und Gegenständen können wird das, was wir tun, klassifizieren und erklären, auch wenn wir uns dagegen wehren?

Kurator Alfredo Cramerotti (UK/I)

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Mit Ausdrucksformen wie Happenings, Performances, Life Art und Body Art rückt in den 50iger Jahren der Körper immer mehr in den Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens. Der Mensch wird zum Material, zum Gegenstand der Darstellung, zur Projektionsfläche und zum Experimentierfeld.

Die Zusammenführung von Körper, Dingen oder der Umwelt und ihre Wechselwirkung wird immer wieder in aufwendigen und kraftraubenden Interventionen vorgeführt, wie etwa in den Arbeiten „The Boy on The Beach“, „Eine Minute des Schweigens“ oder „To salt“. Ob es sich dabei um das beklemmende Gefühl des Atmens in einer Plastiktüte oder das peinigende Zusammennähen zweier Zehen mit Nadel und Faden handelt, die Absicht des Künstlers Natürliches in künstlich erzwungene Gewohnheiten und Formen zu pressen wird deutlich. Noch einmal verstärkt wird dieser bis an die Grenzen der Körperlichkeit getriebene Aktionismus der permanenten Superlativen in der Arbeit „Fünf Stunden im Wald“, in der Feichter einen hochkonzentrierten und dennoch sinnlosen Kampf gegen die Natur und somit am Ende gegen sich selbst führt. Trotz der körperlichen Anstrengung und trotz der für den Betrachter unchoreografierten Bewegungen verbreitet sich nach und nach ein Gefühl des Loslösens. Ein Gefühl der Befreiung von festgefahrenen Regeln und damit tritt das Spüren des eigenen Körpers, eine instinktive Eigenschaft, die heute mehr und mehr der anerzogenen Konvention zum Opfer fällt, in den Mittelpunkt.

Fabian Feichters Arbeiten lassen auf groteske und gleichsam humorvolle Weise erleben wozu der Mensch fähig ist. Dabei gelingt es ihm auf eine nicht provozierende Art uns einen Spiegel vorzuhalten, wie absurd und gleichzeitig festgefahren Normen sein können.

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 15 Aug. 2015 bis 06 Sep. 2015

Notizen über die Uhrzeiten :

lun - dom / Mo - So h.16:00-19:00
mer + ven / Mi + Fr h. 20:00-22:00

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    BERGWELTEN
 Ewa Jönsson Hörtnagl Paesaggi montani La pittura di Ewa Jönsson Hörtnagl si inserisce in una lunga tradizione storico-artistica di cartografia della memoria e dell’esperienza vissuta, in un mondo segnato dalla transitorietà.
Bergwelten è una serie di opere che si fonda sugli stessi presupposti dell’intero corpus dell’artista. Si tratta di una sequenza di paesaggi che mettono in evidenza il lavoro di scavo, la penetrazione di diversi strati, alla ricerca di uno o più nuclei centrali.
La montagna stessa è esattamente la medesima massa di ricordi immagazzinati, che sedimento dopo sedimento si condensa lentamente in una forma chiusa e apparentemente uniforme. Ma sappiamo che la roccia, come gli alberi, racchiude in sé innumerevoli anelli del tempo e vive simultaneamente tutte le epoche.
L’artista lavora in modo consapevolmente sobrio e con uno sguardo rigoroso. Il metodo di stratificazione rende il tempo tangibile. La cromia spesso rugginosa e terrosa lo sottolinea ulteriormente: essa rappresenta calore e vita, ma è anche segnale di una stasi o la marcatura di un punto di svolta, di un processo di decomposizione. In questo modo i dipinti diventano testimonianze dell’inarrestabile scorrere del tempo. Memoria ed esperienza non solo sbiadiscono nella loro forma originaria, ma si trasformano, mutando forma e carattere.
Quando abbiamo il privilegio di poter visitare per un certo tempo la sfera della memoria di un altro, nasce naturalmente il desiderio di rendere vive le nostre stesse memorie. Forse l’osservatore inizia a esaminare i reperti che affiorano come tracce sulla superficie, interpretandoli per sé come segni carichi di significato. In questo modo si può cominciare a “leggere” i dipinti, nei quali i segni formano un linguaggio senza parole, colmo di informazioni, emozioni e misteri. Una poesia silenziosa che reclama tempo per sé, se si è disposti a lasciarsi coinvolgere. Johanna Gredfors Ottesen, critica d'arte Ewa Jönsson Hörtnagl,
nata nel 1950 a Helsingborg, Svezia. Ha studiato pittura, grafica e fotografia presso l’Accademia di Arti Applicate di Vienna e successivamente pittura con il Prof. Oswald Oberhuber.
Vive e lavora in Svezia e in Tirolo come pittrice, grafica e designer, e realizza realizza progetti artistici in spazi pubblici.
Le sue opere sono state esposte in numerose mostre personali e collettive internazionali, fiere d’arte, gallerie e spazi espositivi.
Ewa Jönsson Hörtnagl ha lavorato anche per il teatro e il cinema come scenografa e costumista ed è curatrice dei libri fotografici "to be a man" e "Unforgettable - Unforgotten" di Erich Hörtnagl.
  • Es gibt Termine vom 06 März 2026 bis 31 März 2026
    Ein Boot, signalrot, treibend auf der stillen Wasserfläche des Pragser Wildsees – ein starkes Bild, das berührt und aufrüttelt. Mit dem sozialen Kunstprojekt „Rotes Boot“setzen der Südtiroler Künstlerbund und der Verein Erlebnis Pragser Wildsee in Zusammenarbeit mit dem Landesbeirat für Chancengleichheit ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Das Projekt war bereits an mehreren Stationen zu sehen und wird nun zum siebten Mal an einem neuen Ausstellungsort präsentiert. 18 Künstler:innen positionieren sich mit eindrucksvollen Interventionen rund um dieses Mahnmal und rufen zu gesellschaftlicher Verantwortung, Solidarität und Schutz auf. Der Erlös eines limitierten Kunstpostkarten-Sets (18 Motive, Auflage 1.500) kommt vollständig einem Gewaltopfer zugute. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis zum 04.03. unter: info@kuenstlerbund.org

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