mit Stephanie Quirola, Réka Kutas, Paul Gründorfer, Caroline Profanter
WW steht für Wanderwochen und Wunderwelt, aber auch für Wachwerden, Wegweiser und Wortwahl. Gemeinsame Wanderungen mit europäischen und internationalen zeitgenössischen Künstlern führen (hinein) in die Natur der Ferienregion Seiser Alm. Bei den fünf Wanderungen in den Dörfern Kastelruth, Seis, Völs am Schlern, Tiers am Rosengarten sowie auf der Seiser Alm erleben die Teilnehmer zeitgenössische Kunst und freie, minimalistische Performances.
Vier KünstlerInnen, die in jeweils unterschiedlichen Ausdrucksformen spezialisiert sind,
vereinen in dieser kollektiven Arbeit Skulptur, Musik und Performance und erforschen
Landschaft und dörfliches Leben rund um den Pestolweg. Als Ausgangspunkt dient die
Sage des Pestol Goggl, die sie zu dekodieren versuchen und in die Gegenwart
übertragen. Mittels skulpturaler und klanglicher Interventionen bevölkern sie Wald und
Wiesen mit eigens kreierten Phantasmen, die zwischen Unheimlichkeit und Skurrilität,
Ironie und Ernsthaftigkeit balancieren, und den Rahmen von Raum und Zeit zu sprengen
versuchen. Eine Parallelwelt: unsichtbar sichtbar, spürbar und schwingend - Auf der
Suche nach verborgenen Frequenzen im vielfältigen Geräusch-Spektrum unserer Zeit.