Professor Manfred Spitzer ist ein deutscher Psychiater, Neurowissenschaftler und Autor. Als langjähriger Professor für Psychiatrie wurde er einem breiten Publikum durch seine verständlichen und zugleich fundierten Darstellungen der Hirnforschung bekannt. In Büchern und Vorträgen verbindet er wissenschaftliche Erkenntnisse mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen. In seinem jüngsten Werk richtet er den Blick auf die möglichen Auswirkungen von Mikroplastik auf das menschliche Gehirn und diskutiert deren Bedeutung im Spannungsfeld von Umwelt, Gesundheit und Lebensweise.
Moderation: Patrick Rina
Auswahl Veröffentlichungen:
Digitale Demenz. Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen. Droemer Knaur, München 2012
Cyberkrank! Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert. Droemer Knaur, München 2015
Die Smartphone-Epidemie. Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft. Klett-Cotta, Stuttgart 2018
Plastik im Kopf. Wie Mikropartikel unser Gehirn zerstören: Auf den Spuren einer unterschätzten Bedrohung. Droemer Knaur 2026
Einladung zum internationalen Symposium: Die Via Claudia Augusta als potenzielles UNESCO-Weltkulturerbe
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Gemeinde Algund und die Organisation Via Claudia Augusta Trans-Europa freuen sich, Sie zu einem internationalen Symposium einzuladen, das der Vorstellung und Vertiefung einer möglichen Kandidatur der Via Claudia Augusta für die UNESCO-Welterbeliste gemäß der Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt gewidmet ist.
Seit der Antike bildet die Via Claudia Augusta eine strategische Verbindungsachse zwischen Regionen, Kulturkreisen und politischen Systemen im Alpenraum. Ihre außergewöhnliche historische und kulturelle Bedeutung auf europäischer Ebene macht die Förderung eines gemeinsamen Weges zur Aufwertung und zum Schutz wünschenswert, der auf einer strukturierten und dauerhaften transnationalen Zusammenarbeit basiert.
Im Rahmen des Symposiums werden insbesondere folgende Themen behandelt:
- die Analyse des kulturhistorischen Wertes der Via Claudia Augusta aus Sicht der UNESCO;
- die Untersuchung der Voraussetzungen, Chancen und Herausforderungen im Zusammenhang mit einem transnationalen Nominierungsprozess;
- die Überprüfung der institutionellen Unterstützung auf regionaler, provinzialer, nationaler und Länderebene;
- die Stärkung des Dialogs und der Zusammenarbeit zwischen Institutionen, Wissenschaft, Kulturakteuren und der Zivilgesellschaft.
Die Veranstaltung ist als offener und inklusiver Raum des Austausches sowie als möglicher Startpunkt für einen gemeinsamen langfristigen Weg konzipiert, ohne dass damit eine vorläufige Entscheidung verbunden ist.
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