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Depression - viel mehr als Traurigkeit - Veröffentlicht von Landesbibliothek / Biblioteca Provinciale / Bibliotech Provinziela Dr. Friedrich Teßmann

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Event-Informationen

Schätzungen zufolge leiden weltweit etwa 350 Millionen Menschen unter einer Depression. Dabei sind Frauen doppelt so häufig betroffen wie Männer. Aus Schamgefühl, Verdrängung oder Unwissenheit suchen viele Betroffene keinen Arzt auf. Viele davon sind sich deshalb auch nicht sicher, ob sie unter der psychischen Erkrankung leiden. Generell ist Depression eher ein Tabuthema, weshalb die meisten Menschen sich im Umgang mit der Krankheit schwertun. Sind Schlafstörungen schon Vorboten einer Depression? Ab wann ist Trauer pathologisch? Und können Störungen der Merkfähigkeit auch depressive Symptome sein?
Roger Pycha teilt in seinem kürzlich bei Athesia erschienenen Buch „Depression“ seine Expertise und Erfahrung als Psychiater mit und klärt über die Ursprünge dieser Erkrankung, über Kennzeichen und Symptome bis hin zu Vorsorge, Hilfen und Behandlungsmöglichkeiten auf.

Das Gespräch mit Roger Pycha und Richard Santifaller moderiert Sabine Cagol.

Dr. Roger Pycha promovierte 1985 in Innsbruck, war u.a. als Assistenzarzt in Chur und als Oberarzt an der Innsbrucker Uniklinik tätig. Zwischen 1999 und 2018 war er Direktor des psychiatrischen Dienstes in Bruneck, seit 2018 Leiter des psychiatrischen Dienstes in Brixen. Er ist Koordinator der Europäischen Allianz gegen Depression in Südtirol, wissenschaftlicher Leiter der Südtiroler Arbeitsgruppe für Suizidprävention, Vizepräsident und Lehrtherapeut des Südtiroler Institutes für Systemische Forschung und Therapie sowie Ausschussmitglied der Südtiroler Selbsthilfeorganisation psychisch Kranker „Lichtung/Girasole”.

Dr. Sabine Cagol ist Diplom-Psychologin, Psychotherapeutin, Systemische Beraterin und Therapeutin, Kinder- und Jugendlichen-Therapeutin, Systemischer Coach und Supervisorin mit eigener Praxis in Bozen. Seit 2020 ist sie Präsidentin der Psychologenkammer Bozen.

Richard Santifaller hat im Verlauf seines Lebens wiederholt die Erfahrung einer schweren Depression machen müssen. Er ist seit mehr als 8 Jahren psychisch stabil und arbeitet inzwischen erfolgreich im Gesundheitsbezirk Brixen mit. Er ist im Ausschuss des Verbandes der Angehörigen psychisch Kranker „Ariadne“ tätig.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Landesbibliothek „Dr. Friedrich Teßmann“ und des Athesia-Tappeiner Verlags.


20:00 Uhr I Einlass ab 19:30 Uhr
Reservieren Sie sich einen Sitzplatz über das Buchungssystem auf der Webseite der Landesbibliothek!

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