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Blicke von aussen – Blicke von innen - Veröffentlicht von ho

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Event-Informationen

Vernissage der Publikation "Blicke von aussen – Blicke von innen. Pater Ambros Trafojer (1891–1974) fotografiert im und ums Kloster Muri-Gries in Bozen", Murensia 12, Chronos Verlag, Zürich 2024.

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  • Die Arunda 110 widmet sich Wendelin Kugler und seinem Vater Eduard. Als bildender Künstler und Lehrer am Kunstgymnasium Meran lebt Wendelin Kugler seine Kreativität auf vielen Ebenen aus. Inside sprach mit ihm über diese Neuerscheinung und über sein Schaffen. Was ist die Arunda? Arunda ist eine Südtiroler Kulturzeitschrift, gegründet 1976 in Schlanders. Sie feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Einer der Gründer des Projekts ist Hans Wielander. Anfänglich handelte es sich um eine Zeitschrift, die viermal jährlich erschien, diese entwickelte sich zu einer hochwertigen Kulturbuch-Reihe. Die Themenvielfalt ist groß: Kunst, Literatur, Musik, Handwerk, Architektur, Geschichte, Ethnologie…. Wie kam es zur Publikation Eduard & Wendelin Kugler. Weitergeben. Eine Stereografie? Es war eine wegweisende Begegnung in einem Elektrogeschäft in Schlanders. Dort traf ich Ulrich Wielander, den jetzigen Leiter der Arunda. Wir kamen ins Gespräch, die Idee wurde geboren, eines kam zum anderen und es folgten Monate intensiver kreativer Zusammenarbeit. Was gibt es in diesem Buch zu entdecken? Erzählt werden die Lebens- und Schaffensgeschichte meines Vaters Eduard und von mir. Ich absolvierte die klassische Ausbildung zum Akademischen Maler. Meines Vaters Weg könnte man verschlungen nennen, er übte den Beruf des Herrenschneiders aus, lernte, holte das Abitur nach, unterrichtete dann am Realgymnasium. Zudem baute er Modellflugzeuge, brachte sich selbst das Geigen-Bauen bei. Es gibt u.a. einen biografischen Teil, eine Auswahl meiner Werke, Texte zur Kunst und zum Geigenbau….
  • Ein Sachbuchsalon Foto © Thorsten Wulff Die große Literaturkritikerin würdigt Rilke: Iris Radisch präsentiert ihr Buch „Du musst das Leben nicht verstehen“ im Sachbuchsalon. Als Literaturkritikerin der „Zeit“, als einstiges Mitglied des legendären „Literarischen Quartetts“ mit Marcel Reich-Ranicki oder als ehemalige Jurorin des Ingeborg-Bachmann-Preises steckt Iris Radisch das Publikum schon lange erfolgreich mit ihrer großen Begeisterung für die Literatur an. Nun widmet sie Rainer Maria Rilke ein Buch. Als er vor 100 Jahren starb, lagen ruhelose Jahrzehnte hinter ihm. Ob in der Künstlerkolonie Worpswede, bei Rodin in Paris oder bei den Frauen, die ihn durchs Leben trugen, es hielt ihn nirgends lange. Der europaweit bestens vernetzte Einzelgänger, der bis zu Tolstoi nach Russland kam, wollte Bewegungsfreiheit, Berührungen, Resonanzen. Von keiner Ideologie ließ er sich vereinnahmen. Allem Festen und Beständigen im Denken und in der Liebe misstraute er genauso wie allem Eindeutigen zwischen Mann und Frau. Wohl deshalb vereinte er so viele scheinbare Widersprüche und Aufbrüche seiner Zeit in sich. Iris Radisch folgt Rilke auf seiner Suche und dabei, wie er seine Erfahrungen in zeitlos schöne Dichtung verwandelt. Es diskutiert und liest: Iris Radisch Moderation: Nina Schröder Zeit: Sonntag, 15. November 2026, 15 Uhr Ort: Bozen, Waltherhaus, Schlernstraße 1 Eintritt frei Das Buch zur Veranstaltung: Iris Radisch. Du musst das Leben nicht verstehen. Rilkes Tage und Träume (Rowohlt Verlag, 2026) Eine Veranstaltung der Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut im Rahmen des Literaturfests im Waltherhaus
  • Projekt: Adel Jabbar - Gefördert von Associazione ART APS mit der Unterstützung von Ufficio bilinguismo e lingue straniere della Provincia autonoma di Bolzano Wir danken: ​Centro Trevi - Trevilab – Biblioteca culture del mondo odv – Ethical media cooperativa sociale ETS – Cedocs WOR(L)D Das Zusammenleben von Menschen und Gruppen aus verschiedenen geografischen Regionen hat seit langem zu einer deutlichen Zunahme der sprachlichen Vielfalt in Südtirol geführt. Es ist mittlerweile ganz normal geworden, in vielen Bereichen des Alltags verschiedene Sprachen zu hören. Manchmal hört man Gespräche in unverständlichen Sprachen, von denen uns einige vertraut klingen, obwohl wir sie nicht verstehen, während wir andere nicht einmal geografisch einordnen können. Wor(L)d ist die fünfte Ausgabe der „Galerie der Sprachen“ und bietet die Gelegenheit, die aktuelle gesellschaftliche Dynamik mit ihren sprachlichen Austauschprozessen kennenzulernen. Gleichzeitig soll sie Menschen aus verschiedenen Sprachgruppen dazu anregen, eine aktive Rolle beim Aufbau einer bewussten und geselligen Gemeinschaft zu übernehmen. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe stehen Texte und Fotografien. Die Ausstellung versammelt eine Reihe von fotografischen Arbeiten. Jedes Werk enthält kurze Texte in der Muttersprache, die direkt von den Protagonist*innen ausgewählt wurden. Die Texte bringen den Wert des Wissens und das Streben nach Erkenntnis zum Ausdruck. Die Werke werden von Bildunterschriften mit Übersetzungen ins Italienische und Deutsche begleitet. Im Rahmen der Ausstellung wird eine audiovisuelle Installation präsentiert, die es dem Publikum ermöglicht, die Stimmen der Protagonist*innen zu hören, die ihre auf den Fotos abgebildeten Texte in ihrer Muttersprache vorlesen.

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