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Le lingue del mondo e la voce del pluralismo - Veröffentlicht von Ufficio Cultura italiana

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  • Die zwischen Karlsruhe und Hangzhou lebende Künstlerin Hangyan Chen zeigt im Foto Forum die Ausstellung Das ist ein Kinderspiel, not an Apple. Die Arbeit ist eine intime und zugleich zutiefst zeitgenössische Auseinandersetzung mit Identität, Sprache und kultureller Wahrnehmung. Ausgehend von ihrer Erfahrung eines Lebens zwischen Deutschland und China entfaltet sich die Ausstellung als Reflexion darüber, wie Ort, Erinnerung und Sprache unser Verständnis von uns selbst und den Welten, in denen wir leben, fortwährend verändern. Hangyan Chen arbeitet mit Fotografie, Video, Performance und Künstlerpublikationen. Auf sensible und zugleich tiefgründige Weise untersucht sie die leisen Verflechtungen des Alltags. Dabei macht sie übersehene Orte, verborgene Erzählungen und jene subtilen Spannungen sichtbar, die zwischen unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Wirklichkeiten entstehen. Die Fotografie nimmt in Chens künstlerischer Praxis eine zentrale Stellung ein. Ihr Blick richtet sich auf die Randlandschaften urbaner Räume – Orte, die zwar sichtbar sind, jedoch weitgehend unbeachtet bleiben. Aus der durch Distanz und Migration veränderten Perspektive nimmt sie ihre vertrauten Lebenswelten in Deutschland und China neu wahr. Sie dokumentiert periphere Bereiche der Städte ebenso wie deren stille, oft unsichtbare Rhythmen. Zwischen Vertrautheit und Entfremdung angesiedelt, untersucht Chens Werk, wie Migration, Sprache und kulturelle Mobilität die Wahrnehmung selbst verändern. Anstatt Identität als festgelegt oder eindeutig darzustellen, versteht ihre Praxis sie als einen fortlaufenden Prozess des Aushandelns, der durch Bewegungen über sprachliche, geografische und kulturelle Grenzen hinweg kontinuierlich neu geformt wird. In der gesamten Ausstellung verwebt Chen unterschiedliche Zeitebenen zu einer komplexen Konstellation, in der Menschen, Gegenstände, Orte und Erinnerungen innerhalb paralleler Erzählstränge aufeinandertreffen. Jedes Fragment – sei es eine Fotografie, ein Bewegtbild oder ein gedrucktes Medium – erscheint als eigenständige und zugleich verbundene Perspektive, die zwischen persönlicher Erinnerung und kollektiver Erfahrung oszilliert. Ihr Blick bewegt sich zwischen der Position einer Innenstehenden und jener einer Außenstehenden und macht sichtbar, wie grundlegend sich Wahrnehmung durch die Erfahrung verändert, in mehr als einer kulturellen Welt zu leben. Mit einer zugleich poetischen und kritisch aufmerksamen künstlerischen Praxis legt Hangyan Chen die politische Bedeutung frei, die alltäglichen Begegnungen innewohnt. Sie eröffnet einen Raum, in dem Erinnerung, Sprache und Zugehörigkeit in einem kontinuierlichen Dialog miteinander stehen. Susanne Kriemann
  • - con Daniele Menozzi, storico e Prof. emerito della Scuola Normale Superiore di Pisa - presentazione del libro curato da Daniele Menozzi – co-curatori Valerio De Cesaris, Andrea Possieri - “Pensare Francesco. Storia, memoria e uso politico” (ed. Il Mulino, 2025) - in dialogo con Andrea Sarri, docente di storia e filosofia Menozzi in questo suo lavoro racconta l’immagine di Francesco d’Assisi, una delle figure più significative del cristianesimo occidentale, dalla cui eredità sono scaturite non poche esperienze religiose e civili, che ha subito nel corso del tempo una serie di innumerevoli metamorfosi culturali. Questo volume ricostruisce la parabola storica della sua rappresentazione pubblica tra Ottocento e Novecento. Nel corso di questi due secoli, infatti, Francesco è stato descritto come un «grande riformatore» e una «gloria italiana», un democratico-cristiano e un «cavaliere umbro», salvo poi subire un profondo mutamento semantico nella seconda parte del Novecento, quando la sua figura inizia a combinarsi con i temi dell’ecologia e della pace. Le scansioni tematiche in cui è suddiviso il libro - storia, memoria, uso politico - indicano le diverse modalità con cui uomini, movimenti e istituzioni hanno costruito e veicolato l’immagine del Santo nel mondo contemporaneo. Oggi, dopo che dal 2013 al 2025, un pontefice romano ne ha assunto il nome per la prima volta nella storia, la sua immagine continua ad avere una fortissima risonanza pubblica. LE VIE DEL SACRO - Teatro Cristallo, ACLI sede provinciale di Bolzano (realizzato col finanziamento del 5X1000 Irpef annualità 2025), Diocesi Bolzano-Bressanone Luogo Sala don Lino Giuliani, II PIano Centro Culturale Cristallo, via Dalmazia 30 Bolzano BIGLIETTI Ingresso gratuito. Prenotazione obbligatoria
  • Musikalische Lesung mit Musik mit dem Germanisten Max Siller und dem Ensemble Rosarum flores mit Markus Forster (Altus) Die Geschichte von Tristan und Isolde aus der keltischen Sagenwelt der britischen Inseln taucht zuerst, um die Mitte des 12. Jahrhunderts, in einem altfranzösischen Versepos auf. In den 70er Jahren schrieb dann Thomas von Bretagne einen Tristanroman. Auf diesem fragmentarisch erhaltenen altfranzösischen Werk fußt das mittelhochdeutsch Versepos "Tristan und Isolde" des Gottfried von Straßburg (um 1210)

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