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Event-Informationen

Occuprint ist ein Kuratorenteam, das sich um die Veröffentlichung und Verbreitung der künstlerisch relevantesten Projekte bemüht, die von den internationalen Occupy Movements lanciert wurden. Es entstand im Zuge der Aufbruchsstimmung der politisch innovativen Anfänge der Occupy-Bewegung, die sich, von Zuccotti Park am 17. September 2011 initiiert, mittlerweile auf 82 Länder weltweit ausdehnt und einen unerwarteten Sturm des Protests, der Erneuerung und der Hoffnung auf Veränderung ausgelöst hat. Occuprint ist ein ständig wachsendes Archiv, das alle Druckwerke, die im Zusammenhang mit den weltweit stattgefundenen, verschiedenen Occupy Movements entstanden sind, verwaltet und zur Veröffentlichung vorbereitet. Das Material, der von Occuprint gesammelten und ausgewählten Plakate, sind vorwiegend jene einschlägigen Bilder und Slogans, die die Straßenproteste begleiteten. Die Ausstellung in der ar/ge kunst Galerie Museum ist die erste in Italien stattfindende Präsentation ausgewählter Objekte aus dem Archiv von Occuprint. Ziel der Ausstellung ist es, Einblick in das überaus reichhaltige Inventar von Forderungen zu gewähren, das die Occupy Bewegungen auf globaler Ebene in Hinblick auf eine größere Öffentlichkeit formuliert haben, Forderungen, die sich im Rahmen eines international ambitionierten politischen Projektes im Verhältnis zum Status quo des neoliberalen Kapitalismus als radikal alternative Ideen erwiesen haben. Die für die Ausstellung in der ar/ge Kunst ausgewählten Plakate stellen entsprechend nur einen kleinen Teil der Themen aus der umfangreichen Programm-Agenda dar; diese reichen von Statements zur internationalen Politik über Forderungen der Erneuerung der industriellen Produktionsmechanismen sowie der Arbeitsverhältnisse bis hin zur Bestimmung eines neuen ethischen Modells zugunsten eines kollektiven Wohlstands, der auf den Grundsätzen von Solidarität und Gleichberechtigung aufbaut. Als ein regelrechtes Archiv der Gegenwart vermittelt die für die Ausstellung in der Galerie ar/ge Kunst zusammengetragene Schau von Occuprint, Einblick in die weltweit neuen Szenarien der politischen Auseinandersetzung. Im Fokus steht nicht die offizielle Auseinandersetzung der Parlamente und Regierungen, sondern die authentische und unmittelbare einer neuen Generation von Bürgern, wie sie gegenwärtig in allen Städten der Erde stattfindet.

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Datum und Uhrzeit des Events :

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  • Con ottobre iniziano le prime conferenze inserite nel ciclo „Noi e le storie 2026. Indagare il passato, capire il presente”, ideato e organizzato dalla Biblioteca provinciale italiana Claudia Augusta con il Patrocinio dell’Università di Trento. Nei cinque incontri del ciclo verranno presentati e discussi i risultati di alcune recenti ricerche di storiche e storici dell’Università di Trento. I temi affrontati si distribuiscono su di un ampio arco cronologico e toccano aspetti diversi delle società del passato, offrendo anche spunti di lettura per alcune questioni cruciali della nostra contemporaneità: il rapporto con la diversità, le dinamiche geopolitiche ed economiche connesse ai conflitti, le strutture materiali e immateriali della mobilità, i modi in cui la comunicazione può definire – e distorcere – la realtà. Mercoledì 07, ore 17:30 Conferenza “Un mondo da costruire. Geopolitica ed economia tra Baltico e Mediterraneo dopo la Prima guerra mondiale” nell’ambito del ciclo "Noi e le storie 2026. Indagare il passato, capire il presente”, realizzato con il Patrocinio dell’Università di Trento. Andrea Leonardi dialoga con Andreas Gottsmann e Andrea Bonoldi, co-curatori di A. Bonoldi. A. Gottsmann, W. Iber (a cura di), Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Donau-Adria-Raum zwischen den Weltkriegen: Kontinuitäten und Brüche; Economia, politica e società nella regione danubiano-adriatica tra le due guerre mondiali: continuità e rotture; Economy, Politics and Society in the Danube-Adriatic Region between the World Wars: Continuities and Ruptures, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien, 2026. Cosa accade quando un grande spazio istituzionale, economico e culturale sviluppatosi nel corso dei secoli viene frammentato in entità politiche diverse? Le trasformazioni innescatesi negli anni successivi alla Prima guerra mondiale nell’ex-Monarchia asburgica hanno avuto effetti profondi su un’ampia area dell’Europa meridionale e centro-orientale che va dalla penisola italiana alla Polonia, dall’Austria nei suoi confini attuali ai Balcani. Le difficoltà materiali legate alla ricostruzione nel dopoguerra si accompagnarono a un faticoso processo di creazione di nuove strutture istituzionali, mentre le incertezze di politica interna e i problemi materiali acuirono i contrasti sociali e crearono un clima in cui anche il ricorso alla violenza appariva giustificato. Le ricerche condotte su questo tema mettono in luce, da un lato, come vi furono reti di relazioni che continuarono a permanere nonostante le radicali rotture istituzionali che avevano avuto luogo, ma dall’altro come una gestione inadeguata degli effetti geopolitici, economici e sociali dei conflitti abbia potuto causare prolungati periodi di instabilità, con effetti a volte drammatici.
  • Der Tourismusverein Eppan lädt am 22. Oktober 2026 zu einem stimmungsvollen Abend auf Schloss Freudenstein ein – ein kulturelles Highlight, das Musik, Fotografie und Eppaner Genuss auf besondere Weise verbindet. Erleben Sie das eindrucksvolle Konzert “perig” des Trios “Cordes y Butons”. Der Name der Formation ist ladinisch und bedeutet Saiten und Knöpfe – die zwei wichtigsten Merkmale der Bandinstrumente. Mit ihren Stimmen und alpenländischen Instrumenten schaffen die drei Musiker einen experimentellen Klangraum für ein vielseitiges Programm zwischen Alpenraum, Irland, Russland, Polen, den nordischen Ländern und eigenen Kompositionen. Es gibt nur wenige Formationen, die sich so deutlich vom alltäglichen Musikangebot abheben wie Cordes y Butons. Volksmusik klingt hier so, dass sie Fernweh weckt, während moderne internationale Stücke gleichzeitig die Verbundenheit zur Heimat spürbar machen. Gerade dieser Spannungsbogen macht die Musik besonders, mitreißend und einzigartig. Genießen Sie dazu ausgezeichnete Eppaner Weine vom Weinhof von Payr und entdecken Sie die begleitende Fotoausstellung mit den schönsten Aufnahmen des von Eppan Wein organisierten Fotowettbewerbs „Der schönste Weingarten“. Preis pro Person: 29 €
  • Was, wenn Algorithmen unsere Entscheidungen lenken? Am 8. Oktober lädt Eurac Research zum Auftakt des Futurological Festivals nach Bozen: Marianna Capasso stellt unsere Entscheidungsfreiheit auf den Prüfstand, Max von Milland teilt die Bühne mit KI und eine Theaterperformance entwirft eine Welt, in der das Sterben optional ist. Zwischen Dystopie und Utopie untersuchen Wissenschaft, Musik und Theater, wie künstliche Intelligenz unser tägliches Leben verändert. Künstliche Intelligenz beeinflusst, welche Inhalte wir sehen, welche Möglichkeiten uns vorgeschlagen werden und welche womöglich unsichtbar bleiben. Was, wenn wir gar nicht so frei sind, wie wir zu sein glauben? Was, wenn Aufgaben und Verantwortung immer öfter an Maschinen abgegeben werden? Diesen und anderen Fragen widmet sich der Prolog des Futurological Festival am 8. Oktober von 18:30 bis 22 Uhr am Forschungszentrum Eurac Research: ein Infotainment-Abend, an dem Wissenschaft auf Musik, Theater und persönliche Gespräche trifft. Einlass ist ab 18 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos. Freiheit messen wir gerne an den Möglichkeiten, die uns offenstehen. Unser digitales Leben spielt sich jedoch zunehmend in Räumen ab, die andere gestaltet haben. Feeds, Standardeinstellungen und Empfehlungen schreiben uns nicht vor, wie wir entscheiden sollen. Sie bestimmen aber mit, welche Möglichkeiten wir überhaupt wahrnehmen. Was, wenn wir weniger frei entscheiden, als wir meinen? In ihrer Keynote „Was bedeutet Freiheit im Zeitalter der künstlichen Intelligenz?“ fragt die politische Philosophin Marianna Capasso, ob es unter diesen Bedingungen noch ausreicht, Freiheit als Abwesenheit von Zwang zu verstehen. Capasso forscht an der Universität Eindhoven zu Technikethik und politischer Philosophie. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Demokratie und Diskriminierung sowie menschliche Freiheit und Verantwortung im Umgang mit künstlicher Intelligenz. KI dringt in nahezu alle Bereiche unseres Lebens. Die Auseinandersetzung mit ihren Auswirkungen darf deshalb nicht auf einzelne Fachgebiete beschränkt bleiben. Erst wenn unterschiedliche Disziplinen und Ausdrucksformen zusammenkommen, wird das große Ganze sichtbar. Das Futurological Festival verbindet daher wissenschaftliche Erkenntnisse mit Musik, Theater und interaktiven Formaten und macht die Fragen rund um KI nicht nur verständlich, sondern auch sinnlich und emotional erfahrbar. Wenn die KI Teil des Ensembles wird Die künstlerischen Beiträge des Abends loten aus, wie sich das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine verändert. Was, wenn Musik und kreative Ideen künftig nicht mehr allein von Künstlerinnen und Künstlern stammen, sondern KI aktiv daran mitwirkt? Der Südtiroler Musiker Max von Milland steht gemeinsam mit Simon Gamper, Thomas Torggler und künstlicher Intelligenz auf der Bühne. Das Live-Experiment untersucht, was geschieht, wenn KI Teil eines musikalischen Ensembles und damit zur kreativen Partnerin wird: Was bleibt dabei menschlich, was entsteht im Zusammenspiel und was scheint aus einer völlig anderen Welt zu kommen? Unsterblichkeit als Option In der immersiven Performance „Genesis 0 – Archive of Immortality“ von Mira Fajfer verwandelt sich der Abend in eine theatrale Erfahrung. Was, wenn sich die Grenzen zwischen Sterblichkeit und Unsterblichkeit verschieben? In ihrem Stück entwirft die Schauspielerin und Regisseurin eine Zukunft, in der das Sterben optional ist. Zwischen Utopie und Dystopie ist das Publikum eingeladen, unsere Vorstellungen von Leben, Tod, Erinnerung und Identität infrage zu stellen. Forschung im Wohnzimmer Im Anschluss blicken wir auf „Book a Scientist“ zurück, eine Zusammenarbeit von Eurac Research und Transart Festival, die Mitte September Forschende in private Wohnzimmer in ganz Südtirol brachte. Beim Festival-Prolog kommt das Format in die Drususallee: Bei einem Aperitif können die Besucherinnen und Besucher mit Forschenden persönlich über ihre Arbeit und die gesellschaftlichen Fragen dahinter sprechen. Ein erster Blick auf das Festival 2027 Der Prolog gibt außerdem eine erste Vorschau auf das Futurological Festival vom 10. bis 14. Mai 2027. Das Festival wird im Rahmen der Südtiroler Woche der Innovation und Forschung stattfinden und soll einen generationen- und sprachübergreifenden Raum schaffen, in dem die Zukunft künstlicher Intelligenz gemeinsam diskutiert wird. Während der Prolog fragt „Was, wenn?“, stellt das Festival 2027 eine neue Frage: „Bist du bereit?“ Für eine neue Religion? Für eine neue Gesetzgebung? Für den Preis, den es zu zahlen gilt? Für ein neues Menschsein? Die Veranstaltung im Überblick Was: Futurological Festival – Prolog Wann: Donnerstag, 8. Oktober 2026; Einlass ab 18 Uhr, Programm von 18:30 bis 22 Uhr Wo: Auditorium von Eurac Research, Drususallee 1, 39100 Bozen Eintritt: kostenlos Anmeldung: www.futurologicalfestival.it Sprachen: Die Veranstaltung findet in deutscher, italienischer und englischer Sprache statt. Es ist eine Simultanübersetzung vorgesehen. Plätze: begrenzt auf 300 Personen Programm, Presseinformationen und Presskit: www.futurologicalfestival.it/press Mitwirkende: Marianna Capasso, Max von Milland, Simon Gamper, Thomas Torggler, Mira Fajfer, Harald Pechlaner, Knut Weber, Nora Dejaco Moderation: Maria Craffonara Hinweis für Redaktionen Die Mitwirkenden des Futurological Festival stehen im Vorfeld sowie am Tag der Veranstaltung vor Ort in Bozen für Medieninterviews zur Verfügung. Sehr gerne nehmen wir Anfragen für schriftliche oder Videointerviews auch vorab entgegen. Ansprechpartnerin: Valeria von Miller (Eurac Research) valeria.vonmiller@eurac.edu, Tel. +39 0471 055 418 Betreuende Agentur: zukunvt, Arno Parmeggiani, ap@zukunvt.com Über Eurac Research Eurac Research ist ein privates Forschungszentrum mit Sitz in Bozen, Südtirol. Unsere Forscherinnen und Forscher kommen aus allen Teilen der Welt und arbeiten in vielen verschiedenen Disziplinen. Gemeinsam widmen sie sich dem, was ihr Beruf und ihre Berufung ist – Zukunft zu gestalten. Unsere Forschung befasst sich mit den größten Herausforderungen, vor denen wir in Zukunft stehen: Menschen brauchen Gesundheit, Energie, gut funktionierende politische und soziale Systeme und ein intaktes Umfeld. Dies sind komplexe Fragen, und wir suchen nach Antworten in der Interaktion zwischen vielen verschiedenen Disziplinen. Über das Futurological Festival Das Futurological Festival bringt Wissenschaft, Kunst, Musik, Theater und Gesellschaft zusammen, um die großen Fragen unserer Zukunft aus überraschenden Perspektiven zu erkunden. Im Mittelpunkt steht künstliche Intelligenz und ihr Einfluss auf unseren Alltag, unsere Freiheit, unsere Kreativität und unser Zusammenleben. Zwischen Utopie und Dystopie laden Vorträge, Performances, Diskussionen und interaktive Formate dazu ein, zuzuhören, zu staunen, mitzudenken und sich einzumischen. Der Prolog am 8. Oktober ist als Auftakt zum mehrtägigen Festival zu verstehen, das im Rahmen der Südtiroler Woche der Innovation und Forschung vom 10. bis 14. Mai 2027 stattfindet. Alle Interessierten sind eingeladen, sich in vielfältiger Weise mit unserem Verhältnis zu KI auseinanderzusetzen.

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