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PolitTalk 2023 “Wozu Politik? - Veröffentlicht von Bibliothek Sterzing / Biblioteca Vipiteno

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Event-Informationen

Am Donnerstag, den 4. Mai 2023, stellen die Schüler*innen der 2. Klasse Real- und Sprachengymnasium Sterzing um 18.00 Uhr die Ergebnisse ihrer Arbeit vor, in der sie sich in den letzten Monaten mit ihrem Verhältnis zu Politik, Wahlen sowie politischer und gesellschaftlicher Teilhabe auseinandergesetzt haben. Ebenso Teil ihrer Arbeit ist der Blick auf die Angebote und Möglichkeiten für Jugendliche vor Ort: Was gibt es? Was sollte verbessert werden? Was würde junge Menschen zu politischer und gesellschaftlicher Teilhabe motivieren?

Im Anschluss an die Präsentation wollen die Schüler*innen mit dem Vizebürgermeister Fabio Cola, dem Jugendgemeindereferenten Manuel Ernandes sowie mit Tobias Pfeifhofer vom Jugenddienst Wipptal, mit Miriam Libera und Zandalee Iaculli vom Jugendtreff KAOS in Klausen über ihre Ergebnisse diskutieren. Allen Anwesenden bietet dieser Abend die Möglichkeit, ein Stück weit in den Schuhen unserer Jugend zu gehen und somit Bewusstsein und Verständnis für die Sichtweisen und Bedürfnisse der Generation von morgen zu entwickeln.

Die Veranstaltung wird von Karin Hochrainer, Leiterin der Stadtbibliothek Sterzing, moderiert.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „PolitTalk“ der Stadtbibliothek und des Oberschulzentrums Sterzing sowie der Aktionstage politische Bildung 2023 der Provinz Bozen zum Thema „In deinen Schuhen“ statt.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig (0472 723760 – bibliothek@sterzing.eu).

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  • Bilder halten fest: Emotionen, Ereignisse, Menschen. Bilder erzählen die Vergangenheit und bringen diese wieder ans Leben. Der ausgebildete Konditor entwickelte seit den 1960er-Jahren aus Zeichnung, Malerei und Plastik eine unverwechselbare Bildsprache zwischen Abstraktion und Figuration. Im Rahmen der Ausstellung in der Hofburg, die einen kompakten Überblick über sein vielseitiges Œuvre bietet, zeigt Günther Haller eindrucksvolle Filmportraits. Im Mittelpunkt stehen Kastlungers künstlerischer Antrieb, seine kreative Entwicklung und sein besonderer Umgang mit Farben.
  • Mit Werken von Alice Ahad, Jasmine Deporta, Jörg Hofer, Lois Weinberger und einem Interview von Alexander Kluge sowie Objekten aus der Sammlung der Hofburg Brixen Kuratiert von Michaela Stolte (Kuratorin am Stadt- und Multschermuseum Sterzing und freischaffende Dramaturgin) Staub ist unser ständiger Begleiter. Mit Handschuhen und Hudern kämpfen wir gegen ihn an – dabei ist er so reich und vielgestaltig wie das Leben selbst. Die Stadtgalerie Brixen widmet dem Störenfried nun eine Ausstellung, die am Donnerstag, 4. Juni 2026 um 19 Uhr eröffnet wird. Die Schau versammelt zeitgenössische künstlerische Positionen, in denen Staub in seiner fast unendlichen Wandlungsfähigkeit sichtbar wird: als Material, das Grenzen überschreitet, Spuren speichert und Neues hervorbringt. Staub entsteht immer und überall. Beim Bauen, Pflügen oder Autofahren ebenso wie in der Natur: Vulkane, Wüsten, Pflanzen und Ozeane produzieren unablässig kleinste Partikelchen. Oft ist er unerwünscht, bildet ein hygienisches, gesundheitliches und nicht zuletzt ästhetisches Problem. Aber Staub ist auch ein Grundstoff: Er macht den Himmel blau und ermöglicht die Bildung von Wolken. In jedem Regentropfen wohnt ein kleines Teilchen. Staub erzählt Geschichten vom Alltag ebenso wie vom Ursprung des Universums. In der Ausstellung thematisieren die Fotografien der Südtiroler Künstlerin Jasmine Deporta das Phänomen des Lichts, das erst durch die Streuung an kleinsten Partikeln sichtbar wird. Staub erscheint hier nicht direkt, sondern wird atmosphärisch erfahrbar. In Lois Weinbergers „Mobile Garden“ wachsen Pflanzen aus scheinbar lebloser Erde. Das Werk verweist auf das Potential von Keimung und Transformation – und auf Staub als Ursprung neuen Lebens. Seit jeher ist er zudem Teil künstlerischer Praxis: Als Pigment bildet Staub die Grundlage von Farbe und Malerei. Jörg Hofer gibt seinen Bildern zudem mit Marmorstaub, der beim Abbau des Laaser Marmors entsteht, eine unverwechselbare Struktur. In den Arbeiten von Alice Ahad wird Hausstaub zum Träger von Zeit und Erinnerung. Als „Kollektiv von Fragmenten“ sammelt und bewahrt er Spuren und wird zu einem aktiven Gefüge von Geschichte, Identität und Transformation. Die Ausstellung thematisiert außerdem die religiöse Dimension von Staub und zeigt Objekte aus der Sammlung der Hofburg Brixen.
  • „Zwischenräume“ versammelt Werke des Südtiroler Bildhauers Hermann Josef Runggaldier, die sich im Spannungsfeld von Mensch und Natur entfalten. Seine reduzierten Figuren und materialbetonten Arbeiten bewegen sich im Dazwischen: zwischen Nähe und Distanz, Sichtbarkeit und Verbergen, Körper und Raum. Runggaldiers Werke eröffnen Räume der Wahrnehmung, die sich erst im Umschreiten und im Wechsel der Perspektiven erschließen. So wird Skulptur zum Erfahrungsraum – ein Ort, an dem sich das menschliche Dasein im Dialog mit natürlichen Prozessen manifestiert.

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