Die Bedeutung des Dorfes Mals beginnt mit den Römern. Bald nach ihrer Eroberung des Alpenraumes wurde die Siedlung an der Via Claudia Augusta zu einem wichtigen Straßenort im Vinschgau. Die nachmittägliche Wanderung durch die Straßen von Mals führt zurück in die Geschichte des Dorfes als Raststation und Handelsplatz an der Römerstraße durch das Vinschgau. Dabei werden auch bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die karolingischen und romanischen Kirchen besichtigt. Eine hochqualitative Skulptur der Göttin Venus stammt aus einem römischen Tempel in Mals. Kontinuierlich entwickelte sich im Mittelalter die heutige Dorfstruktur links und rechts des Punibaches. Dabei spielen als Machtzentren Herrenhöfe bei St. Benedikt und St. Martin sowie bei St. Johann und die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt eine wichtige Rolle. Entlang der heutigen General-Ignaz-Verdroß-Straße war ab dem Spätmittelalter das Straßendorf Mals entstanden. Der Platz – ehemals Quadruvi – zwischen der General-Ignaz-Verdroß-Straße und der St.-Benedikt-Straße wurde zur Wegkreuzung zwischen der neuen und der alten Straße.
Führung:: Dr. Günther Kaufmann, Archäologe und Konservator am Südtiroler Archäologiemuseum.
Anmeldung erforderlich bis 15.5.2014
Die Veranstaltung entfällt bei Regenwetter
Sprache: Deutsch / Italienisch
Freier Eintritt