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Sprachlounge- Caffè delle lingue - Veröffentlicht von ale inside

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Event-Informationen

Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat werden in der Sprachlounge von 18.00 bis 20.00 Uhr im Jugendzentrum papperlapapp, Pfarrplatz 24, Bozen, folgende Sprachen angeboten: Deutsch, Italiano, English, Español, Français e Português.
Aktion des Englisch-Tisches: die BesucherInnen und die Moderatorin des Englisch-Tisches werden einen informativen Stadtrundgang auf Englisch machen! Treffpunkt ist um 18.00 Uhr im Papperlapapp

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

Es gibt Termine vom 07 Jan. 2014 bis 21 Jan. 2014

Notizen über die Uhrzeiten :

ore 18.00 - 20.00 Uhr

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  • Was, wenn Algorithmen unsere Entscheidungen lenken? Am 8. Oktober lädt Eurac Research zum Auftakt des Futurological Festivals nach Bozen: Marianna Capasso stellt unsere Entscheidungsfreiheit auf den Prüfstand, Max von Milland teilt die Bühne mit KI und eine Theaterperformance entwirft eine Welt, in der das Sterben optional ist. Zwischen Dystopie und Utopie untersuchen Wissenschaft, Musik und Theater, wie künstliche Intelligenz unser tägliches Leben verändert. Künstliche Intelligenz beeinflusst, welche Inhalte wir sehen, welche Möglichkeiten uns vorgeschlagen werden und welche womöglich unsichtbar bleiben. Was, wenn wir gar nicht so frei sind, wie wir zu sein glauben? Was, wenn Aufgaben und Verantwortung immer öfter an Maschinen abgegeben werden? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Prolog des Futurological Festival am 8. Oktober von 18:30 bis 22 Uhr am Forschungszentrum Eurac Research: ein Infotainment-Abend, an dem Wissenschaft auf Musik, Theater und persönliche Gespräche trifft. Einlass ist ab 18 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos. Freiheit messen wir gerne an den Möglichkeiten, die uns offenstehen. Unser digitales Leben spielt sich jedoch zunehmend in Räumen ab, die andere gestaltet haben. Feeds, Standardeinstellungen und Empfehlungen schreiben uns nicht vor, wie wir entscheiden sollen. Sie bestimmen aber mit, welche Möglichkeiten wir überhaupt wahrnehmen. Was, wenn wir weniger frei entscheiden, als wir meinen? In ihrer Keynote „Was bedeutet Freiheit im Zeitalter der künstlichen Intelligenz?“ fragt die politische Philosophin Marianna Capasso, ob es unter diesen Bedingungen noch ausreicht, Freiheit als Abwesenheit von Zwang zu verstehen. Capasso forscht an der Universität Eindhoven zu Technikethik und politischer Philosophie. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Demokratie und Diskriminierung sowie menschliche Freiheit und Verantwortung im Umgang mit künstlicher Intelligenz. KI dringt in nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Die Auseinandersetzung mit ihren Auswirkungen darf deshalb nicht auf einzelne Fachgebiete beschränkt bleiben. Erst wenn unterschiedliche Disziplinen und Ausdrucksformen zusammenkommen, wird das große Ganze sichtbar. Das Futurological Festival verbindet daher wissenschaftliche Erkenntnisse mit Musik, Theater und interaktiven Formaten und macht die Fragen rund um KI nicht nur verständlich, sondern auch sinnlich und emotional erfahrbar. Wenn die KI Teil des Ensembles wird Die künstlerischen Beiträge des Abends loten aus, wie sich das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine verändert. Was, wenn Musik und kreative Ideen künftig nicht mehr allein von Künstlerinnen und Künstlern stammen, sondern KI aktiv daran mitwirkt? Der Südtiroler Musiker Max von Milland steht gemeinsam mit Simon Gamper, Thomas Torggler und künstlicher Intelligenz auf der Bühne. Das Live-Experiment untersucht, was geschieht, wenn KI Teil eines musikalischen Ensembles und damit zur kreativen Partnerin wird: Was bleibt dabei menschlich, was entsteht im Zusammenspiel und was scheint aus einer völlig anderen Welt zu kommen? Unsterblichkeit als Option In der immersiven Performance „Genesis 0 – Archive of Immortality“ von Mira Fajfer verwandelt sich der Abend in eine theatrale Erfahrung. Was, wenn sich die Grenzen zwischen Sterblichkeit und Unsterblichkeit verschieben? In ihrem Stück entwirft die Schauspielerin und Regisseurin eine Zukunft, in der das Sterben optional ist. Zwischen Utopie und Dystopie ist das Publikum eingeladen, unsere Vorstellungen von Leben, Tod, Erinnerung und Identität infrage zu stellen. Forschung im Wohnzimmer Im Anschluss blicken wir auf „Book a Scientist“ zurück, eine Zusammenarbeit von Eurac Research und Transart Festival, die Mitte September Forschende in private Wohnzimmer in ganz Südtirol brachte. Beim Festival-Prolog kommt das Format in die Drususallee: Bei einem Aperitif können die Besucherinnen und Besucher mit Forschenden persönlich über ihre Arbeit und die gesellschaftlichen Fragen dahinter sprechen. Ein erster Blick auf das Festival 2027 Der Prolog gibt außerdem eine erste Vorschau auf das Futurological Festival vom 10. bis 14. Mai 2027. Das Festival wird im Rahmen der Südtiroler Woche der Innovation und Forschung stattfinden und soll einen generationen- und sprachübergreifenden Raum schaffen, in dem die Zukunft künstlicher Intelligenz gemeinsam diskutiert wird. Während der Prolog fragt „Was, wenn?“, stellt das Festival 2027 eine neue Frage: „Bist du bereit?“ Für eine neue Religion? Für eine neue Gesetzgebung? Für den Preis, den es zu zahlen gilt? Für ein neues Menschsein? Die Veranstaltung im Überblick Was: Futurological Festival – Prolog Wann: Donnerstag, 8. Oktober 2026; Einlass ab 18 Uhr, Programm von 18:30 bis 22 Uhr Wo: Auditorium von Eurac Research, Drususallee 1, 39100 Bozen Eintritt: kostenlos Anmeldung: www.futurologicalfestival.it Sprachen: Die Veranstaltung findet in deutscher, italienischer und englischer Sprache statt. Es ist eine Simultanübersetzung vorgesehen. Plätze: begrenzt auf 300 Personen Programm, Presseinformationen und Presskit: www.futurologicalfestival.it/press Mitwirkende: Marianna Capasso, Max von Milland, Simon Gamper, Thomas Torggler, Mira Fajfer, Harald Pechlaner, Knut Weber, Nora Dejaco Moderation: Maria Craffonara Hinweis für Redaktionen Die Mitwirkenden des Futurological Festival stehen im Vorfeld sowie am Tag der Veranstaltung vor Ort in Bozen für Medieninterviews zur Verfügung. Sehr gerne nehmen wir Anfragen für schriftliche oder Videointerviews auch vorab entgegen. Ansprechpartnerin: Valeria von Miller (Eurac Research) valeria.vonmiller@eurac.edu, Tel. +39 0471 055 418 Betreuende Agentur: zukunvt, Arno Parmeggiani, ap@zukunvt.com Über Eurac Research Eurac Research ist ein privates Forschungszentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscherinnen und Forscher kommen aus allen Teilen der Welt und arbeiten in vielen verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – Zukunft zu gestalten. Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen. Über das Futurological Festival Das Futurological Festival bringt Wissenschaft, Kunst, Musik, Theater und Gesellschaft zusammen, um die großen Fragen unserer Zukunft aus überraschenden Perspektiven zu erkunden. Im Mittelpunkt steht künstliche Intelligenz und ihr Einfluss auf unseren Alltag, unsere Freiheit, unsere Kreativität und unser Zusammenleben. Zwischen Utopie und Dystopie laden Vorträge, Performances, Diskussionen und interaktive Formate dazu ein, zuzuhören, zu staunen, mitzudenken und sich einzumischen. Der Prolog am 8. Oktober ist als Auftakt zum mehrtägigen Festival zu verstehen, das im Rahmen der Südtiroler Woche der Innovation und Forschung vom 10. bis 14. Mai 2027 stattfindet. Alle Interessierten sind eingeladen, sich in vielfältiger Weise mit unserem Verhältnis zu KI auseinanderzusetzen.
  • Storie mobili. La via del Brennero in una prospettiva di lungo periodo Stefano Barbacetto dialoga con Elvira Migliario e Andrea Bonoldi, curatori di Lungo la via del Brennero. Vicende di un’arteria di transito dalla preistoria all’età contemporanea, Trento, Università di Trento, 2025. Il terzo incontro del ciclo di conferenze dal titolo “Noi e le storie 2026. Indagare il passato, capire il presente”, ideato e organizzato dalla Biblioteca provinciale italiana Claudia Augusta con il Patrocinio dell’Università di Trento
  • Ein Literatursalon Foto © Lena Giovanazzilaif Eva Menasse liest im Literatursalon aus ihrem neuen Roman „Alleinruhelage“ und spricht mit Maria Piok über ihr Werk. Eva Menasse ist eine Meisterin des geschliffenen Wortes. Das gilt für ihre in viele Sprachen übersetzten und mehrfach ausgezeichneten Romane und Essays wie für ihre gesellschaftspolitischen Äußerungen. Ihr neuer Roman „Alleinruhelage“ ist die Zwischenbilanz eines Lebens, eine gewitzte Reflexion über Fremdheit, Heimat und das Abschiednehmen: Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen. Die nötige Hilfe bieten Alla und Bolek aus Polen, zwei Kettenraucher, die alles können. Die Renovierungen und Rückschläge, die geplatzten Wasserleitungen und die Bosheiten der benachbarten Schrebergärtner lösen viele Erinnerungen und neue Erkenntnisse aus. Und so manche Fallstricke der deutsch-deutschen Geschichte nimmt die Erzählerin – als Wienerin in der doppelten Fremde – womöglich genauer wahr. Dann beschließt sie, das geliebte Haus zu verkaufen, um noch einmal aus- und aufzubrechen aus ihrer „stabilen Alleinruhelage“. Es diskutiert und liest: Eva Menasse Moderation: Maria Piok Zeit: Samstag, 14. November 2026, 16 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus

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