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Vernissage: Die Fliege is a fly in volo - Veröffentlicht von ar/ge kunst

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Event-Informationen

Eröffnung 23 FEBRUAR 2023, 18.30 - 21.00 Uhr

23.02.2023—27.05.2023

Arbeitsgemeinschaft (Working group): Chaw Ei Thein (Yangon, 1969), Htein Lin (Mezaligon, Ayeyarwady Region, Myanmar, 1966), Ko Latt (Yangon, 1987), Moe Satt (Yangon, 1983), Nge Lay (Pyin Oo Lwin, Mandalay region, Myanmar, 1979), Amol K. Patil (Mumbai, India, 1987), Yadanar Win (Yangon, 1987)

Performances:
23. Februar 2023
19:30 Uhr - Nge Lay
20:30 Uhr - Moe Satt

In der ersten Ausstellung des Jahres 2023, Die Fliege is a fly in volo, curata da Zasha Colah e Francesca Verga, (re)konstruiert die Ar/Ge Kunst Formen von kulturellem Gedächtnis, (re)präsentiert und (re) inszeniert sie, um vor Augen zu stellen, wie die Vorstellungskraft „ein Loch durch die Zellenwand bohren kann“.

Die Fliege is a fly in volo untersucht künstlerische Überlieferung in Situationen des Zwangs. Die Ausstellung spürt der Weitergabe eines im Verborgenen geschaffenen kulturellen Werkes—Htein Lins Performance The Fly—anhand von Wiederaufführungen durch den Künstler selbst sowie in seiner Abwesenheit durch weitere Künstler*innen nach, die das Werk aus eigener Zeug*innenschaft kennen.

Während der sechseinhalb Jahre, die der Künstler Htein Lin von 1998 bis 2004 während der zweiten Militärdiktatur Myanmars in politischer Haft verbrachte, konzipierte er mehrere Performances: 0+0+0=0 (1999, Gefängnis von Mandalay), The Fly (2001), Cleaner (2002) und Life (2003, alle drei im Gefängnis von Myaung-Mya). Die Uraufführung von The Fly erfolgte 2001 im Rahmen einer einzigen Darbietung für etwa 30 politische Mitgefangene.

Die Performance The Fly basiert auf einer Strafe, die sich die Gefängniswärter ausgedacht hatten. Neben weiteren Strafmaßnahmen wie der berüchtigten „Motorrad“—Haltung, Folter, Einzelhaft und Schlägen, die von politischen Häftlingen als „Hölle auf Erden“ beschrieben wurden, befahlen die Wärter, jeden Tag bis zu 200 Fliegen und Mücken mit bloßen Händen zu fangen. Die Absurdität dieser Strafe findet ihren Niederschlag in der schwarzhumorigen Komödie und der Mimik von Htein Lin, wenn er in The Fly an den Stuhl gefesselt auftritt—vermutlich in seiner Zelle—und den unablässigen Kampf um die Vertreibung der Fliegen aufnimmt. Die ersten Aufführungen des Werkes außerhalb des Gefängnisses fanden Anfang 2005 anlässlich der Gangaw Village Artist Group Show in Yangon sowie im August 2005 im Institut Français statt. Der Künstler Moe Satt schrieb über die Aufführung von The Fly durch Htein Lin im Jahr 2005:

„Htein Lin führte aus, dass politische Aktivist*innen, wenn sie auf offener Straße Menschen mobilisierten, von der Regierung als Widersacher angesehen wurden, doch nach Antreten ihrer Haftstrafe teilte man sie in verschiedene Gruppen ein, die nach den ihnen jeweils zugewiesenen Aufgaben ‚Team Fliege‘, ‚Team Mücke‘ und so weiter hießen. So wurden die Gefangenen des Teams Fliege etwa angewiesen, in ihren Zellen tote Fliegen einzusammeln. Nun waren sie nicht mehr Feinde der Regierung, sondern Gruppen, die lächerliche Aufgaben ausführten.“
(Moe Satt, Short Introduction of Myanmar Performance Art, Vimeo, 2015, https://6040c1ecb3ba58fb545282cfae168f49-gdprlock/128882948)

Der Künstler Amol K. Patil hatte die Wiederaufführung von The Fly durch Htein Lin 2012 in Kochi in Indien miterlebt. Während des Wartens auf Lins und Bowmans Freilassung beschloss Amol K. Patil, dieses Werk anlässlich der Ausstellung Die Fliege is a fly in volo in der Ar/Ge Kunst 2023 in Form einer Klangskulptur und einer holografischen Videoarbeit erneut zur Aufführung zu bringen. Im selben Kontext identifiziert sich auch Moe Satt mit The Fly, um auf seine eigene Hafterfahrung im Insein Gefängnis in Yangon im Jahr 2021 hinzuweisen. Chaw Ei Thein arbeitet mit Htein Lin bereits seit der gemeinsamen Collegezeit als Performance-Duo zusammen. Sie bezeichnet The Fly als sein Meisterwerk, als eine tiefgründige philosophische Abhandlung, dargeboten als komödiantische Kunstperformance. Als Htein Lins langjährige Performance-Partnerin gestaltete Chaw Ei Thein die Video-Performance Future Fly in der Hoffnung auf seine Freilassung.

Jede dieser Rekonstruktionen durch andere Künstler*innen war eine Übung in der Überwindung von Abwesenheit. Die ursprünglichen Gefängnisperformances leben allein in der Erinnerung fort, in einer Art mündlicher Überlieferungsgeschichte, die in Form von Gerüchten weitergegeben wird. Nach seiner Haftentlassung 2004 hatte Htein Lin die eigenen Performance-Arbeiten erneut aufgeführt. Sie wurden gefilmt und dokumentiert, sodass wir nun in der Lage sind, eine Ausstellung zu unterschiedlichen Zeiten präsentierter Performances zu zeigen, als eine weitere Wiederholung, die sich fortsetzt und – wie alle guten Gerüchte – erweitert, verändert, Deutungen sammelt.

Htein Lin und seine Frau Vicky Bowman (britische Botschafterin in Myanmar, 2002–2006) wurden am 24. August 2022 verhaftet, vor Gericht gestellt und im Insein-Gefängnis in Yangon inhaftiert. Htein Lin und Vicky Bowman wurden am 17. November 2022 aufgrund einer regulären Amnestie von Gefangenen freigelassen, nur wenige Monate vor der Ausstellungseröffnung in der Ar/Ge Kunst.

In der Ausstellung der Ar/Ge Kunst findet die oben genannte Performance ihren Nachklang in neuen, von einer jüngeren Künstler*innengeneration erzählten Geschichten. Nge Lay realisiert eine eigens entstandene Performance und Videoarbeit. Moe Satt hingegen zeigt eine Video-Performance, die 2022 unmittelbar vor der Ausgangssperre auf einer leeren Straße am Gericht in Yangon gedreht wurde. Yadanar Win erzählt die Geschichten weiblicher Gefängnisinsassen anhand von Wahlkampf-Anstecknadeln und wird im Laufe der Ausstellungsdauer gemeinsam mit Ko Latt eine Performance aufführen, die eine neue Erzählung ausgehend von ihrem gemeinsamen Werk Artist Street (Yangon 2021) präsentiert.

Auch die während Htein Lins erstem Gefängnisaufenthalt im Verborgenen entstandenen Gemälde konnten durch eine Folge von Weitergaben gerettet werden: Zunächst wurden sie von den Gefängniswärtern an seine erste Frau übergeben und im Anschluss an Htein Lins Freilassung im November 2004 von ihm an Chaw Ei Thein, die die Werke erstmals im Mai 2005 in Yangon zeigte. Nach der vorzeitigen Schließung der nach seiner Gefangenennummer benannten Ausstellung 000235 wurde der Künstler von Chaw Ei Thein und einem gemeinsamen Freund der damaligen britischen Botschafterin, Vicky Bowman, vorgestellt, die dafür sorgte, dass die Gemälde zur sicheren Verwahrung an das International Institute of Social History, Amsterdam übersandt wurden, wo sie sich derzeit befinden und das 20 Leihgaben für die Ausstellung in der Ar/Ge Kunst zur Verfügung gestellt hat. Htein Lin brachte 1999 im Gefängnis von Mandalay heimlich eine Zeitschrift für experimentelles literarisches Schreiben unter dem Titel Ar Youn (Morgengrauen) heraus, gab bei seinen Mitgefangenen Texte in Auftrag und illustrierte sie. Es erschienen mindestens zwei Ausgaben. In einer davon erschien auch Htein Lins Kurzgeschichte The Special Court (Das Sondergericht), die seine eigene, der Verurteilung zu einer Haftstrafe vorausgehende Gerichtsverhandlung beschreibt, die von Ar/Ge Kunst publiziert wird.

Die von der Ar/Ge Kunst herausgegebene Publikationsreihe Novellas behandelt kollektive Formen der Kulturproduktion und richtet sich vor allem darauf, wie individuelle Akte der Imagination und Fabulation in gemeinsamen Kontexten kollektiv werden können. Diese Buchserie wird herausgegeben von Zasha Colah und Francesca Verga und grafisch bearbeitet von Giulia Cordin.

Mit Dank an:
Collection Htein Lin, International Institute of Social History (IISG), Amsterdam, für die Leihgabe von Werken.
Museion (Atelier)
Bozen Fakultät für Design und Künste, Freie Universität Bozen
Helfen ohne Grenzen
Parkhotel Laurin CAST
Bozen Luca Cerizza für die Ermutigung, einem abwesenden Künstler eine Ausstellung zu widmen.
Vicky Bowman für die Hilfe, einen abwesenden Künstler gegenwärtig zu machen.

Der Bozner Kunstverein Ar/Ge Kunst wurde 1985 in den Räumen der Museumstraße 29 gegründet. Der Name selbst ist eine Abkürzung des Begriffs Arbeitsgemeinschaft, der gewählt wurde, um die Vorstellung von kollektiver Arbeit zu fördern, und verweist als das deutsche Wort arg zugleich auf etwas Unbequemes oder Störendes.

Im Rahmen neuer Produktionen wird sich jeweils eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen zusammenschließen, um über aktuelle gesellschaftliche, ökologische, politische, rechtliche und künstlerische Fragen nachzudenken. Der Kunstverein wird zu einer Plattform für das Fabulieren: zu einem Ort des Fabrizierens von Geschichten, die sich auf unbequeme Weise an der Grenze zwischen Realität und Fiktion, zwischen historischen und imaginativen Rekonstruktionen bewegen. Das Fabulieren eröffnet Räume, in denen politische Aktionen imaginiert werden. Ausgehend von einem Moment der Forschung entwickeln sich die künstlerischen Produktionen aus ihren Erzählungen heraus und werden durch weitere Geschichten, Spaziergänge im städtischen und außerstädtischen Raum, Performances, Diskussionen und Podcasts aktiviert.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Zasha Colah und Francesca Verga
GESCHÄFTSFÜHRERIN Verena Rastner
PRÄSIDENTIN Karin Welponer
VIZEPRÄSIDENT Roberto Gigliotti
VORSTAND Eva Von Ingram Harpf Josef Rainer Ina Tartler

GESTALTUNG Norma und Giorgio del Buono
AUSSTELLUNGSARCHITEKTUR UND DESIGN Alessandro Mason und Pietro Lora Studio GISTO AUSTELLUNGSAUFBAU Stefano Riba
KOMMUNIKATION Federica Telch
PUBLIKATIONSGESTALTUNG Giulia Cordin

Die Tätigkeit der Ar/Ge Kunst wird ermöglicht durch die Unterstützung unserer Partner sowie von öffentlichen Einrichtungen, von Sponsor*innen und Mitgliedern, die an den Kunstverein glauben und ihn langfristig fördern.
Autonome Provinz Bozen, Abteilung Kultur
Autonome Region Trentino Südtirol
Stadt Bozen, Abteilung Kultur
Stiftung Südtiroler Sparkasse, bozen
Fakultät für Design und Künste, Freie Universität Bozen
Parkhotel Laurin
CAST

Kontakte :

Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Das Museion freut sich, eine umfassende Ausstellung des Künstlers Franco Vaccari (Modena, 1936–2025) zu präsentieren, der zu den prägnantesten Stimmen der italienischen Konzeptkunst der Nachkriegszeit zählt. Sie versammelt Foto- und Videoarbeiten, Künstlerbücher und Archivmaterialien und bietet erstmals einen eingehenden Überblick über die im Zentrum seines Schaffens stehenden Rauminstallationen. Ursprünglich aus Anlass von Vaccaris 90. Geburtstag geplant, ist dies die erste große institutionelle Ausstellung des Künstlers in Italien seit über einem Jahrzehnt. Sie ordnet sein Werk in einen breiteren internationalen Diskurs ein, der um die Mitwirkung des Publikums kreiste und den Besucher*innen eine aktive Rolle bei der Gestaltung des Kunstwerks selbst zuwies. Nach einem Studium der Physik wandte sich Franco Vaccari Ende der 1960er-Jahre der bildenden Kunst zu und hinterfragte in seiner Praxis konsequent die Vorstellung des Kunstwerks als eines feststehenden Objekts. Anstatt autonome Werke zu erschaffen, konzipierte er die von ihm entwickelten Projekte als Ausstellungen in Echtzeit (Esposizioni in tempo reale): Hierbei entfaltet sich das Kunstwerk in der Zeit und wird durch Gegenwart und Handlungen der Betrachter*innen geformt. Dieser Ansatz zieht sich durch sein mehr als 50 Jahre umspannendes Œuvre und vereint Werke mit einer großen medialen Bandbreite – von der Fotografie und der Filmkunst über Sound und Video bis hin zu frühen internetbasierten Projektarbeiten. Für Vaccari spielt die Technologie eine wichtige Rolle in der Weise, wie Wirklichkeit wahrgenommen, erinnert und geteilt wird. Diese künstlerische Strategie beschrieb der Künstler in seinem wegweisenden Essay Fotografia e inconscio tecnologico (Fotografie und das technologische Unbewusste) (1979) als „occultamento dell’autore” („Verschwinden des Autors“). 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Themensetzungen zu den Spuren, die Menschen hinterlassen, zum kollektiven Unbewussten und zur Bildung von Erinnerungen lenken den Blick auf die Werke und bestimmen die von Fosbury Architecture besorgte Ausstellungsgestaltung. Den Auftakt zur Ausstellung bilden Projektarbeiten, die auf die Dunkelheit fokussieren – als Möglichkeit einer Annäherung an die Welt des Unbewussten und des Traumes. Im übertragenen wie im wörtlichen Sinne sind die Besucher*innen eingeladen, in das eigene Innere „hinabzusteigen“. In gedimmter Umgebung verlangsamt sich die Wahrnehmung, und vertraute Sichtweisen treten in den Hintergrund, erlauben ein aufmerksameres Erleben über die Sinne. Rauminstallationen wie La Scultura Buia (1968), Esposizione in tempo reale n. 19, Codemondo (1980) und Esposizione in tempo reale n. 20, Ambiente grigio multiuso, scatola per sondare lo spazio vicino e lontano (1987) schaffen Situationen, in denen die persönliche Erfahrung Teil eines gemeinsamen Raumes wird. Die Ausstellung setzt sich fort mit Rauminstallationen, die Vaccaris Interesse an den Spuren menschlicher Gegenwart adressieren. Diese finden ihren Niederschlag in öffentlichen urbanen Räumen ebenso wie in den gesellschaftlichen Dynamiken temporärer Gemeinschaften. Neben dem 1972 auf der Biennale in Venedig vorgestellten, ikonischen Projekt Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio und dem hieraus entwickelten, ambitionierten Werk Photomatic d’Italia (1972–1975), das unter Einbeziehung von Fotoautomaten in öffentlichen Räumen in ganz Italien entstand, spüren auch die beiden Arbeiten Esposizione in tempo reale n. 21, Bar Code – Code Bar (1993) und Mini cinema (2003) Aspekten von sozialer Interaktion, kollektivem Verhalten und Momenten spontaner Begegnungen nach. Vaccaris Rauminstallationen werden in der Ausstellung nicht im Sinne statischer Rekonstruktionen präsentiert, sie bilden vielmehr reaktivierte Situationen, die den ursprünglichen Intentionen des Künstlers treu bleiben und zugleich auf das heutige Publikum reagieren. Die Sammlung des Museion umfasst etwa 20 Werke Franco Vaccaris, die überwiegend dem im Jahr 2020 dem Museum als Schenkung überlassenen Archivio di Nuova Scrittura angehören. Dieses Werkkompendium beinhaltet auch einige der frühen Text-Bild-Arbeiten des Künstlers, die seine Anfänge als visueller Dichter markieren und in denen bereits sein anhaltendes Interesse an Sprache, Spuren und menschlicher Präsenz hervortritt. Die Aufnahme einiger dieser Werke in die aktuelle Ausstellung zeigt Querverbindungen zwischen Vaccaris frühen künstlerischen Erkundungen und den Sammlungsbeständen des Museums auf. Franco Vaccari Franco Vaccari wurde am 18. Juni 1936 in Modena geboren und absolvierte zunächst eine wissenschaftliche Ausbildung im Bereich der Physik. Nach künstlerischen Anfängen als visueller Dichter gestaltete er 1969 seine erste Esposizione in tempo reale, in der er das für seine spätere künstlerische Praxis zentrale Konzept der „Ausstellung in Echtzeit“ einführte. Wenngleich sein Schaffen unterschiedliche Herangehensweisen umfasst, wird es doch häufig aus dem Blickwinkel des konzeptuellen Realismus betrachtet. Esposizione in tempo reale n. 4, Lascia su queste pareti una traccia fotografica del tuo passaggio gehört zu seinen bekanntesten Arbeiten und war 1972 in einem eigenen Raum im Hauptpavillon der Biennale von Venedig zu sehen; in den Jahren 1980 und 1993 bespielte Vaccari dort erneut separate Räume. Neben seiner künstlerischen Arbeit begründete Vaccari ebenfalls eine einflussreiche theoretische Tätigkeit und publizierte wegweisende Texte wie Duchamp e l’occultamento del lavoro (1978) und Fotografia e inconscio tecnologico (1979). Seine Werke wurden international in bedeutenden Ausstellungen und Institutionen präsentiert, so etwa auf der Gwangju Biennale in Südkorea, in der Kunsthalle Basel, im Musée de l’Elysée in Lausanne, im Mostyn in Wales, in der Fondazione Morra Greco in Neapel und auf der Mailänder Triennale. Franco Vaccari verstarb 2025.
  • Schreiberlinge schreiben, Musiker*innen musizieren. Tja, und dann gibt es Exemplare, die tun beides. Scheren sich nicht um Grenzen, um Genres, schaffen neue Gesamtkunstwerke aus Poesie und Musik. Es gibt einige ganz feine davon in der SAAV (Südtiroler Autorinnen- und Autorenvereinigung), und wir möchten sie Euch unbedingt vorstellen: Bühne frei für die SAAV-Mitglieder Sarah Meraner (Text) mit Nico Platter (Piano), Irene Moroder (Text) mit Georg Malfertheiner (Percussion) sowie Jörg Zemmler (Text + Gitarre).
  • Collective readings and conversations with Sandra Passarella Waag event in collaboration with Nuova Libreria Cappelli / Aquarium Consolazione, celebrazione, simbolo e strumento di piacere, il cibo, in letteratura come nella realtà, costituisce un tema sempre attuale e mai del tutto esplorato. Lo sanno bene molti autori e molte autrici, come Simonetta Agnello Hornby, che del cibo ha fatto uno strumento di vita e di indagine della stessa, oltre a una tradizione culinaria estremamente viva e vibrante nella casa di famiglia. Lettura condivisa ad alta voce di brani scelti, a cura di Sandra Passarella, in collaborazione con Nuova Libreria Cappelli.

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