von Stefano Savona, 2018, 128’, Farbe, vers. originale con sott. in inglese / OmeU
präsentiert und analysiert von Pedro Armocida, Journalist und künstlerischer Leiter der Mostra del Cinema di Pesaro
Das vom Krieg gezeichnete Leben einer palästinensischen Familie wird durch direkte Zeugenaussagen, verflochten mit eindrucksvollen Animationssequenzen, wieder zum Leben erweckt. Der Film wechselt zwischen Intimität und kollektivem Gedächtnis und rekonstruiert mit historischer Genauigkeit und emotionaler Feinfühligkeit die Spuren eines Traumas. Das Ergebnis ist eine Erzählung, die Realismus und Fantasie verbindet und Erinnerungen in gemeinsame Erfahrungen verwandelt.