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LitCafè Vipiteno - Il circolo di lettura della biblioteca - Veröffentlicht von Bibliothek Sterzing / Biblioteca Vipiteno

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Event-Informationen

Das LitCafè Sterzing lädt alle herzlich zum zweiten Treffen des Jahres am Dienstag, den 16. Mai, um 19.00 Uhr in die Stadtbibliothek Sterzing ein. Im Mai wird das Buch „Mein Weg durch die Wälder: Was mich Pilze über das Leben lehrten” von Long Litt Woon (btb 2019) besprochen.

Jede*r ist herzlich willkommen und kann sich auch einfach nur von der Besprechung bzw. von den weiteren Buchempfehlungen der Literaturrunde berieseln lassen und in den Lesezirkel hineinschnuppern.

Wer möchte, kann das besprochene Buch gerne vorab in der Stadtbibliothek ausleihen und während des Treffens natürlich eigene Leseempfehlungen mitbringen.

Interessierte können sich für die Teilnahme bzw. weitere Informationen einfach an die Stadtbibliothek wenden (0472 723760 – bibliothek@sterzing.eu). Der Lesezirkel freut sich auf eine rege Teilnahme und einen spannenden Austausch.

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  • Bilder halten fest: Emotionen, Ereignisse, Menschen. Bilder erzählen die Vergangenheit und bringen diese wieder ans Leben. Der ausgebildete Konditor entwickelte seit den 1960er-Jahren aus Zeichnung, Malerei und Plastik eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Abstraktion und Figuration. Im Rahmen der Ausstellung in der Hofburg, die einen kompakten Überblick über sein vielseitiges Œuvre bietet, zeigt Günther Haller eindrucksvolle Filmportraits. Im Mittelpunkt stehen Kastlungers künstlerischer Antrieb, seine kreative Entwicklung und sein besonderer Umgang mit Farben.
  • Diese Ausstellung widme ich meinem im Jahr 2019 verstorbenen Vater. Schon als kleines Kind lauschte ich seinem Spiel am Flügelhorn, während er verschiedene Melodien aus bekannten Ouvertüren übte. Diese Stimmungen und Tonfolgen klingen bis heute in mir nach. Meine Bilder erschaffe ich wie Musikstücke mit Fröhlichkeit, Witz, Tempi und unerwarteten Wendungen. Ob leise Traurigkeit oder ausgelassene Purzelbäume – all das fließt in meine Malerei ein, welche durch die reiche Farbgebung und das Glas zum Leuchten gebracht wird. Ouvertüren führen oft in die musikalische Stimmung eines Werkes ein. So könnte man meine Hinterglasbilder als ein Vorspiel der emotionalen Reaktion des Betrachters sehen. Anna Maria Mayr, 1957 in Bruneck geboren und dort lebend, fand nach ihrer kaufmännischen Ausbildung und langjährigen Tätigkeit im Verwaltungswesen als Autodidaktin zu ihrem persönlichen künstlerischen Ausdruck. Seit 2010 präsentiert sie ihre Hinterglasmalerei als freischaffende Künstlerin bei verschiedenen Ausstellungen in Südtirol.
  • Mit Werken von Alice Ahad, Jasmine Deporta, Jörg Hofer, Lois Weinberger und einem Interview von Alexander Kluge sowie Objekten aus der Sammlung der Hofburg Brixen Kuratiert von Michaela Stolte (Kuratorin am Stadt- und Multschermuseum Sterzing und freischaffende Dramaturgin) Staub ist unser ständiger Begleiter. Mit Handschuhen und Hudern kämpfen wir gegen ihn an – dabei ist er so reich und vielgestaltig wie das Leben selbst. Die Stadtgalerie Brixen widmet dem Störenfried nun eine Ausstellung, die am Donnerstag, 4. Juni 2026 um 19 Uhr eröffnet wird. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, in denen Staub in seiner fast unendlichen Wandlungsfähigkeit sichtbar wird: als Material, das Grenzen überschreitet, Spuren speichert und Neues hervorbringt. Staub entsteht immer und überall. Beim Bauen, Pflügen oder Autofahren ebenso wie in der Natur: Vulkane, Wüsten, Pflanzen und Ozeane produzieren unablässig kleinste Partikelchen. Oft ist er unerwünscht, bildet ein hygienisches, gesundheitliches und nicht zuletzt ästhetisches Problem. Aber Staub ist auch ein Grundstoff: Er macht den Himmel blau und ermöglicht die Bildung von Wolken. In jedem Regentropfen wohnt ein kleines Teilchen. Staub erzählt Geschichten vom Alltag ebenso wie vom Ursprung des Universums. In der Ausstellung thematisieren die Fotografien der Südtiroler Künstlerin Jasmine Deporta das Phänomen des Lichts, das erst durch die Streuung an kleinsten Partikeln sichtbar wird. Staub erscheint hier nicht direkt, sondern wird atmosphärisch erfahrbar. In Lois Weinbergers „Mobile Garden“ wachsen Pflanzen aus scheinbar lebloser Erde. Das Werk verweist auf das Potential von Keimung und Transformation – und auf Staub als Ursprung neuen Lebens. Seit jeher ist er zudem Teil künstlerischer Praxis: Als Pigment bildet Staub die Grundlage von Farbe und Malerei. Jörg Hofer gibt seinen Bildern zudem mit Marmorstaub, der beim Abbau des Laaser Marmors entsteht, eine unverwechselbare Struktur. In den Arbeiten von Alice Ahad wird Hausstaub zum Träger von Zeit und Erinnerung. Als „Kollektiv von Fragmenten“ sammelt und bewahrt er Spuren und wird zu einem aktiven Gefüge von Geschichte, Identität und Transformation. Die Ausstellung thematisiert außerdem die religiöse Dimension von Staub und zeigt Objekte aus der Sammlung der Hofburg Brixen.

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